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[[Bild:Senegal millet field bushes.JPG|left|220 px]]'''[[Wasserprobleme im Sahel]]''': Wasser ist eine grundlegende Ressource für die Existenz der Bevölkerung in der afrikanischen Sahelzone. Das Wasser wird in erster Linie aus dem Oberflächenwasser der großen Flusssysteme des Senegal, Gambia, Niger, Volta und Chad gewonnen und hauptsächlich für die Landwirtschaft genutzt. Die Wasservorräte im Sahel sind entscheidend von den Niederschlägen abhängig, die starken jahreszeitlichen, jährlichen und dekadischen Schwankungen unterliegen und vom westafrikanischen Monsun abhängig sind. Nach der Großen Dürre 1970-1990 fallen seit den 1990er Jahren wieder etwas mehr | [[Bild:Senegal millet field bushes.JPG|left|220 px]]'''[[Wasserprobleme im Sahel]]''': Wasser ist eine grundlegende Ressource für die Existenz der Bevölkerung in der afrikanischen Sahelzone. Das Wasser wird in erster Linie aus dem Oberflächenwasser der großen Flusssysteme des Senegal, Gambia, Niger, Volta und Chad gewonnen und hauptsächlich für die Landwirtschaft genutzt. Die Wasservorräte im Sahel sind entscheidend von den Niederschlägen abhängig, die starken jahreszeitlichen, jährlichen und dekadischen Schwankungen unterliegen und vom westafrikanischen Monsun abhängig sind. Nach der Großen Dürre 1970-1990 fallen seit den 1990er Jahren wieder etwas mehr Niederschläge. Es hat sich jedoch in den jüngsten Jahrzehnten ein neues Niederschlagsregime eingestellt, mit Starkregen und Hochwasserkatastrophen. Modell-Projektionen für die Zukunft lassen für den Westteil des westafrikanischen Sahel weniger Niederschläge, für den zentralen Teil mehr erwarten.<br /> | ||
[[Bild:US-SL-140years.jpg|left|220 px]]'''[[Meeresspiegelanstieg in Nordamerika]]''': An den Küsten Nordamerikas zeigen sich ausgeprägt die Besonderheiten des regionalen Meeresspiegelsanstiegs, die sich oft stark vom globalen Anstieg des Meeresspiegels unterscheiden. Während in den letzten drei Jahrzehnten der globale Meeresspiegel um 3 mm pro Jahr angestiegen ist, zeigen manche Küstenbereiche Nordamerikas ein Absinken um fast 15 mm/Jahr, andere einen Anstieg von fast 10 mm/Jahr. Verantwortlich dafür sind verschiedene regional und lokal wirkende Ursachen, die nicht nur mit dem Klimawandel zu tun haben. <br /> | [[Bild:US-SL-140years.jpg|left|220 px]]'''[[Meeresspiegelanstieg in Nordamerika]]''': An den Küsten Nordamerikas zeigen sich ausgeprägt die Besonderheiten des regionalen Meeresspiegelsanstiegs, die sich oft stark vom globalen Anstieg des Meeresspiegels unterscheiden. Während in den letzten drei Jahrzehnten der globale Meeresspiegel um ca. 3 mm pro Jahr angestiegen ist, zeigen manche Küstenbereiche Nordamerikas ein Absinken um fast 15 mm/Jahr, andere einen Anstieg von fast 10 mm/Jahr. Verantwortlich dafür sind verschiedene regional und lokal wirkende Ursachen, die nicht nur mit dem Klimawandel zu tun haben. <br /> | ||
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Version vom 1. Juni 2022, 10:17 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue und überarbeitete Artikel
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Bildersammlung
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2016 lag die Ausdehung jedoch bis zum aktuellen Jahr leicht unter dem Mittel der Jahre 1981-2010. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2016 das wärmste Jahr! Nach der Jahrhundertwende schien es zunächst, als ob sich die globale Mitteltemperatur trotz einer steigenden Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre nicht weiter erhöhen würde. Die Werte im neuen Jahrhundert lagen nur bei wenigen Jahren geringfügig über dem Spitzenjahr am Ende des letzten Jahrhunderts, 1998. In den 2010er Jahren sind die Temerpaturen jedoch wieder deutlich angestiegen. 1998 wurde von fast allen Jahren übertroffen. 2015 und 2016 lagen sogar um etwa 0,3 °C über dem Rekordjahr der 1990er Jahre. Grund war wie für 1998 ein starker El Niño, jene ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, die 2016 zu dem bisher wärmsten je gemessenen Jahr gemacht hat. Obwohl dann in den Folgejahren der El Niño-Einfluss verschwand, waren aber auch 2017, 2018 und 2019 noch relativ warm und gehörten zu den bis dahin fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Messungen. 2020 wurde dann das zweitwärmste Jahr knapp nach 2016, obwohl es unter dem Einfluss einer La Niña stand, der kalten Schwester von El Niño. In Europa war 2020 jedoch wärmer als alle Jahre zuvor. Mehr zur aktuellen Klimaänderung |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |


