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|{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild= | |{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=AOD Indien China.jpg|Breite=280px}} '''[[Aerosole und Extremereignisse]]''' Aerosole haben lange Zeit den Treibhausgasen entgegengewirkt und den Treibhauseffekt nicht ganz so heftig werden lassen. Die feinen, in der Luft schwebenden Partikel reflektieren Sonnenstrahlen und schicken sie wieder ins All zurück. Außerdem fördern sie die Wolkenbildung. Beides wirkt abkühlend, was in manchen Fällen Extremereignisse verstärken kann wie etwa die bekannte Sahel-Dürre gegen Ende des 20. Jahrhunderts. In China kam es dadurch, dass Aerosole die Einstrahlung verringerten und eine Abkühlung über dem Land bewirkten, zur Blockade des regenbringenden Sommermonsuns mit der Folge von längeren und intensiveren Dürren. In Indien hat die immer noch anhaltende Aerosol-Zunahme ebenfalls den Monsun abgeschwächt und zu trockenen Verhältnissen geführt. Aerosole belasten jedoch auch die menschliche Gesundheit und schädigen Pflanzen, weshalb sie durch Filter zunehmend erfolgreich eingedämmt wurden. Sie werden aber auch dadurch weniger, dass der Mensch fossile Energieträger durch erneuerbare Energien ersetzt. Denn gerade die gefährlichen Sulfataerosole entstehen ebenfalls durch das Verbrennen von Kohle, Öl oder Gas. Weniger Aerosole in der Atmosphäre bedeuten jedoch, dass die Erwärmung durch Treibhausgase um so stärker wirkt. So wurde die extreme Hitzewelle 2003 in Europa auch mit der Abnahme von Aerosolen begründet. | ||
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[[Bild: | [[Bild:EU Todesfälle Hitze 2022.jpg|left|280 px]]'''[[Todesfälle durch Hitzewellen in Europa]]''' Todesopfer durch Hitzewellen werden häufig erst spät oder gar nicht registriert, da sie zumeist ältere Menschen mit Vorerkrankungen betreffen und die Vorerkrankungen oft als Todesursache angegeben werden. Statistische Verfahren haben jedoch gezeigt, dass in Europa in den letzten 20 Jahren erschreckend viele Menschen extrem hohen Sommertemperaturen zum Opfer gefallen sind. So hat der 'Jahrhundertsommer' 2003 insgesamt über 70.000 Menschenleben gefordert. Die extreme Hitzewelle 2010 in Russland hatte 55.000 Tote zur Folge. Und trotz inzwischen angelaufener Hitzeschutzmaßnahmen starben auch 2022, dem bisher wärmsten Sommer in Europa, noch über 62.000 Menschen. Ein wesentlicher Grund ist neben den immer heißeren Sommern die Überalterung des Kontinents. Betroffen sind vor allem die Mittelmeerländer. | ||
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Version vom 8. Oktober 2025, 19:23 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
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Bildersammlung
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2023 und 2024 - die wärmsten Jahre 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik. |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |



