2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre
Die letzten drei Jahre 2023, 2024 und 2025 sind global die wärmsten drei Jahre seit Beginn der Messungen bzw. seit 1850. Sie ragen gegenüber den vorhergegangenen Jahren deutlich hervor und lassen eine Beschleunigung der Erderwärmung vermuten. 2024 war das wärmste Jahr mit einer Temperatur von über 1,5 °C über der vorindustriellen Temperatur von 1850-1900, gefolgt von 2023 und 2025.
Klimaänderung im Jahr 2023
Atmosphäre
2023 wurde zum bis dahin wärmsten Jahr, seit es ausreichend Daten für die Bestimmung der globalen Mitteltemperatur gibt, d.h. seit 1850. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union Copernicus Climate Change Service (C3S)[1] mit 1,48 °C über der vorindustriellen Periode 1850-1900 nur noch knapp unter der 1,5-Grad-Grenze, die nach dem Klimaabkommen von Paris (2015) im 21. Jahrhundert längerfristig (d.h. als Mittel einer Periode von 20 Jahren[2]) nicht überschritten werden sollte, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Und 2023 übertraf mit 0,17 °C deutlich das bis dahin wärmste Jahr 2016. Die Daten des kalifornischen Instituts Berkeley Earth[3] zeigen sogar mit 1,54 °C eine Überschreitung der 1,5-Grad-Marke (Abb. 1), während das britische Hadley Centre ähnlich wie das C3S mit 1,46 °C knapp darunter liegt.[4] Die Synthese von sechs renommierten Datensätzen durch die WMO (World Meteorological Organization) ergibt einen Mittelwert von 1,45 °C über dem Mittel der vorindustriellen Periode 1850-1900.[5]
Nach einem kühlen Beginn aufgrund vorherrschender La-Niña-Bedingungen war jeder Monat des Jahres 2023 von Juni bis Dezember der wärmste je gemessene Monat seit 1850 (Abb. 2). Juli und August lagen um 0,3 °C über dem jeweils früheren Rekord-Monat, der September sogar um 0,5 °C. Einen solchen Abstand zu früheren Rekord-Monaten wie im September hatte es noch nie gegeben. Bei den absoluten Temperaturen lag der Juli 2023 zum ersten Mal über der 17-Grad-Marke.[4] Besonders warm waren die Monate September bis Dezember, in denen bis auf sehr wenige Ausnahmen sich alle Tage um mehr als 1,5 °C gegenüber den vorindustriellen Vergleichstagen erwärmt hatten. Auf das gesamte Jahr 2023 bezogen galt das für fast die Hälfte aller Tage (Abb. 3).[1]
Land und Ozean
Nicht nur die globalen Temperaturen, sondern auch die Mitteltemperatur von Land und Ozean (Abb. 4) übertrafen 2023 alle früheren Jahre, die Landgebiete mit über zwei Grad Celsius (2.1 °C) und die Temperaturen über dem Ozean mit mehr als einem Grad (1,1 °C). Die Landtemperaturen waren damit um 0,13 °C höher als in dem früheren Rekordjahr 2020.[3] Besonders hohe Temperaturen wurden über Mittel- und Südamerika sowie Teilen von Asien registriert. Insgesamt wurden in 77 Ländern Rekordtemperaturen erreicht und ebenso auf einem Gebiet, auf dem 2,3 Milliarden Menschen bzw. 29% der Weltbevölkerung leben.[4]
Meeresoberflächentemperaturen und Ozeanerwärmung
Auch die Meeresoberflächentemperaturen erreichten 2023 Rekordwerte und waren zum ersten Mal über 1 °C wärmer als das vorindustrielle Mittel. In der zweiten Jahreshälfte lagen die Meeresoberflächentemperaturen um fast ein Grad über dem Mittel von 1982-2010 (Abb. 5). Der Monat mit dem größten Abstand vom Mittel 1981-2020 war der September mit 0,67 °C.[6] Normalerweise wird die höchste Meeresoberflächentemperatur am Ende des Süd-Sommers im März gemessen, was mit der größeren Wassermasse auf der Südhalbkugel im Vergleich zur Nordhemisphäre zusammenhängt, und nimmt dann ab. 2023 stieg die Temperatur an der Wasseroberfläche dagegen ab Mai wieder an und erreichte einen Rekordwert im August von über 21 °C, womit der August 2023 mit Abstand der wärmste je gemessene Monat war (Abb. 5).[7] Besonders hohe Werte wurden im Nordatlantik und Nordpazifik (Abb. 6) gemessen, aber auch in der ENSO-Region des tropischen Pazifiks. Neben den Meeresoberflächentemperaturen zeigte aber auch der tiefere Ozean bis 2000 m die stärkste Erwärmung seit Beginn der Messungen.[6] Die zusätzliche Wärme durch anthropogene Treibhausgase in der Atmosphäre wird zu 93% vom Ozean aufgenommen, zweidrittel davon in den oberen 700 m.[4] Von 2019 bis 2023 übertraf die Erwärmung bis 2000 m Tiefe jedes Jahr die Temperaturen des vorhergehenden Jahres.[6]
Erklärungen
Die längerfristigen Temperaturveränderungen über Jahrzehnte werden zunehmend durch den steigenden Gehalt anthropogener Treibhausgase in der Atmosphäre bestimmt. Der CO2-Gehalt der Atmosphäre liegt inzwischen bei 420 ppm, die Methan-Konzentration bei 1920 ppb und die Distickstoff-Konzentration bei fast 337 ppb, mit langfristig unveränderten Steigerungsraten.[8] Auch die hohen Temperaturen 2023 sind hauptsächlich auf die Zunahme der Treibhausgase in der Atmosphäre zurückzuführen. Die globale Erwärmungsrate liegt inzwischen bei 0,2 °C pro Jahrzehnt.[3] Hinzu kommen weitere anthropogene und natürlich Faktoren, die im Wesentlichen kurzfristig wirken.
Schwankungen von Jahr zu Jahr sind vor allem durch das ENSO-System (Abb. 7) bedingt, einer natürlichen Variabilität von warmen und kühlen Wassertemperaturen im östlichen tropischen Pazifik, die weltweite Auswirkungen besitzt. So war das bisher wärmste Jahr, 2016, durch einen starken El Niño, der warmen Phase von ENSO, beeinflusst. Ab 2020 dominierte eine längere La Niña, die kalte Schwester von El Niño.[9] Als Folge stiegen die Temperaturen ab 2021 und 2022 nicht weiter an. Auch in den ersten Monaten des Jahres 2023 herrschten noch die La-Niña-Bedingungen aus den beiden vorangehenden Jahren vor. Ab Mitte des Jahres kam es jedoch durch einen neuen El Niño wieder zu höheren Wassertemperaturen im Pazifik, die sich um einige Monate verzögert dann auch auf die globalen Temperaturen auswirkten. Dabei trat der El Niño 2023 gegenüber vorhergehenden Jahren ungewöhnlich früh auf.[3]
Auch der 11-jährige Schwabe-Zyklus der Sonneneinstrahlung, die aktuell etwas zunimmt, besitzt einen gewissen Einfluss auf die globale Mitteltemperatur, der jedoch sehr gering ist. Zeitlich noch kurzfristiger wirken Vulkanausbrüche durch die Emission von Sulfat-Aerosolen in die Stratosphäre, die in der Regel einen abkühlenden Effekt besitzen. Im Januar 2022 gab es jedoch einen ungewöhnlichen untermeerischen Vulkanausbruch durch den Hunga Tonga,[10] bei dem sehr viel Wasserdampf in die Stratosphäre gelangt ist, aber nur wenige Sulfat-Aerosole entstanden, wodurch dieser Ausbruch geringfügig zur Erwärmung beigetragen hat. Speziell für die ungewöhnliche Erwärmung der Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik kommt auch eine geringere Staubbelastung durch weniger Sahara-Staub in Frage, wodurch mehr Sonnenstrahlen die Meeresoberfläche erreichten und sie erwärmen konnten. Auch eine anthropogene Maßnahme hatte einen gewissen Anteil an der Erwärmung 2023. 2020 wurden durch ein internationales Abkommen die Schwefeldioxid-Emissionen durch den Schiffsverkehr um 8,5 Mio. t pro Jahr auf 2,5 Mio. t reduziert, was eine abrupte Abnahme der globalen SO2-Emissionen, aus denen in der Atmosphäre Sulfat-Aerosole entstehen, um 10%[11][12] und damit einen Erwärmungseffekt von 0,2 °C über dem Nordatlantik zur Folge hatte.[3]
Die Wirkung von Aerosolen reicht allerdings über die Maßnahme beim Schiffsverkehr weit hinaus. Vor allem durch das Verbrennen von fossilen Energieträgern ist es im 20. Jahrhundert zunächst zu einer sich verstärkenden Emission von Aerosolen, und zwar besonders von SO2-Aerosolen, gekommen. Das hat dazu geführt, dass die globale Erwärmung abgeschwächt wurde, weil Aerosole durch die Reflektion von Sonnenstrahlung und die Förderung der Wolkenbildung eine Abkühlung bewirken. Seit den 2000er Jahren hat die Luftreinhaltepolitik in zahlreichen Staaten jedoch dazu geführt, dass die SO2-Emissionen auch global zurückgegangen sind, in manchen Regionen wie Europa und Nordamerika auch schon seit den 1970er und 1980er Jahren. Die Folge war eine Verringerung des Abkühlungseffekts durch Aerosole, wodurch sich die Erwärmung durch die zunehmenden Treibhausgase ungehinderter bemerkbar machen konnte. Nach Jenkins et al. (2022) hat sich allein dadurch die Zunahme der globalen Mitteltemperatur von 0,18 °C/Jahrzehnt in den 2000er Jahren auf 0,35 °C/Jahrzehnt in den 2010er Jahren fast verdoppelt.[13]
Auswirkungen
Klimaänderung im Jahr 2024
Globale Erwärmung
2024 hat das Jahr 2023 noch übertroffen und ist nunmehr das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach den Daten von Berkeley Earth 1,62 °C über dem Mittel der als vorindustriell geltenden Klimaperiode 1850-1900.[14] Nach den Reanalyse-Daten des europäischen Klimadienstes Copernicus Climate Change Service (C3S) lag die globale Mitteltemperatur bei 15,1 °C und damit um 1,6 °C über dem vorindustriellen Wert und um 0,12 °C höher als die globale Mitteltemperatur des bisherigen Rekordjahrs 2023. Der 22. Juli 2024 war mit 17,16 °C der wärmste je gemessene Tag.[15] Die WMO schätzt nach Auswertung von 5 Datensätzen die globale Erwärmung von 2024 auf 1,55 °C über dem vorindustriellen Niveau.[16]
Damit ist 2024 das erste Jahr, das die Grenze des Pariser Klimaabkommens von 2015 von 1,5 °C überschritten hat, wobei sich diese Grenze in dem Pariser Abkommen allerdings auf 20 Jahre bezieht und nicht auf ein oder zwei Jahre. Andererseits wird immer deutlicher, dass ein Überschreiten der 1,5°C-Grenze auch über einen längeren Zeitraum kaum noch zu vermeiden sein wird. Mit der Erwärmung zwischen 2022 und 2024 liegt der abrupteste Temperaturanstieg seit den 1870er Jahren vor.[14] Die Erwärmungsrate über die letzten 50 Jahre betrug 0,2 °C pro Jahrzehnt.[17] 2024 war zudem jeder Monat um 1,5 °C wärmer als in der vorindustriellen Zeit von 1850 bis 1900. Und die letzten 10 Jahre sind die 10 wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen in den 1850er Jahren. Möglicherweise befindet sich die Erde gegenwärtig sogar in dem wärmsten Zustand seit der letzten Zwischeneiszeit vor 120.000 Jahren.[14] Auf diesem Hintergrund schätzt Copernicus Climate Change, dass die 1,5-Grad-Grenze als Mittelwert über 20-30 Jahre in den 2030er Jahren überschritten wird.[15]
Land und Ozean
Die Temperaturzunahme betrifft sowohl die Lufttemperatur über dem Land als auch über dem Ozean (Abb. 4). Dabei hat sich die Temperatur über den Landflächen mit 2,28 °C über dem Mittel von 1850-1900 wie üblich stärker erhöht als die über den Ozeanen. Die Zunahme über dem Land von 0,6 °C zwischen 2022 und 2024 ist die stärkste Temperaturzunahme innerhalb von zwei Jahren seit den 1870er Jahren.[14] Regional haben besonders die Tropen und die nördlichen mittleren Breiten zu den Rekordtemperaturen beigetragen. Bei über 91% der globalen Fläche lagen die Jahresmittelwerte über dem Mittel der jüngsten Klimaperiode 1991-2020. Die stärksten Abweichungen fanden sich mit bis zu 3 °C im nordöstlichen Kanada und im östlichen Europa. Die höchste gefühlte Temperatur wurde mit 59,1 °C in Algerien registriert.[15] Etwa 3,3 Mrd. Menschen lebten in Regionen, in denen 2024 die Jahresmitteltemperaturen Rekorde erreichten, besonders in Asien, Süd- und Mittelamerika, Afrika und Osteuropa.[14]
Die Erwärmung der Luft über den Ozeanen lag 2024 bei 1,15 °C und damit nur geringfügig um 0,05 °C über der des Jahres 2023.[14] Gegenüber früheren Jahren waren aber die Temperaturen in der oberen Wasserschicht, die Meeresoberflächentemperaturen (auch SST nach engl. Sea Surface Temperature genannt), sowohl 2023 als auch 2024 außergewöhnlich hoch. Besonders war das der Fall im Atlantik, im Mittelmeer und im nördlichen Indischen Ozean.[15] Nach der Studie von Cheng et al.(2025) [18] spielte für die außerordentliche Erhöhung der globalen Mitteltemperatur 2023/24 die Erwärmung des Ozeans eine Schlüsselrolle. Dabei erwärmten sich die Meere nicht nur an der Oberfläche, sondern bis in eine Tiefe von 2000 Metern. Zwischen 2023 und 2024 haben die oberen 2000 m der Ozeane 16 Zettajoules (= 16 x 1021 Joules) an Wärme aufgenommen. Das sind 140mal so viel wie durch die Stromerzeugung der Welt produziert wird.[16]
Die Erwärmung des Ozeans
Bei der Beurteilung der globalen Erwärmung sollte man nicht nur auf die 2m-Temperatur der Luft schauen, sondern vor allem auf den Ozean. Der Ozean nimmt viel mehr der globalen Erwärmung durch den Menschen auf als die Atmosphäre, in der der Klimawandel üblicherweise gemessen wird. Etwa 90% der zusätzlichen Wärme durch menschliche Aktivitäten im Klimasystem wird in den Weltmeeren gespeichert. Der Ozean ist daher der Schlüsselindikator der durch den Menschen bedingten Klimaänderung. Hier zeigt sich zunächst eine Temperaturzunahme in der oberen Wasserschicht, die sich seit den 1970er Jahren zunehmend beschleunigt hat, und das besonders in den 2010er und noch einmal verstärkt in den letzten Jahren. So hat sich von 2022 auf 2023 die Meeresoberflächentemperatur um 0,24 °C erhöht. Die rekordhohe Meeresoberflächentemperatur von 2023 setzte sich im ersten Halbjahr 2024 fort, schwächte sich aber in der 2. Hälfte ab und lag über das ganze Jahr gemittelt bei 0,05-0,07 °C über dem Mittel von 2023. Im Vergleich zu dem Durchschnitt von 1981-2020 war die Meeresoberflächentemperatur von 2024 dagegen um 0,61 °C höher.[18]
Die Zunahme der Meeresoberflächentemperatur war 2024 auf der Nordhalbkugel höher als auf der Südhemisphäre. Die höchste Erwärmung unter den Ozeanbecken zeigten der NW-Pazifik und der N-Atlantik mit >3°C bzw. >2°C gegenüber dem Mittel von 1981-2010. Als möglicher Grund wird der Rückgang der industriellen Aerosol-Emissionen in China seit 2010 angenommen. Eine Abkühlung der SST zeigt der Südliche Ozean rund um die Antarktis, möglicherweise durch den Süßwassereintrag durch Schmelzprozesse auf dem Antarktischen Eisschild. Die stärkste Erwärmung überhaupt ereignete sich im Mittelmeerraum. Hier war die Temperaturzunahme von 2023 auf 2024 in den oberen 2000 m fünf Mal höher als die mittlere Erwärmungsrate in den letzten zwei Jahrzehnten.[18]
Eine deutlich stärkere Zunahme zeigte dagegen der Wärmegehalt der Ozeane in der Wasserschicht von 0 bis 2000 m Tiefe. Er lag 2024 um 16 ZJ über dem Wärmegehalt von 2023. Die Höhe dieser Erwärmungszunahme wird deutlich, wenn man die bisherige Erwärmungsraten der letzten Jahrzehnte betrachtet. Sie betrug 1958-1985 rd. 3 ZJ pro Jahr, verdreifachte sich danach auf 9 ZJ/Jahr und lag im letzten Jahrzehnt bei 10-12 ZJ/Jahr. Regional zeigt die stärkste Erwärmung der Nordrand des antarktischen Zirkumpolarstroms, eine Schlüsselregion für die ozeanische Wärmeaufnahme, von wo die Wärme nach Norden verteilt wird. Die größte Wärmeaufnahme der einzelnen Ozeane weist dabei der Atlantik auf, während im Indischen und Pazifischen Ozean Regionen auffallen, die sich 2024 gegenüber dem Zeitraum 1981-2010 auch abgekühlt haben.[18]
Ursachen


Die Ursache für die hohe globale Mitteltemperatur 2024, mit der zum ersten Mal seit Beginn der Messungen im 19. Jahrhundert die Grenze des Pariser Abkommens von 1,5 °C überschritten wurde, setzten sich im Wesentlichen von 2023 in das Jahr 2024 fort. An erster Stelle steht die Erhöhung der Konzentration der anthropogenen Treibhausgase in der Atmosphäre. Dann folgen die bis über die Mitte des Jahres anhaltenden Wirkungen von El Niño (Abb. 7), die abnehmende Wirkung der anthropogenen Aerosolbelastung, die Wasserdampfemissionen des Hunga-Tonga Vulkans (Abb. 12), der Schwabe-Zyklus der Sonneneinstrahlung und der geringere Sahara-Staub über dem Nordatlantik.[19]
Die Anteile der einzelnen Antriebe an der Erwärmung 2024 sind schwierig zu berechnen. Nach Hausfather (2025)[19] betrug der Anteil von El Niño 0,16 °C und hatte damit 2024 eine deutlich stärkere Wirkung als 2023, als die warme ENSO-Phase nur mit 0,04 °C beteiligt war. Der Grund ist darin zu sehen, dass die ENSO-Schwankungen im Pazifik sich erst mit einer Verzögerung von 3-6 Monaten[14] auf die globale Temperatur auswirken. Für die Ozeanerwärmung, die im NW-Pazifik noch stärker war als im N-Atlantik (Abb. 10 und 11), wird als mögliche Ursache in einer jüngsten Studie die Abnahme der Aerosol-Emissionen in China angenommen.[18] Die Effekte der Solarstrahlung, des Hunga-Tonga und der Abnahme der Aerosol-Emissionen durch Regelungen im Schiffsverkehr schätzen Goessling et al. (2025)[20] in ihrer Untersuchung auf nicht mehr als 0,1 °C ein. Eine deutlich stärkere Auswirkung sehen die Autoren in der Wirkung der Abnahme niedriger Wolken, besonders in den nördlichen mittleren Breiten und den Tropen, deren Ursache aber nicht endgültig geklärt sind. Ein Grund könnte in der Erwärmung der Ozeane durch den anthropogenen Treibhauseffekt liegen, womit es sich hier um eine Rückkopplung mit der globalen Erwärmung handeln würde, die auch künftig eine Rolle spielen könnte. Hansen et al. (2025)[21] sehen auch hier den Rückgang der Aerosolemission als wichtigen Grund. Abnehmende Aerosole verringern die Wolkenbildung, wodurch weniger Sonnenstrahlung reflektiert werden. Besonders sei das in einer sauberen Atmosphäre wie über den Ozeanen der Fall. Ein Hinweis darauf sei der Rückgang der Wolkenbedeckung über dem Nordpazifik und Nordatlantik.[22]
Die mit Abstand wichtigste und auch über die nächsten Jahre und Jahrzehnte anhaltende Ursache der Erhöhung der globalen Mitteltemperatur sind jedoch die menschlichen Aktivitäten, besonders die fortgesetzt steigende Erhöhung der Treibhausemissionen sowie die Abnahme der Emissionen von Schwefeldioxid und damit der Aerosolbelastung. Betts et al. (2025)[23] schätzen den Temperatureffekt von CO2 und anderen anthropogenen Treibhausgasen für 2024 auf über 1,3 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau, und damit auf ein Vielfaches der oben angesprochenen singulären natürlichen wie anthropogenen Gründe, die kurzfristigen Schwankungen unterliegen. Die CO2-Konzentration hat auf der Messstation Mauna Loa auf Hawaii von 2023 auf 2024 so stark zugenommen wie nie zuvor. Während die Anstiegsrate in den 1960er Jahren bei 0,86 ppm/Jahr lag und in der ersten Hälfte der 2020er Jahre (2020-2024) bei 2,58 ppm/Jahr, stieg sie zwischen 2023 und 2024 auf den Rekordwert von 3,58 ppm/Jahr. Die wichtigste Ursache waren die CO2-Emissionen, die u.a. aufgrund zahlreicher Brände auf der Nordhalbkugel verstärkt wurden. Es kam aber noch hinzu, dass auch die CO2-Aufnahme durch die Landvegetation ungewöhnlich gering war und damit mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre verblieb. Eine Ursache waren die El-Niño-Bedingungen, durch die vielerorts heißes und trockenes Wetter herrschte, was das Pflanzenwachstum hemmte.
Die globale CO2-Konzentration (Abb. 13) liegt etwas niedriger als die Konzentration auf dem Mauna Loa,[24] da es eine Weile dauert, bis sich die hohen Werte des Mauna Loa von 2024 über den ganzen Globus ausgebreitet haben.[23] Die Anstiegsrate der Methan-Konzentration hat sich zwischen 2023 und 2024 zwar etwas abgeschwächt, steigt aber ebenfalls weiter an (Abb. 13).[25]
Klimaänderung im Jahr 2025
Die globale Oberflächentemperatur
Auch wenn 2025 nur das drittwärmste Jahr seit Beginn der Messungen 1850 war, gehört es mit den Jahren 2024 und 2023 zu den drei wärmsten Jahren seit Beginn der Messungen um 1850 (Abb. 1). Möglicherweise sind 2023 bis 2025 sogar die wärmste 3-Jahres-Periode seit der letzten Zwischeneiszeit vor 120.000 Jahren. Der globale Mittelwert 2025 lag bei 1,4 °C über der vorindustriellen Periode 1850-1900. Das Jahr war nur 0,03 °C kühler als das zweitwärmste Jahr 2023 und 0,08 °C kühler als das bisher wärmste Jahr 2024.[22] Die absolute Temperatur betrug 15 °C. Auch für Europa war 2025 das drittwärmste Jahr, mit einer absoluten Mitteltemperatur von 10,4 °C und 2,1 °C über vorindustriell.[26]
Die Land-Temperaturen lagen 2025 bei 2,03 °C, die Meeresoberflächentemperatur bei 1,03 °C (Abb. 4). Auch die beiden vorhergehenden Jahre haben bereits eine Oberflächentemperatur über den Landgebieten von mehr als 2 °C gezeigt. Damit lebt die Menschheit, die sich ja im Wesentlichen auf dem Land aufhält, bereits in einer Welt, die auch das weniger ehrgeizige Ziel des Pariser Klimaabkommens, bis 2100 eine globale Erwärmung von zwei Grad nicht zu überschreiten, hinter sich gelassen hat. In einigen Regionen waren 2025 die Temperaturen sogar höher als in früheren Jahren. Das betraf etwa 770 Mio. Menschen, vor allem in Asien.[22]
Erwärmung des Ozeans
Mit 1,03 °C lagen auch die Meeresoberflächentemperaturen 2025 an dritter Stelle nach 2024 und 2023.[22] 2025 war dabei das wärmste Jahr seit 1850 bei La-Nina- bzw. neutralen Bedingungen im tropischen Pazifik, die die jährlichen Schwankungen der Meeresoberflächentemperatur auch global entscheidend beeinflussen. Insgesamt zeigt die Erwärmung der Meeresoberfläche ein typisches La-Nina-Muster mit kühlen Wassertemperaturen im tropischen mittleren und östlichen Pazifik und höheren Temperaturen in den meisten anderen Regionen. Besonders auffällig ist dabei die ungewöhnlich starke Erwärmung im nordwestlichen Pazifik, die auf geringere Aerosol-Emissionen von Ostasien zurückgeführt wird (Abb. 13).[26] Ähnlich hängen die Rekordtemperaturen im Nordatlantik mit der Abnahme der Sulfat-Emissionen der internationalen Schifffahrt in dieser am meisten befahrenen Region zusammen.
Wärmer als in allen früheren Jahren war allerdings im Jahr 2025 der tiefere Ozean bis zu 2000 m Tiefe. Gegenüber 2024 hat der Wärmegehalt des tieferen Ozeans im Jahr 2025 um 23 Zettajoule (1 Zettajoule=1021 Joule) zugenommen.[27] Das entspricht dem 39fachen der Wärmemenge, die die Menschheit durch ihre Energieproduktion in einem Jahr erzeugt. Zwei Drittel davon verbleiben in den oberen 700 m, der Rest gelangt in die tieferen Ozeanschichten von 700 bis 2000 m Tiefe. Der Wärmegehalt des Ozeans repräsentiert besser als die globale Oberflächentemperatur den Klimawandel, da 93% der zusätzlichen Erwärmung des Klimasystems durch menschliche Emissionen von Treibhausgasen vom Ozean aufgenommen werden.[28]
Das Energieungleichgewicht der Erde
In der Erwärmung des Ozeans zeigt sich auch die zunehmend unausgewogene Energiebilanz der Erde durch das Ungleichgewicht zwischen der Einstrahlung der Sonne und der Wärmeabstrahlung der Erde in den Weltraum. Dieses Energieungleichgewicht ist ein Ergebnis des Klimawandels durch die Emission von Treibhausgasen durch den Menschen. Es wird an der Obergrenze der Atmosphäre gemessen und beträgt inzwischen 1,24 W/m2. Es lag 2001-2014 bei 0,6 W/m2 und hat sich seitdem mehr als verdoppelt,[22] nach anderen Autoren sogar verdreifacht (Abb. 14).[29]
Abb. 14 zeigt die Wärmeabstrahlung der Erde in den letzten 25 Jahren (blau). Sie nimmt von 240,2 W/m2 Anfang der 2010er Jahre auf 241,5 W/m2 um 2025 zu, weil die sich erwärmende Erde mehr Energie an den Weltraum abgibt und sich dadurch abkühlt. Zugleich nimmt aber auch der Anteil der Sonneneinstrahlung zu, der von der Erde absorbiert wird (gelb). Die Ursache ist nicht, dass mehr Strahlung von der Sonne die Erde erreicht, sondern dass weniger Solarstrahlung reflektiert und mehr absorbiert wird. Und das hängt damit zusammen, dass sich das Reflexionsvermögen bzw. die Albedo der Erde verändert hat. Dafür gibt es wiederum verschiedene Ursachen: 1. schmelzen die Eis- und Schneeflächen durch die Erwärmung der Erde, wodurch die Oberfläche dunkler wird und weniger Strahlung reflektiert und mehr absorbiert. 2. hat die Emission von Aerosolen und ihrer Vorläuferstoffe seit den 2010er Jahren abgenommen, weil auch China aus gesundheitspolitischen Gründen die Luftbelastung durch das Verbrennen fossiler Energieträger einzudämmen versucht. Dadurch wird 3. die Wolkenbildung verringert, was ebenfalls dazu führt, dass die Reflexion von Sonnenstrahlen abnimmt. Und 4. hat eine internationale Verordnung ab 2020 dazu geführt, dass die Bekämpfung der Luftverschmutzung sich jetzt auch auf die Schifffahrt auf den Weltmeeren auswirkt.[22][21]
Ausblick
Die Jahre 2023, 2024 und 2025 waren möglicherweise der Einstieg in eine von der Menschheit nie erfahrenen Klimaperiode. Das schnelle Tempo des Wandels hat Wissenschaftler überrascht und Besorgnis über die Folgen extremer Wetterbedingungen hervorgerufen.[30] Manche Forscher sprechen von einem 'unvermessenen Territorium', in das die Welt sich begeben habe.[30][31] Die Grenze von 1,5 °C, die nach dem Paris-Abkommen von 2015 die Grenze zu einem gefährlichen Klimawandel markiert, wurde 2023 nur knapp unterschritten, 2024 jedoch überschritten. Allerdings meint das Abkommen von Paris die Mitteltemperatur über einen längeren Zeitraum, im allgemeinen über 20 Jahre, nicht nur über ein oder ein paar wenige Jahre.[32] Das Jahr 2024 ist noch einmal wärmer geworden als 2023. Ein Grund sind die ungebremst weitergehenden Treibhausgasemissionen, ein anderer der bis zur Mitte des Jahres 2024 andauernde El Niño.[3] 2025 stand unter dem Einfluss von La-Niña bzw. neutralen Bedingungen. Es war dennoch wärmer als alle früheren Jahre ohne El-Niño-Wirkung.
Trotz der starken Temperatursteigerung 2023 und 2024 liegen die beiden Jahre innerhalb der von Klimamodellen vorhergesagten Bandbreite der globalen Temperaturentwicklung (Abb. 14). Klimamodelle der jüngsten Generation CMIP6 haben einerseits die Vergangenheit in sog. ‚Nachhersagen‘, also retrospektiven Klimavorhersagen, simuliert, andererseits die auf diese Simulation folgenden Jahre vorhergesagt. Die Grenze der beiden Berechnungen lag bei 2015. Benutzt wurden 37 CMIP6-Modelle. Die Vorhersagen wurden mit dem Szenario SSP2-4.5 durchgeführt. Der Vergleich mit den Beobachtungen zeigt, dass die tatsächliche Änderung der globalen Mitteltemperatur im 21. Jahrhundert weitgehend unterhalb des Mittels der Modellergebnisse liegt, das Jahr 2024 das Modellmittel aber geringfügig überschreitet.[19] Die Modellvorhersagen in Abb. 15 wurden bis 2030 gerechnet. Es ist davon auszugehen, dass sie wie in den vergangenen Jahrzehnten auch mit den künftigen Beobachtungen sehr wahrscheinlich übereinstimmen werden. Diese werden 2030 etwa 1,0 °C über der Referenzperiode 1980-2010 liegen. Obwohl mit einer Abnahme der Steigerungsrate der Treibhausgasemissionen gerechnet wird, kommt es nicht zu einer Abschwächung der Temperaturzunahme. Ein wichtiger Grund ist, dass die Abnahme der Emissionen sich nicht unmittelbar in eine Abnahme der Treibhausgaskonzentration und der Temperatur übersetzt, die deutlich zeitverzögert erfolgen (vgl. dazu den Artikel Klimaentwicklung nach Netto-Null). Ein weiterer Grund dürfte die Verringerung der Aerosol-Belastung sein. Aerosole reflektieren die Sonneneinstrahlung und bewirken eine Abkühlung. Durch weniger Aerosole gelangen mehr Sonnenstrahlen bis auf den Erdboden, was zu einer Erwärmung führt.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Copernicus Climate Change Service (2024): Global Climate Highlights 2023
- ↑ Betts, R.A., S.E. Belcher, L. Hermanson et al. (2023): Approaching 1.5 °C: how will we know we’ve reached this crucial warming mark? Nature, 1. December 2023
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Berkeley Earth (2024): Global Temperature Report for 2023
- ↑ 4,0 4,1 4,2 4,3 Hausfather, Z., Carbon Brief (2024): State of the Climate: 2023 smashes records for surface temperature and ocean heat
- ↑ WMO (2024): State of the Global Climate 2023
- ↑ 6,0 6,1 6,2 Cheng, L., J. Abraham, K.E. Trenberth et al. (2024): New Record Ocean Temperatures and Related Climate Indicators in 2023, Advances in Atmospheric Siences
- ↑ Climate Reanalyzer (2024): Daily Sea Surface Temperature
- ↑ NOAA - Global Monitoring Laboratory (2023): Carbon Cycle Greenhouse Gases
- ↑ World Meteorological Organization, WMO (2023): State of the global climate 2022
- ↑ A. Tandom, Carbon Brief (2023): Tonga volcano eruption raises ‘imminent’ risk of temporary 1.5C breach
- ↑ Hausfather, Z., Carbon Brief (2023): State of the climate: Global temperatures throughout mid-2023 shatter records
- ↑ Hausfather Z, Forster P. 2023. Analysis: How low-sulphur shipping rules are affecting global warming. Carbon Brief
- ↑ Jenkins, S., R. Grainger, A. Povey, A. Gettelman, P. Stier and M. Allen (2022): Is Anthropogenic Global Warming Accelerating?, J. Climate, 1–43
- ↑ 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 14,5 14,6 Berkeley Earth (2025): Global Temperature Report for 2024
- ↑ 15,0 15,1 15,2 15,3 C3S (2025): Copernicus: Global Climate Highlights 2024
- ↑ 16,0 16,1 WMO (2025): WMO confirms 2024 as warmest year on record at about 1.55°C above pre-industrial level
- ↑ NOAA National Centers for Environmental Information (2025): Global Climate Report 2024
- ↑ 18,0 18,1 18,2 18,3 18,4 Cheng, L., J. Abraham, K.E. Trenberth et al. (2025): Record High Temperatures in the Ocean in 2024, Advances in Atmospheric Sciences
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- ↑ Berkeley Earth (2023): September 2023 Temperature Update
Weblinks
- Klimafaktenpapier 2025 Basiswissen zum aktuellen Klimawandel
- Klimadaten der amerikanischen Wetterbehörde NOAA
- Klimadaten der NASA
- Klimadaten des Hadley Centre (GB)
- Klimadaten von Berkeley Earth
Bildergalerie zum Thema
- Bilder zu: Klimaänderungen global (Bilder)
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