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|{{Box2|Ueberschrift=Neue Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild= | |{{Box2|Ueberschrift=Neue Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=North-Sea depth.jpg|Breite=220px}}'''[[Klimaänderungen im Nordseeraum]]''' Die Nordsee ist ein flaches Schelfmeer am Rande des Nordatlantiks. Sie ist in der heutigen Form durch das Abschmelzen der Eismassen der letzten Eiszeit entstanden. Die Nordsee steht unter dem ausgeprägten Einfluss der Nordatlantischen Oszillation (NAO), wodurch Wetter und Klima stark durch natürliche Schwankungen bestimmt werden. So ist die Zunahme der Sturmaktivitäten der letzten Jahrzehnte wahrscheinlich ein natürliches Phänomen, die Verlagerung der Sturmbahnen nach Nordosten aber möglicherweise durch die globale Erwärmung bedingt. Auch Temperatur und Niederschlag zeigen langfristige Veränderungen, die wahrscheinlich auf den Klimawandel zurückzuführen sind. Besonders deutlich sind die Meeresoberflächentemperaturen der Nordsee angestiegen, mit bis zu 0,5 °C pro Jahrzehnt in der Deutschen Bucht. <br /> | ||
[[Bild: | [[Bild:Pakistan Sindh flood2010.jpg|left|220 px]]'''[[Starkregen und Hochwasser in Südasien]]''' Pakistan, Indien und Bangladesch sind immer wieder von Hochwasserereignissen heimgesucht worden, deren verheerende Auswirkungen in den Medien weltweit thematisiert werden. Eine der schwersten Überschwemmungen der Region ereignete sich im Sommer 2010 in Pakistan, als schätzungsweise 20 % des Landes unter Wasser gesetzt wurde und fast 2000 Menschen den Fluten zum Opfer fielen. Auch in Indien kam es in den letzten Jahren zu großen Hochwasserereignissen. Ein Achtel des Landes ist durch Hochwasser gefährdet, insbesondere die Flussbecken von Ganges und Brahmaputra. Noch mehr ist Bangladesch durch häufige Überschwemmungen betroffen. Die geographischen Bedingungen stellen für das Land ein hohes Risiko gegenüber Hochwasser dar, da es sowohl von Fluten durch das große Stromsystem des Ganges, Brahmaputra und Megha bedroht ist als auch über das flache und ausgedehnte Delta vom Meer her..<br /> | ||
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Version vom 19. Juni 2018, 14:58 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
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Aktuelle EntwicklungenNoch viel erstaunlicher aber war zur selben Zeit die Entwicklung der Ausdehnung des antarktischen Meereises (Abb. links). Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten eher leicht zu, worüber es vierschiedene Erklärungsversuche gibt. Im November 2016, d.h. im Frühsommer der Südhalbkugel, lag die Ausdehung jedoch entgegen dem bisherigen Trend mit fast 2 Mio km2 unter dem Mittel der Jahre 1981-2010 weit unter allen bisherigen Werten für November seit 1978, dem Beginn der Satellitenbeobachtung. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2016 das wärmste Jahr! Nach der Jahrundertwende bis zum Beginn der 2010er Jahre schien es zunächst, als ob sich die globale Mitteltemperatur trotz einer steigenden Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre nicht weiter erhöhen würde. Die Werte im neuen Jahrhundert lagen nur bei wenigen Jahren geringfügig über dem Spitzenjahr am Ende des letzten Jahrhunderts 1998. In manchen Medien wurde ein Aussetzen des Klimawandels ausgerufen, und in der Wissenschaft wurde nach Gründen für die "Klimapause" gesucht. Mit den Daten der Jahre 2014, 2015 und jetzt auch 2016 meldete sich jedoch der Klimawandel zurück. Die Jahresmitteltemperatur des Jahres 2014 lag deutlich über den bisherigen Rekordwerten, obwohl es 2014 keinen El Niño gab. Jene ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik mit globalen Auswirkungen hatte 1998 zu einem warmen Rekordjahr gemacht und hat aktuell dazu beigetragen, dass 2015 und 2016 das Jahr 2014 noch einmal deutlich übertroffen haben. Mehr zur aktuellen Klimaänderung |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
5. Sachstandsbericht des IPCC |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Autorinnen und Autoren mit Fachwissen und Schreibfertigkeit sind jederzeit willkommen. Das Wiki "Klimawandel" ist auf die Nutzung im Bildungsbereich ausgerichtet. Wünschenswert sind daher einerseits populärwissenschaftliche Fachartikel, andererseits einfache Artikel für jüngere Schüler. Hinweise auf die Verwendung im Unterricht, von einfachen Fragestellungen oder Experimenten bis hin zu ganzen Unterrichtskonzepten, sind ausdrücklich erwünscht. Eine erste Einführung in die Arbeit mit dem Wiki "Klimawandel" bietet die Hilfe. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |
