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|{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel - und ein neues Portal!|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Wasserbankrott.jpg|Breite=280px}} '''[[Anpassung an den Wassermangel in der Landwirtschaft]]''' Der Wassermangel in vielen Regionen der Welt ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.  Die UNO hat nun in einem Bericht das ''Zeitalter des Globalen Wasserbankrotts'' ausgerufen. Damit ist ein neuer Begriff geschaffen, der als Weckruf das globale Wasserproblem in das Bewusstsein der Welt rücken soll. Der Mensch verbraucht seit einiger Zeit mehr Wasser als nachgeliefert wird. Das Wasserguthaben ist aufgebraucht. Die Landwirtschaft ist der größte Wasserverbraucher. Gibt es Maßnahmen, die den Wasserverbrauch im Agrarsektor an die knappen Ressourcen anpassen können?<br>
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[[Bild:Emilia-Romagna flood May2023.jpg|left|280 px]][[Der Mittelmeerraum als Hotspot des Klimawandels (einfach)|'''Der Mittelmeerraum als Hotspot des Klimawandels''']] Die europäischen Mittelmeerküsten sind mit großem Abstand das wichtigste Touristenziel weltweit. Kaum eine andere Region ist jedoch so stark durch den Klimawandel betroffen wie der Mittelmeerraum. Die Temperaturen sind schneller angestiegen als im weltweiten Durchschnitt, fast um das Doppelte. Sie liegen gegenwärtig bereits deutlich um 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau. Die Niederschläge haben sich bisher im Jahresmittel kaum geändert. Aber die hohen Temperaturen lassen immer mehr Wasser verdunsten und sorgen so für zunehmende Trockenheit. Der Weltklimarat IPCC hat die Region daher zu einem Hotspot des Klimawndels erklärt.<br>
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[[Bild:Agroforestry-organic-inputs.jpg|left|280 px]]'''[[Agroforstwirtschaft]]''' Bei der Agroforstwirtschaft werden auf demselben Stück Land Bäume und Sträucher mit Ackerbau und Viehzucht kombiniert. Diese Form der Landwirtschaft ist auf der Welt weit verbreitet und wird seit Jahrhunderten praktiziert. In den letzten Jahrzehnten wurde sie durch die Modernisierung der Landwirtschaft zurückgedrängt, weil Bäume und Sträucher den Einsatz von Maschinen behinderten. In jüngster Zeit wurden ihre Vorteile als Kliamaschutz- und Klimaanpassungs-Maßnahme jedoch wiederentdeckt. Bäume und Sträucher nehmen durch ihre größere Biomasse mehr Kohlenstoff auf als Anbaukulturen und Gräser. Außerdem schützen sie den Boden vor Erosion. Sie sind in der Lage viel Niederschlag zu speichern und geben ihn bei Dürren wieder ab. Nicht zuletzt verdunsten Bäume und Sträucher viel Wasser und spenden Schatten. Dadurch bewahren sie bei Hitzewellen Anbaupflanzen und Weidetiere vor allzu hohen Temperaturen.<br>
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[[Bild:Zerstörter PKW F 2026.jpg|left|280 px]]'''[[Waldbrände_im_Mittelmeerraum#Waldbrände_2026|Waldbrände in Frankreich und Spanien 2026]]''' Bereits bis Ende Juli 2026 hat es im westlichen Mittelmeerraum gewaltige Waldbrände gegeben. Betroffen waren vor allem der Südwesten Frankreichs und das zentrale Spanien, wo starke Waldbrände sich auf die Metropolen Bordeaux und Madrid zubewegten. Allein in Frankreich mussten 220.000 Einwohner und Touristen evakuiert werden, in Spanien 80.000 Menschen. Untersuchungen haben gezeigt, dass an diesen Rekordfeuern wesentlich der Klimawandel beteiligt war. Starke Regenfälle im Winter ließen vor allem in Frankreich die Vegetation üppig wachsen, Dürren und mehrere Hitzewellen trockneten dann das reichlich vorhandene Brennmaterial extrem aus. Trotz der in beiden Ländern weit entwickelten Maßnahmen zur Brandbekämpfung wurde in großem Umfang Wald- und Buschvegetation vernichtet und zahlreiche Häuser zerstört.<br>
|{{Box2|Ueberschrift=Neue Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Holzige Biomasse Plantage.jpg|Breite=220px}}'''[[Kohlendioxidentzug durch Aufforstung]]''' Lässt sich der globale Temperaturanstieg noch auf 2 °C über dem vorindustriellen Wert begrenzen? Die Zwei-Grad-Grenze gilt als Schwelle zu einem gefährlichen, nicht mehr beherrschbaren Klimawandel. Viele Experten halten die Einhaltung dieser Grenze durch eine Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen nicht mehr für möglich. Daher werden zunehmend Maßnahmen diskutiert, die den Klimawandel im nachhinein abschwächen sollen. Dazu gehört der nachträgliche Entzug von Kolhendioxid aus der Atmosphäre durch Aufforstungen. Das kann durch Wiederbepflanzung ehemals entwaldeter Flächen sowie die Ansiedelung von Wäldern oder Plantagen geschehen. In Betracht gezogen werden vier Arten der Aufforstung: natürlicher Wald, bewirtschafteter Wald, Bioenergiebäume und Bioenergiegräser.<br />  
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[[Kohlendioxidentzug durch Aufforstung|Mehr...]]<br />  
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[[Bild:Clipboard 07-07-2026 01 sm.jpg|left|280 px]]'''[https://www.bildungsserver.de/klima2know/ klima2know]''' Der Deutsche Bildungsserver hat in Kooperation mit dem Hamburger Bildungsserver ein neues Portal zum Klimawandel für junge Leute entwickelt. Es bietet verständlich aufbereitete Informationstexte und widerlegt Falschbehauptungen. Interaktive Elemente wie Quizfragen ermöglichen eine spielerische Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema Klimawandel. Videos und Podcasts erweitern das Medienangebot, jüngere Zielgruppen werden über soziale Medien angesprochen.<br>
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[[Bild:Temperatur-tropische-Anden.jpg|left|220 px]]
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'''[[Klimaänderungen in Lateinamerika]]''' Lateinamerika ist einerseits von starken natürlichen Klimaschwankungen betroffen wie dem El-Niño-Phänomen und anderen Änderungen der Meersoberflächentemperatur im Pazifik und Atlantik. Andererseits macht sich auch der Klimawandel auf dem Kontinent bemerkbar. Dabei gibt es einige Hotspots des Klimawandels. Als besonders gefährdet gelten Mittelamerika und die Karibik, da die Region sehr sensibel gegenüber Extremereignissen wie Hurrikanen, Überschwemmungen oder Dürren ist. Aber auch die Andenregion in Südamerika steht möglicherweise vor bedrohlichen Veränderungen durch die globale Erwärmung. Auch geringe Temperaturänderungen könnten hier zum Abschmelzen der Gletscher führen, die ein wichtiges Wasserreservoir für die Landwirtschaft und etliche große Städte sind.<br />
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[[Klimaänderungen in Lateinamerika|Mehr...]]<br />
|{{Box2|Ueberschrift=Bildersammlung|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Europa temp RCP85.jpg|Breite=280px}}'''[[:Kategorie:Bildergalerien|Bilder mit freien Lizenzen]]''': Eine Sammlung von z.Zt. ca. 2000 Abbildungen mit freien Lizenzen, die - meistens unter bestimmten Bedingungen - weiter verwendet werden können. Es gibt z.B. Bilder zu folgenden Kategorien: [[Atmosphärische Zirkulation (Bilder)|Atmosphärische Zirkulation]], [[Dürren (Bilder)|Dürren]], [[Eisschilde (Bilder)|Eisschilde]], [[Tropische Wirbelstürme (Bilder)|Tropische Wirbelstürme]] etc. Die Bilder entstammen frei zugänglichen wissenschaftlichen Zeitschriften, Plattformen von Organisationen, die weitgehend copyrightfreies Material zur Verfügung stellen, und z.T. auch Büchern. Sie sind mit Erläuterungen versehen und wichtigen Themen des Klimawiki zugeordnet, was ein Verständnis im sachlichen Kontext ermöglicht. Die Sammlung wird ausgebaut. - Eine neue Sammlung bietet [[:Kategorie:Einfache_Bilder|Einfache Bilder]] an, die komplexe Zusammenhänge auch ohne tieferes Vorwissen veranschaulichen.
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|{{Box2|Ueberschrift=Ein neuer Themenbereich|Fliesstext={{Bild-links|Bild=CE Verfahren.jpg|Breite=220px}}'''[[Climate Engineering]]''' Trotz zahlreicher Warnungen aus der Wissenschaft vor den Folgen des Klimawandels zeigen die internationalen Bemühungen um den Klimaschutz so gut wie keine Wirkung. Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre steigt mit 3,1 % pro Jahr unvermindert an und hat im Mai 2013 kurzfristig die magische Grenze von 400 ppm überschritten. Angesichts dieser Entwicklung halten es viele Wissenschaftler für kaum noch möglich, dass das allgemein anerkannte Klimaziel, den globalen Temperaturanstieg auf 2 °C zu begrenzen, erreicht werden kann. Daher werden zunehmend Eingriffe in das Klimasystem diskutiert, die die Auswirkungen des Klimawandels begrenzen sollen. Solche Eingriffe werden unter dem Begriff ''Climate Engineering'' zusammengefasst. Dabei geht es zum einen um die nachträgliche Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre und zum anderen um die Beeinflussung der Strahlungsbilanz. In den nächsten Monaten werden auf dem Klima-Wiki mehrere Artikel zum Climate Engineering erscheinen. Ein Einführungsbeitrag und Artikel über die Aufhellung von Wolken über dem Ozean sowie über die Eisendüngung des Ozeans zur Anregung von Algenwachstum geben einen ersten Einblick in die Thematik.
|{{Box2|Ueberschrift=Aktuelle Entwicklungen|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Klimaindikatoren-2025-Startseite.jpg|Breite=280px}}'''[[Aktuelle Klimadaten]]''' Alle 6-8 Jahre veröffentlicht der Weltklimarat IPCC einen Bericht über die Änderung des Klimas durch die menschliche Emissionen von Treibhausgasen. Der letzte Bericht ist 2021/22 erschienen, der nächste ist für 2029 geplant. Da die Klimaänderung weitergeht, veröffentlichen in der Zwischenzeit IPCC-Autoren wichtige aktuelle Klimadaten in jährlichen Darstellungen. Hier wird der jeweils letzte Berichte vereinfacht zusammengefasst. Dazu gehören die aktuellen Treibhausgasemissionen und -konzentrationen, der Strahlungsantrieb, die aktuelle globale Mitteltemperatur und das verbleibende CO<sub>2</sub>-Budget bis zur Erreichung des 1,5°C-Ziels.<br />
[[Climate Engineering]], [[Modifikation mariner Schichtwolken]], [[Ozeandüngung]], [[Kohlendioxidentzug durch Aufforstung]], [[Ökonomische Aspekte des Climate Engineering]], [[Politische Herausforderungen von Climate Engineering]]
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[[Bild:CO2-konzentration aktuell.jpg|left|280 px]]'''[[Kohlendioxid-Konzentration|CO<sub>2</sub> auf Rekord-Niveau]]''' Nach den Messwerten auf dem Mauna Loa erreichte die CO<sub>2</sub>-Konzentration der Atmosphäre im Jahr 2024 mit über 422 ppm einen neuen Jahresrekord. Im Mai 2025 und 2026 wurden sogar 430 ppm übertroffen. Über mindestens 800.000, evtl. sogar über 2-3 Millionen Jahre betrug dieser Wert weniger als 300 ppm, vor Beginn der Industrialiserung sogar weniger als 280 ppm. Im Vergleich dazu bedeutet die aktuelle CO<sub>2</sub>-Konzentration eine Steigerung um 50% in nur gut 200 Jahren, was gegenüber natürlichen Veränderungen geradezu explosiv ist. Mehr: [[Kohlendioxid-Konzentration]]<br />
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[[Bild:Arctic Sept ice1879-2013.jpg|left|280 px]]'''Immer weniger Meereis''' Das arktische Meereis hat bisher vor allem im September, dem Monat seiner geringsten Ausdehnung, stark abgenommen. Im September 2020 wurde fast das bisherige Minimum vom September 2012 erreicht und seit Beginn der Satellitenmessungen nach 2012 zum zweiten Mal die 4 Mio. km<sup>2</sup> Grenze unterschritten. Die Eiskante lag nördlich des 85. Breitengrads weit nördlich der Inselgruppen Spitzbergen, Franz-Josef-Land und Sewernaja Semlja und damit so weit im Norden wie bisher noch nie in der Satellitenära. Über den Zeitraum 1979-2019 zeigte das September-Eis eine Rate von -12,9 % pro Jahrzehnt.<br> Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: [[Arktisches Meereis]], [[Antarktisches Meereis]]<br />
 
 
 
[[Bild:Global-temp-1940-2025.jpg|left|280 px]]
'''[[2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre]]''' 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik.<br />
 
 
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|{{Box2|Ueberschrift=5. Sachstandsbericht des IPCC|Fliesstext={{Bild-links|Bild=IPCC AR5 WGI cover.jpg|Breite=180px}}Der [[IPCC|Weltklimarat IPCC]] (Intergovernmental Panel on Climate Change) gibt 2013/14 in drei Teilen seinen 5. Sachstandsbericht heraus. Der 1. Teil zu den Veränderungen des physikalischen Klimasytems und deren Ursachen ist im September 2013 erscheinen, der zweite Teil über die Folgen und Risiken des Klimawandels im März und der dritte Teil über Anpassungsmöglichkeiten an den Klimawandel und Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels im April 2014. Der Bericht bestätigt fundierter als bisher, dass sich das Klima der Erde durch den menschlichen Einfluss ändert und dass bei einem ungebremsten Ausstoß von Treibhausgasen ein gefährlicher Klimawandel bevorsteht. Ein globaler Temperaturanstieg um 4°C und mehr gegenüber dem vorindustriellem Niveau ist danach möglich. Die Folge wären unvermeidbare Schäden durch den Meeresspiegelanstieg und Extremereignisse wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen für den Menschen und zahlreiche Ökosysteme. Die gegenwärtigen Vermeidungs- und Anpassungsmaßnahmen werden zur Verhinderung dieser Folgen nicht ausreichen.<br />
|{{Box2|Ueberschrift=Climate Engineering|Fliesstext={{Bild-links|Bild=CE Verfahren.jpg|Breite=280px}}[https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kategorie:Climate_Engineering Climate Engineering]: Trotz zahlreicher Warnungen aus der Wissenschaft vor den Folgen des Klimawandels zeigen die internationalen Bemühungen um den Klimaschutz nur wenig Wirkung. Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre steigt unvermindert an und liegt inzwischen bei über 420 ppm. Angesichts dieser Entwicklung halten es viele Wissenschaftler für kaum noch möglich, dass das allgemein anerkannte Klimaziel, den globalen Temperaturanstieg auf 2 °C oder gar 1,5 °C zu begrenzen, erreicht werden kann. Daher werden zunehmend Eingriffe in das Klimasystem diskutiert, die die Auswirkungen des Klimawandels begrenzen sollen. Solche Eingriffe werden unter dem Begriff ''Climate Engineering'' zusammengefasst. Dabei geht es zum einen um die nachträgliche Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre und zum anderen um die Beeinflussung der Sonneneinstrahlung.  
[[IPCC]]
[[Climate Engineering]], [[Solar Radiation Management (SRM)]], [[Modifikation mariner Schichtwolken]], [[Climate Engineering und Arktisches Meereis]], [[Ozeandüngung]], [[Kohlendioxidentzug durch Aufforstung]], [[Ökonomische Aspekte des Climate Engineering]], [[Politische Herausforderungen von Climate Engineering]]
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|{{Box4|Ueberschrift=Bildungswiki '''"Klimawandel"'''|Fliesstext=Das Bildungswiki '''"Klimawandel"''' ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen.  
|{{Box4|Ueberschrift=Bildungswiki Klimawandel|Fliesstext=Das '''"Bildungswiki Klimawandel"''' ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen.  
In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind.
In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind.
   
   
'''Autorinnen und Autoren mit Fachwissen und Schreibfertigkeit sind jederzeit willkommen.''' Das Wiki "Klimawandel" ist auf die Nutzung im Bildungsbereich ausgerichtet. Wünschenswert sind daher einerseits populärwissenschaftliche Fachartikel, andererseits einfache Artikel für jüngere Schüler. Hinweise auf die Verwendung im Unterricht, von einfachen Fragestellungen oder Experimenten bis hin zu ganzen Unterrichtskonzepten, sind ausdrücklich erwünscht. Eine erste Einführung in die Arbeit mit dem Wiki "Klimawandel" bietet die [[Klimawandel:Hilfe|Hilfe]]. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über [[Benutzer:Dieter_Kasang|Dieter Kasang]].
Anmeldung zur Mitarbeit bitte über [[Benutzer:Dieter_Kasang|Dieter Kasang]].
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Aktuelle Version vom 17. Oktober 2026, 20:13 Uhr

KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN

Neue und überarbeitete Artikel - und ein neues Portal!

Anpassung an den Wassermangel in der Landwirtschaft Der Wassermangel in vielen Regionen der Welt ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die UNO hat nun in einem Bericht das Zeitalter des Globalen Wasserbankrotts ausgerufen. Damit ist ein neuer Begriff geschaffen, der als Weckruf das globale Wasserproblem in das Bewusstsein der Welt rücken soll. Der Mensch verbraucht seit einiger Zeit mehr Wasser als nachgeliefert wird. Das Wasserguthaben ist aufgebraucht. Die Landwirtschaft ist der größte Wasserverbraucher. Gibt es Maßnahmen, die den Wasserverbrauch im Agrarsektor an die knappen Ressourcen anpassen können?


Der Mittelmeerraum als Hotspot des Klimawandels Die europäischen Mittelmeerküsten sind mit großem Abstand das wichtigste Touristenziel weltweit. Kaum eine andere Region ist jedoch so stark durch den Klimawandel betroffen wie der Mittelmeerraum. Die Temperaturen sind schneller angestiegen als im weltweiten Durchschnitt, fast um das Doppelte. Sie liegen gegenwärtig bereits deutlich um 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau. Die Niederschläge haben sich bisher im Jahresmittel kaum geändert. Aber die hohen Temperaturen lassen immer mehr Wasser verdunsten und sorgen so für zunehmende Trockenheit. Der Weltklimarat IPCC hat die Region daher zu einem Hotspot des Klimawndels erklärt.


Agroforstwirtschaft Bei der Agroforstwirtschaft werden auf demselben Stück Land Bäume und Sträucher mit Ackerbau und Viehzucht kombiniert. Diese Form der Landwirtschaft ist auf der Welt weit verbreitet und wird seit Jahrhunderten praktiziert. In den letzten Jahrzehnten wurde sie durch die Modernisierung der Landwirtschaft zurückgedrängt, weil Bäume und Sträucher den Einsatz von Maschinen behinderten. In jüngster Zeit wurden ihre Vorteile als Kliamaschutz- und Klimaanpassungs-Maßnahme jedoch wiederentdeckt. Bäume und Sträucher nehmen durch ihre größere Biomasse mehr Kohlenstoff auf als Anbaukulturen und Gräser. Außerdem schützen sie den Boden vor Erosion. Sie sind in der Lage viel Niederschlag zu speichern und geben ihn bei Dürren wieder ab. Nicht zuletzt verdunsten Bäume und Sträucher viel Wasser und spenden Schatten. Dadurch bewahren sie bei Hitzewellen Anbaupflanzen und Weidetiere vor allzu hohen Temperaturen.


Waldbrände in Frankreich und Spanien 2026 Bereits bis Ende Juli 2026 hat es im westlichen Mittelmeerraum gewaltige Waldbrände gegeben. Betroffen waren vor allem der Südwesten Frankreichs und das zentrale Spanien, wo starke Waldbrände sich auf die Metropolen Bordeaux und Madrid zubewegten. Allein in Frankreich mussten 220.000 Einwohner und Touristen evakuiert werden, in Spanien 80.000 Menschen. Untersuchungen haben gezeigt, dass an diesen Rekordfeuern wesentlich der Klimawandel beteiligt war. Starke Regenfälle im Winter ließen vor allem in Frankreich die Vegetation üppig wachsen, Dürren und mehrere Hitzewellen trockneten dann das reichlich vorhandene Brennmaterial extrem aus. Trotz der in beiden Ländern weit entwickelten Maßnahmen zur Brandbekämpfung wurde in großem Umfang Wald- und Buschvegetation vernichtet und zahlreiche Häuser zerstört.



klima2know Der Deutsche Bildungsserver hat in Kooperation mit dem Hamburger Bildungsserver ein neues Portal zum Klimawandel für junge Leute entwickelt. Es bietet verständlich aufbereitete Informationstexte und widerlegt Falschbehauptungen. Interaktive Elemente wie Quizfragen ermöglichen eine spielerische Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema Klimawandel. Videos und Podcasts erweitern das Medienangebot, jüngere Zielgruppen werden über soziale Medien angesprochen.


Bildersammlung

Bilder mit freien Lizenzen: Eine Sammlung von z.Zt. ca. 2000 Abbildungen mit freien Lizenzen, die - meistens unter bestimmten Bedingungen - weiter verwendet werden können. Es gibt z.B. Bilder zu folgenden Kategorien: Atmosphärische Zirkulation, Dürren, Eisschilde, Tropische Wirbelstürme etc. Die Bilder entstammen frei zugänglichen wissenschaftlichen Zeitschriften, Plattformen von Organisationen, die weitgehend copyrightfreies Material zur Verfügung stellen, und z.T. auch Büchern. Sie sind mit Erläuterungen versehen und wichtigen Themen des Klimawiki zugeordnet, was ein Verständnis im sachlichen Kontext ermöglicht. Die Sammlung wird ausgebaut. - Eine neue Sammlung bietet Einfache Bilder an, die komplexe Zusammenhänge auch ohne tieferes Vorwissen veranschaulichen.

Aktuelle Entwicklungen

Aktuelle Klimadaten Alle 6-8 Jahre veröffentlicht der Weltklimarat IPCC einen Bericht über die Änderung des Klimas durch die menschliche Emissionen von Treibhausgasen. Der letzte Bericht ist 2021/22 erschienen, der nächste ist für 2029 geplant. Da die Klimaänderung weitergeht, veröffentlichen in der Zwischenzeit IPCC-Autoren wichtige aktuelle Klimadaten in jährlichen Darstellungen. Hier wird der jeweils letzte Berichte vereinfacht zusammengefasst. Dazu gehören die aktuellen Treibhausgasemissionen und -konzentrationen, der Strahlungsantrieb, die aktuelle globale Mitteltemperatur und das verbleibende CO2-Budget bis zur Erreichung des 1,5°C-Ziels.


CO2 auf Rekord-Niveau Nach den Messwerten auf dem Mauna Loa erreichte die CO2-Konzentration der Atmosphäre im Jahr 2024 mit über 422 ppm einen neuen Jahresrekord. Im Mai 2025 und 2026 wurden sogar 430 ppm übertroffen. Über mindestens 800.000, evtl. sogar über 2-3 Millionen Jahre betrug dieser Wert weniger als 300 ppm, vor Beginn der Industrialiserung sogar weniger als 280 ppm. Im Vergleich dazu bedeutet die aktuelle CO2-Konzentration eine Steigerung um 50% in nur gut 200 Jahren, was gegenüber natürlichen Veränderungen geradezu explosiv ist. Mehr: Kohlendioxid-Konzentration



Immer weniger Meereis Das arktische Meereis hat bisher vor allem im September, dem Monat seiner geringsten Ausdehnung, stark abgenommen. Im September 2020 wurde fast das bisherige Minimum vom September 2012 erreicht und seit Beginn der Satellitenmessungen nach 2012 zum zweiten Mal die 4 Mio. km2 Grenze unterschritten. Die Eiskante lag nördlich des 85. Breitengrads weit nördlich der Inselgruppen Spitzbergen, Franz-Josef-Land und Sewernaja Semlja und damit so weit im Norden wie bisher noch nie in der Satellitenära. Über den Zeitraum 1979-2019 zeigte das September-Eis eine Rate von -12,9 % pro Jahrzehnt.
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis


2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik.

Climate Engineering

Climate Engineering: Trotz zahlreicher Warnungen aus der Wissenschaft vor den Folgen des Klimawandels zeigen die internationalen Bemühungen um den Klimaschutz nur wenig Wirkung. Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre steigt unvermindert an und liegt inzwischen bei über 420 ppm. Angesichts dieser Entwicklung halten es viele Wissenschaftler für kaum noch möglich, dass das allgemein anerkannte Klimaziel, den globalen Temperaturanstieg auf 2 °C oder gar 1,5 °C zu begrenzen, erreicht werden kann. Daher werden zunehmend Eingriffe in das Klimasystem diskutiert, die die Auswirkungen des Klimawandels begrenzen sollen. Solche Eingriffe werden unter dem Begriff Climate Engineering zusammengefasst. Dabei geht es zum einen um die nachträgliche Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre und zum anderen um die Beeinflussung der Sonneneinstrahlung.

Climate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering

Bildungswiki Klimawandel

Das "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind.

Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang.

Kontakt: Dieter Kasang