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[[Bild: | [[Bild:Wohnhaus 8.1.2025 sm.jpg|left|280 px]]'''[[Waldbrände in Kalifornien]]''': Im Januar 2025 brannten mitten im Winter in der Hollywood-Metropole Los Angeles zahlreiche Häuser und ganze Straßenzüge nieder. Dass dazu auch Villen prominenter SchauspielerInnen gehörten, hatte zu Schlagzeilen in den Massenmedien rund um die Welt geführt. Dabei hatte es in Kalifornien schon in den letzten Jahren und jüngsten Jahrzehnten häufig sogar größere Feuer gegeben, die Wälder und Siedlungen in Flammen aufgehen ließen. Im 20. Jahrhundert hatten eine konsequente Feuerunterdrückung und ein kühleres Klima den Ausbruch von größeren Bränden niedrig gehalten. Die Folgen waren allerdings ein dichter Baumbestand und üppiger Bodenbewuchs, die in dem wärmeren und trockeneren Klima im neuen Jahrhundert den Flammen reichlich Brennstoff boten. Es entstanden Brände mit bis zu 400.000 ha, wie sie in früheren Zeiten unbekannt waren.<br /> | ||
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[[Bild:AMOC currents N-Atlantic.jpg|left|280 px]]'''[[Atlantische Umwälzzirkulation in der Gegenwart]]''': Die Atlantische Umwälzzirkulation, gehört zu den zentralen Themen der Diskussion über den Klimawandel | [[Bild:AMOC currents N-Atlantic.jpg|left|280 px]]'''[[Atlantische Umwälzzirkulation in der Gegenwart]]''': Die Atlantische Umwälzzirkulation, gehört zu den zentralen Themen der Diskussion über den Klimawandel. Sie wird auch als Atlantische Meridionale Umwälzzirkulation, als Golfstrom-System bzw. als Thermohaline Zirkulation bezeichnet. Die Erdgeschichte hat gezeigt, dass sie in der heutigen Form kein stabiles System ist, der Hollywood-Film ''The Day After Tomorrow'' hat die Folgen ihres möglichen Zusammenbruchs einem Massenpublikum drastisch vor Augen geführt, und wissenschaftliche Experten sehen den gegenwärtigen Zustand des Strömungssystems, dem Europa sein mildes Klima verdankt, durch den Klimawandel gefährdet. Welche Erkenntnisse gibt es über die jüngsten Veränderungen dieser für die Energieumverteilung auf der Erde so wichtigen Zirkulation? Welche Ursachen beeinflussen ihre Variabilität?<br /> | ||
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Version vom 7. März 2025, 19:42 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue und überarbeitete Artikel
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Bildersammlung
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2023 und 2024 - die wärmsten Jahre 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik. |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |



