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[[Bild:Kelp canopy.jpg|left|280 px]]'''[[Algen als CO2-Speicher]]''' In jüngster Zeit sind Makroalgen als bedeutende ozeanische Kohlenstoffsenke in den Blick geraten. Zwei Arten mit einem hohen Speicherpotential sind Tangwälder und Sargassum. Die einen finden sich in mittleren bis hohen Breien, die anderen eher in den Tropen. Während Tangwälder auf felsigem Meeresboden verankert sind, besitzt Sargassum eine frei schwimmende Lebensweise. Makroalgen bedecken eine Fläche von 600-722 Millionen Hektar und nehmen 61-268 Mio. Tonnen Kohlenstoff jährlich auf. Sie bieten oft für andere Meereslebewesen im Meer wertvolle Lebensräume und werden von Menschen teilweise als Basis für Nahrungsmittel und sonstige Zwecke genutzt. | [[Bild:Kelp canopy.jpg|left|280 px]]'''[[Algen als CO2-Speicher]]''' In jüngster Zeit sind Makroalgen als bedeutende ozeanische Kohlenstoffsenke in den Blick geraten. Zwei Arten mit einem hohen Speicherpotential sind Tangwälder und Sargassum. Die einen finden sich in mittleren bis hohen Breien, die anderen eher in den Tropen. Während Tangwälder auf felsigem Meeresboden verankert sind, besitzt Sargassum eine frei schwimmende Lebensweise. Makroalgen bedecken eine Fläche von 600-722 Millionen Hektar und nehmen 61-268 Mio. Tonnen Kohlenstoff jährlich auf. Sie bieten oft für andere Meereslebewesen im Meer wertvolle Lebensräume und werden von Menschen teilweise als Basis für Nahrungsmittel und sonstige Zwecke genutzt. Initiativen zur Verstärkung der CO<sub>2</sub>-Aufnahme aus der Atmosphäre stecken noch in den Anfängen. | ||
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Aktuelle Version vom 19. Juni 2026, 17:44 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik. |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |




