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|{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Globale temp1850-2025.jpg|Breite=280px}} '''[[2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre|2023, 2024 und 2025]]''' - das Trio Infernale. Die letzten drei Jahre 2023, 2024 und 2025 sind global die wärmsten drei Jahre seit Beginn der Messungen bzw. seit 1850. Sie ragen gegenüber den vorhergegangenen Jahren deutlich hervor und lassen eine Beschleunigung der Erderwärmung vermuten. 2024 war das wärmste Jahr mit einer Temperatur von über 1,5 °C über der vorindustriellen Temperatur von 1850-1900, gefolgt von 2023 und 2025. Möglicherweise ist 2023-2025 sogar die wärmste 3-Jahres-Periode seit der letzten Zwischeneiszeit vor 120.000 Jahren. Der Hauptgrund für die sich anscheinend beschleunigende Erwärmung ist die weiterhin zunehmende Treibhausgaskonzentration durch menschliche Aktivitäten. Hinzu kommt die ebenfalls durch menschliches Handeln bewirkte Abnahme der Aerosol-Emission, durch die der abkühlende Effekt der Aerosole nach und nach entfällt.<br> | |{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Globale temp1850-2025.jpg|Breite=280px}} '''[[2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre|2023, 2024 und 2025]]''' - das Trio Infernale. Die letzten drei Jahre 2023, 2024 und 2025 sind global die wärmsten drei Jahre seit Beginn der Messungen bzw. seit 1850. Sie ragen gegenüber den vorhergegangenen Jahren deutlich hervor und lassen eine Beschleunigung der Erderwärmung vermuten. 2024 war das wärmste Jahr mit einer Temperatur von über 1,5 °C über der vorindustriellen Temperatur von 1850-1900, gefolgt von 2023 und 2025. Möglicherweise ist 2023-2025 sogar die wärmste 3-Jahres-Periode seit der letzten Zwischeneiszeit vor 120.000 Jahren. Der Hauptgrund für die sich anscheinend beschleunigende Erwärmung ist die weiterhin zunehmende Treibhausgaskonzentration durch menschliche Aktivitäten. Hinzu kommt die ebenfalls durch menschliches Handeln bewirkte Abnahme der Aerosol-Emission, durch die der abkühlende Effekt der Aerosole nach und nach entfällt.<br> | ||
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[[Bild:Rice planting Bangladesh.jpg|left|280 px]]'''[[Wasserprobleme in Südasien]]''' Die Länder Südasiens und besonders das bevölkerungsreichste Land der Welt Indien stehen durch den Klimawandel vor einem bedrohlichen Zukunftsproblem. Kann die Ernährungssicherheit der immer weiter wachsenden Bevölkerung auch für die nächsten Jahrzehnte gesichert werden? Das Kernproblem ist dabei die ausreichende Versorgung der Landwirtschaft mit Wasser. Steigende Temperaturen und eine höhere Verdunstung werden den Wasserbedarf enorm verstärken. Positiv ist, dass die Monsunniederschläge gerade durch den Klimawandel zunehmen werden. Die großen Wasserspeicher in Form von Gletschern und Schnee im Himalaya und weiteren Hochgebirgen werden jedoch langfristig abschmelzen. Und zugleich zeichnet sich infolge zunehmender Dürren eine Übernutzung des Grundwassers in den großen Fluss-Ebenen von Indus, Ganges und Brahmaputra ab. | |||
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[[Bild:Lübeck im Spätmittelalter.jpg|left|280 px]]'''[[Mittelalterliche Warmzeit]]''' Die Mittelalterliche Warmzeit war lange ein viel diskutiertes Thema. Besonders Klimaleugnern war und ist sie immer noch ein "Beweis" dafür, dass auch die aktuelle Erwärmung ganz natürliche Ursachen habe, einfach, weil die Mittelalterliche Warmzeit wärmer gewesen sein soll als unsere Gegenwart. Dabei geht es in der Wissenschaft heute darum, ob es eine solche warme Klimaepoche im Mittelalter überhaupt gegeben hat, jedenfalls als ein weltweites Phänomen. Aktuelle Erkenntnisse zeigen vielmehr, dass höhere Temperaturen nur in bestimmten Regionen im Nordatlantikraum belegbar sind und dass auch die keine höheren Werte zeigen als die globale Erwärmung, in der wir leben. | [[Bild:Lübeck im Spätmittelalter.jpg|left|280 px]]'''[[Mittelalterliche Warmzeit]]''' Die Mittelalterliche Warmzeit war lange ein viel diskutiertes Thema. Besonders Klimaleugnern war und ist sie immer noch ein "Beweis" dafür, dass auch die aktuelle Erwärmung ganz natürliche Ursachen habe, einfach, weil die Mittelalterliche Warmzeit wärmer gewesen sein soll als unsere Gegenwart. Dabei geht es in der Wissenschaft heute darum, ob es eine solche warme Klimaepoche im Mittelalter überhaupt gegeben hat, jedenfalls als ein weltweites Phänomen. Aktuelle Erkenntnisse zeigen vielmehr, dass höhere Temperaturen nur in bestimmten Regionen im Nordatlantikraum belegbar sind und dass auch die keine höheren Werte zeigen als die globale Erwärmung, in der wir leben. | ||
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Version vom 26. Februar 2026, 17:15 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue und überarbeitete Artikel
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Bildersammlung
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2023 und 2024 - die wärmsten Jahre 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik. |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |



