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[[Bild:C-emissions1850-2021.jpg|left|280 px]]'''[[Kohlendioxidemissionen]]''': Die Emissionen von Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>) sind die wichtigste Ursache für den vom Menschen verursachten Klimawandel. Die Hauptquelle der CO<sub>2</sub>-Emissionen ist die Verbrennung der fossilen Energieträge Kohle, Öl und Gas. Seit Beginn der Industrialisierung wurde dadurch der natürliche CO<sub>2</sub>-Gehalt der Atmosphäre um 50% erhöht und der natürliche Treibhauseffekt verstärkt. Seit 1850 hat auf diese Weise und durch die Änderung der Landnutzung (vor allem durch die Umwandlung von Wäldern in landwirtschaftliche Nutzflächen) die Menge von Kohlendioxid in der Atmosphäre um 680 Milliarden Tonnen zugenommen. Über den gesamten Zeitrum seit 1850 wurde das meiste CO2 von den Vereinigten Staaten von Amerika, gefolgt von den europäischen Staaten, emittiert. China steht an dritter Stelle, ist aktuell aber mit großem Abstand der größte Emittent. Ein Teil der chinesischen Emissionen ist jedoch durch die Herstellung von Waren bedingt, die die Industrieländer aus China importieren.<br /> | |||
[[Bild:Glacier MB regions 1950-2021.jpg|left|280 px]]'''[[Gletscher im Klimawandel]]''': Fotos und Satellitenaufnahmen haben eindrücklich den Rückgang der Gletscher seit über 100 Jahren dokumentiert. Beeindruckende Bilder ließen im Bewusstsein der Menschen die Gletscher zu Ikonen und zu den sichtbarsten Zeichen des Klimawandels werden. Der Rückgang der Gletscher ist seit dem Ende der Kleinen Eiszeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts belegt und hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Inzwischen gibt es keine Region mehr, deren Gletscher keinen Rückgang aufweist, mit Folgen für die lokale Hydrologie, Ökosysteme und die Wasserversorgung, den Tourismus und den Meeresspiegelanstieg. Alaska, die kanadische Arktis und die grönländischen Randgletscher zeigen gegenwärtig die größten Massenverluste. Auch bei einer Erwärmung von 1,5 °C, dem kaum noch ereichbaren Ziel des Pariser Abkommens, würden die Gletscher der Erde 26% ihrer Masse einbüßen.<br> | [[Bild:Glacier MB regions 1950-2021.jpg|left|280 px]]'''[[Gletscher im Klimawandel]]''': Fotos und Satellitenaufnahmen haben eindrücklich den Rückgang der Gletscher seit über 100 Jahren dokumentiert. Beeindruckende Bilder ließen im Bewusstsein der Menschen die Gletscher zu Ikonen und zu den sichtbarsten Zeichen des Klimawandels werden. Der Rückgang der Gletscher ist seit dem Ende der Kleinen Eiszeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts belegt und hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Inzwischen gibt es keine Region mehr, deren Gletscher keinen Rückgang aufweist, mit Folgen für die lokale Hydrologie, Ökosysteme und die Wasserversorgung, den Tourismus und den Meeresspiegelanstieg. Alaska, die kanadische Arktis und die grönländischen Randgletscher zeigen gegenwärtig die größten Massenverluste. Auch bei einer Erwärmung von 1,5 °C, dem kaum noch ereichbaren Ziel des Pariser Abkommens, würden die Gletscher der Erde 26% ihrer Masse einbüßen.<br> | ||
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Version vom 5. April 2023, 15:35 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue und überarbeitete Artikel
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Bildersammlung
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2016 lag die Ausdehung jedoch bis zum aktuellen Jahr leicht unter dem Mittel der Jahre 1981-2010. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2016 und 2020 die wärmsten Jahre! Nach der Jahrhundertwende schien es zunächst, als ob sich die globale Mitteltemperatur trotz einer steigenden Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre nicht weiter erhöhen würde. Die Werte im neuen Jahrhundert lagen nur bei wenigen Jahren geringfügig über dem Spitzenjahr am Ende des letzten Jahrhunderts, 1998. In den 2010er Jahren sind die Temerpaturen jedoch wieder deutlich angestiegen. 1998 wurde von fast allen Jahren übertroffen. 2015 und 2016 lagen sogar um etwa 0,3 °C über dem Rekordjahr der 1990er Jahre. Grund war wie für 1998 ein starker El Niño, jene ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, die 2016 zu dem bisher wärmsten je gemessenen Jahr gemacht hat. Obwohl dann in den Folgejahren der El Niño-Einfluss verschwand, waren aber auch 2017, 2018 und 2019 noch relativ warm und gehörten zu den bis dahin fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Messungen. 2020 wurde dann das zweitwärmste Jahr knapp nach 2016, obwohl es unter dem Einfluss einer La Niña stand, der kalten Schwester von El Niño. In Europa war 2020 jedoch wärmer als alle Jahre zuvor. Mehr zur aktuellen Klimaänderung |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |



