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[[Bild:Forest cover present large.jpg|left|220 px]]'''[[Wälder im Klimawandel: Europa]]''': Über ein Drittel der Landfläche Europas bzw. ca. 330 Mio. ha sind gegenwärtig mit Wald bedeckt. Auf fast der Hälfte der Waldfläche wachsen Nadelbäume. Hohe Waldanteile besitzen besonders die skandinavischen Länder wie Finnland und Schweden, wo Dreiviertel bzw. über Zweidrittel der Landesfläche bewaldet sind. Den Höhepunkt der Waldbedeckung erlebte Europa vor ca. 7000 Jahren, als 70-80% des Kontinents bewaldet waren. Die Ausweitung der Landwirtschaft bewirkte dann eine kontinuierliche Abnahme bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, nach der die Waldfläche Europas unter dem Einfluss der Forstwirtschaft wieder zugenommen hat. Die Wälder Europas sind in vielerlei Hinsicht von hohem ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Wert. Einschließlich der Böden speichern sie über 13 Mrd. t Kohlenstoff. Sie dienen außerdem der Erholung und der Gesundheit der Bevölkerung, aber auch der Holzgewinnung. In den letzten Jahren haben die europäischen Wälder stark unter klimatischen Extremereignissen gelitten. Vor allem die Dürren 2018 und 2019 haben zu nachhaltigen Schäden der Bäume geführt.<br /> | [[Bild:Forest cover present large.jpg|left|220 px]]'''[[Wälder im Klimawandel: Europa]]''': Über ein Drittel der Landfläche Europas bzw. ca. 330 Mio. ha sind gegenwärtig mit Wald bedeckt. Auf fast der Hälfte der Waldfläche wachsen Nadelbäume. Hohe Waldanteile besitzen besonders die skandinavischen Länder wie Finnland und Schweden, wo Dreiviertel bzw. über Zweidrittel der Landesfläche bewaldet sind. Den Höhepunkt der Waldbedeckung erlebte Europa vor ca. 7000 Jahren, als 70-80% des Kontinents bewaldet waren. Die Ausweitung der Landwirtschaft bewirkte dann eine kontinuierliche Abnahme bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, nach der die Waldfläche Europas unter dem Einfluss der Forstwirtschaft wieder zugenommen hat. Die Wälder Europas sind in vielerlei Hinsicht von hohem ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Wert. Einschließlich der Böden speichern sie über 13 Mrd. t Kohlenstoff. Sie dienen außerdem der Erholung und der Gesundheit der Bevölkerung, aber auch der Holzgewinnung. In den letzten Jahren haben die europäischen Wälder stark unter klimatischen Extremereignissen gelitten. Vor allem die Dürren 2018 und 2019 haben zu nachhaltigen Schäden der Bäume geführt.<br /> | ||
Version vom 22. Mai 2021, 08:30 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue und überarbeitete Artikel
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2016 lag die Ausdehung jedoch bis zum aktuellen Jahr leicht unter dem Mittel der Jahre 1981-2010. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2016 das wärmste Jahr! Nach der Jahrhundertwende schien es zunächst, als ob sich die globale Mitteltemperatur trotz einer steigenden Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre nicht weiter erhöhen würde. Die Werte im neuen Jahrhundert lagen nur bei wenigen Jahren geringfügig über dem Spitzenjahr am Ende des letzten Jahrhunderts, 1998. In den 2010er Jahren sind die Temerpaturen jedoch wieder deutlich angestiegen. 1998 wurde von fast allen Jahren übertroffen. 2015 und 2016 lagen sogar um etwa 0,3 °C über dem Rekordjahr der 1990er Jahre. Grund war wie für 1998 ein starker El Niño, jene ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, die 2016 zu dem bisher wärmsten je gemessenen Jahr gemacht hat. Obwohl dann in den Folgejahren der El Niño-Einfluss verschwand, waren aber auch 2017, 2018 und 2019 noch relativ warm und gehörten zu den bis dahin fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Messungen. 2020 wurde dann das zweitwärmste Jahr knapp nach 2016, obwohl es unter dem Einfluss einer La Niña stand, der kalten Schwester von El Niño. In Europa war 2020 jedoch wärmer als alle Jahre zuvor. Mehr zur aktuellen Klimaänderung |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |



