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[[Bild:Mekong-Delta.jpg|left|220 px]]'''[[Hochwasser im Mekong-Delta]]''' Das Mekong-Delta ist die wichtigste landwirtschaftliche Region Vietnams und eine der fruchtbarsten Regionen der Erde. Es ist nach dem Amazonas- und dem Ganges-Brahmaputra-Meghna-Delta das drittgrößte Delta weltweit und besitzt eine mittlere Höhe über dem Meeresspiegel von weniger als einem Meter. Infolge von Bodenabsenkungen durch Grundwasserentnahme und einer starken Verringerung der Sedimentablagerungen durch den Bau zahlreicher Staudämme flussaufwärts ist es einem | [[Bild:Mekong-Delta.jpg|left|220 px]]'''[[Hochwasser im Mekong-Delta]]''' Das Mekong-Delta ist die wichtigste landwirtschaftliche Region Vietnams und eine der fruchtbarsten Regionen der Erde. Es ist nach dem Amazonas- und dem Ganges-Brahmaputra-Meghna-Delta das drittgrößte Delta weltweit und besitzt eine mittlere Höhe über dem Meeresspiegel von weniger als einem Meter. Infolge von Bodenabsenkungen durch Grundwasserentnahme und einer starken Verringerung der Sedimentablagerungen durch den Bau zahlreicher Staudämme flussaufwärts ist es einem zunehmenden Hochwasserrisiko ausgesetzt. Weitere Gefahren gehen vom Meeresspiegelanstieg und dem Eindringen von Salzwasser in die landwirtschaftlich genutzten Böden aus. Die Straßen der städtischen Siedlungen sind schon heute jedes Jahr an zahlreichen Tagen überschwemmt. Das könnte sich bei einem weiteren Meeresspiegelanstieg an nahezu allen Tagen im Jahr ereignen. | ||
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Version vom 21. November 2019, 10:47 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue und überarbeitete Artikel
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2016 lag die Ausdehung jedoch bis zum aktuellen Jahr leicht unter dem Mittel der Jahre 1981-2010. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2016 das wärmste Jahr! Nach der Jahrhundertwende schien es zunächst, als ob sich die globale Mitteltemperatur trotz einer steigenden Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre nicht weiter erhöhen würde. Die Werte im neuen Jahrhundert lagen nur bei wenigen Jahren geringfügig über dem Spitzenjahr am Ende des letzten Jahrhunderts, 1998. In manchen Medien wurde ein Aussetzen des Klimawandels ausgerufen, und in der Wissenschaft wurde nach Gründen für die "Klimapause" gesucht. Mit den Daten der Jahre 2014 bis 2018 meldete sich jedoch der Klimawandel zurück. Die Jahresmitteltemperatur des Jahres 2014 lag deutlich über den bisherigen Rekordwerten, obwohl es 2014 keinen El Niño gab. Jene ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik mit globalen Auswirkungen hatte 1998 zu einem warmen Rekordjahr gemacht und hat aktuell dazu beigetragen, dass 2015 und 2016 als bisher wärmste je gemessene Jahre das Jahr 2014 noch einmal deutlich übertroffen haben. 2017 und 2018 gehörten dann aber trotz eines schwachen La-Niña-Einflusses ebenfalls noch zu den vier wärmsten Jahren seit Beginn der Messungen.Mehr zur aktuellen Klimaänderung |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |


