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|{{Box2|Ueberschrift=Neue Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Marine heatwaves current.jpg|Breite=220px}}'''[[Marine Hitzewellen]]'''<br /> Hitzewellen auf dem Land sind in den Medien und der Öffentlichkeit viel beachtet und in der Forschung ausgiebig untersucht. Dass es auch im Ozean Hitzewellen gibt, die wie diejenigen auf dem Land mit dem Klimawandel ebenfalls zugenommen haben und stärker geworden sind, ist dagegen kaum bekannt. Wissenschaftliche Untersuchungen gibt es darüber kaum länger als seit zwei Jahrzehnten. Diese haben gezeigt, dass seit der Jahrhundertwende sowohl die Haüfigkeit wie die Dauer von marinen Hitzewellen zugenommen haben. Zwar stehen die Hitzewellen auch unter dem Einfluss von natürlichen Klimaschwankungen wie El Niño und anderen Phänomenen. Sie zeigen aber auch langfristig deutliche Veränderungen, so dass auch von einem Einfluss des menschengemachten Klimawandels audgegangen werden kann. | |{{Box2|Ueberschrift=Neue Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Marine heatwaves current.jpg|Breite=220px}}'''[[Marine Hitzewellen]]'''<br /> Hitzewellen auf dem Land sind in den Medien und der Öffentlichkeit viel beachtet und in der Forschung ausgiebig untersucht. Dass es auch im Ozean Hitzewellen gibt, die wie diejenigen auf dem Land mit dem Klimawandel ebenfalls zugenommen haben und stärker geworden sind, ist dagegen kaum bekannt. Wissenschaftliche Untersuchungen gibt es darüber kaum länger als seit zwei Jahrzehnten. Diese haben gezeigt, dass seit der Jahrhundertwende sowohl die Haüfigkeit wie die Dauer von marinen Hitzewellen zugenommen haben. Zwar stehen die Hitzewellen auch unter dem Einfluss von natürlichen Klimaschwankungen wie El Niño und anderen Phänomenen. Sie zeigen aber auch langfristig deutliche Veränderungen, so dass auch von einem Einfluss des menschengemachten Klimawandels audgegangen werden kann. Vgl. auch: [[Ozeanerwärmung (Bilder)|Bildergalerie zur Erwärmung des Ozeans]]. | ||
[[Bild:Antarktis Oberflächenänderung.jpg|left|220 px]]'''[[Antarktischer Eisschild]]''' Der Antarktische Eisschild birgt eine der größten Bedrohungen durch den Klimawandel für die menschliche Zivilisation. Bei seinem vollständigen Abschmelzen würde der globale Meeresspiegel um 58 m ansteigen. Küstennahe Metropolen wie Hamburg oder New Xork würden dann nicht mehr existieren. Mit 26,4 Millionen km<sup>3</sup> ist das Eisvolumen der Antarktis etwa neun Mal so groß wie das des grönländischen Eisschildes. Es würde daher mehrere Jahrtausende dauern, bis diese gewaltige Eismasse sich gänzlich im Ozean aufgelöst hätte. Die gegenwärtig zur Verfügung stehenden Ressourcen an Kohle, Öl und Gas von rund 10 000 Gigatonnen Kohlenstoff hätten bei ihrer vollständigen Verbrennung allerdings das Potential dazu. Gerade in jüngster Zeit sind vor allem in der Westantarktis zunehmend Prozesse beobachtet worden, die auf ein beschleunigtes Abschmelzen dieses weitgehend unter dem Meeresspiegel gründenden Eises hinweisen.<br /> | [[Bild:Antarktis Oberflächenänderung.jpg|left|220 px]]'''[[Antarktischer Eisschild]]''' Der Antarktische Eisschild birgt eine der größten Bedrohungen durch den Klimawandel für die menschliche Zivilisation. Bei seinem vollständigen Abschmelzen würde der globale Meeresspiegel um 58 m ansteigen. Küstennahe Metropolen wie Hamburg oder New Xork würden dann nicht mehr existieren. Mit 26,4 Millionen km<sup>3</sup> ist das Eisvolumen der Antarktis etwa neun Mal so groß wie das des grönländischen Eisschildes. Es würde daher mehrere Jahrtausende dauern, bis diese gewaltige Eismasse sich gänzlich im Ozean aufgelöst hätte. Die gegenwärtig zur Verfügung stehenden Ressourcen an Kohle, Öl und Gas von rund 10 000 Gigatonnen Kohlenstoff hätten bei ihrer vollständigen Verbrennung allerdings das Potential dazu. Gerade in jüngster Zeit sind vor allem in der Westantarktis zunehmend Prozesse beobachtet worden, die auf ein beschleunigtes Abschmelzen dieses weitgehend unter dem Meeresspiegel gründenden Eises hinweisen. Vgl. auch: [[Eisschilde_(Bilder)#Antarktis|Bildergalerie zum Antarktischen Eisschild]]<br /> | ||
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Version vom 19. Oktober 2018, 16:27 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue ArtikelHitzewellen auf dem Land sind in den Medien und der Öffentlichkeit viel beachtet und in der Forschung ausgiebig untersucht. Dass es auch im Ozean Hitzewellen gibt, die wie diejenigen auf dem Land mit dem Klimawandel ebenfalls zugenommen haben und stärker geworden sind, ist dagegen kaum bekannt. Wissenschaftliche Untersuchungen gibt es darüber kaum länger als seit zwei Jahrzehnten. Diese haben gezeigt, dass seit der Jahrhundertwende sowohl die Haüfigkeit wie die Dauer von marinen Hitzewellen zugenommen haben. Zwar stehen die Hitzewellen auch unter dem Einfluss von natürlichen Klimaschwankungen wie El Niño und anderen Phänomenen. Sie zeigen aber auch langfristig deutliche Veränderungen, so dass auch von einem Einfluss des menschengemachten Klimawandels audgegangen werden kann. Vgl. auch: Bildergalerie zur Erwärmung des Ozeans.
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Bildersammlung |
Aktuelle Entwicklungen
Noch viel erstaunlicher aber war zur selben Zeit die Entwicklung der Ausdehnung des antarktischen Meereises (Abb. links). Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten eher leicht zu, worüber es vierschiedene Erklärungsversuche gibt. Im November 2016, d.h. im Frühsommer der Südhalbkugel, lag die Ausdehung jedoch entgegen dem bisherigen Trend mit fast 2 Mio km2 unter dem Mittel der Jahre 1981-2010 weit unter allen bisherigen Werten für November seit 1978, dem Beginn der Satellitenbeobachtung. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2016 das wärmste Jahr! Nach der Jahrundertwende bis zum Beginn der 2010er Jahre schien es zunächst, als ob sich die globale Mitteltemperatur trotz einer steigenden Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre nicht weiter erhöhen würde. Die Werte im neuen Jahrhundert lagen nur bei wenigen Jahren geringfügig über dem Spitzenjahr am Ende des letzten Jahrhunderts 1998. In manchen Medien wurde ein Aussetzen des Klimawandels ausgerufen, und in der Wissenschaft wurde nach Gründen für die "Klimapause" gesucht. Mit den Daten der Jahre 2014, 2015 und jetzt auch 2016 meldete sich jedoch der Klimawandel zurück. Die Jahresmitteltemperatur des Jahres 2014 lag deutlich über den bisherigen Rekordwerten, obwohl es 2014 keinen El Niño gab. Jene ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik mit globalen Auswirkungen hatte 1998 zu einem warmen Rekordjahr gemacht und hat aktuell dazu beigetragen, dass 2015 und 2016 das Jahr 2014 noch einmal deutlich übertroffen haben. Mehr zur aktuellen Klimaänderung |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |

