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|{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel - und ein neues Portal!|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Klima2know_Logo.jpg|Breite=280px}} '''[https://www.bildungsserver.de/klima2know/ klima2know]''' Der Deutsche Bildungsserver hat in Kooperation mit dem Hamburger Bildungsserver ein neues Portal zum Klimawandel für junge Leute entwickelt. Es bietet verständlich aufbereitete Informationstexte und einfache Schaubilder, widerlegt Falschbehauptungen über den Klimawandel und seine Folgen, zeigt in Interviews, was Forschende und Aktivist*innen denken. Interaktive Elemente wie Quizfragen ermöglichen eine spielerische Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema Klimawandel. Videos und Podcasts erweitern das Medienangebot. Die Inhalte werden laufend erweitert. Darüber hinaus setzt das Pilotprojekt verstärkt auf die Ansprache jüngerer Zielgruppen über soziale Medien. Inhaltlich baut das Webangebot auf dem bereits etablierten Klimawiki des Deutschen und des Hamburger Bildungsservers auf.<br>
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[[Bild:CO2 Düngung.jpg|left|280 px]]'''[[Der CO2-Düngeeffekt]]''' Die Folgen der zunehmenden CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Atmosphäre durch das Verbrennen fossiler Energien werden oft verharmlost, indem darauf hingewiesen wird, dass Kohlendioxid das Pflanzenwachstum überhaupt erst ermöglicht. Das stimmt zwar, ist aber nur die halbe Wahrheit. Die Wirkung von mehr CO<sub>2</sub> auf unsere pflanzlichen Nahrungsmittel funktioniert nur bei einem Teil der Pflanzen und gerade bei den Pflanzen nicht, die wie Hirse und Mais gerade in den ärmsten Ländern die wichtigsten Nahrungsmittel sind. Und außerdem ist der CO<sub>2</sub>-Düngeeffekt mit Nebenwirkungen versehen: Der Nährstoffgehalt der Pflanzen nimmt dadurch ab! Das wichtigste Argument gegen das Bild von CO<sub>2</sub> als Pflanzennahrung ist aber, dass dieses Treibhausgas die Hauptursache des menschengemachten Klimawandels ist und damit durch Hitze, Dürren und andere Wetterextreme mehr an Nahrungsmitteln zerstört, als es durch den Düngeeffekt wachsen lässt.
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[[Bild:Energiebilanz-2006-2020.jpg|left|280 px]]'''[[Das Energie-Ungleichgewicht der Erde]]''' Der beste Maßstab für die Erwärmung der Erde durch den menschlich bedingten Klimawandel ist die Ein- und Ausstrahlung an der Obergrenze der Atmosphäre. Hier kann man mit Satelliten genau messen, wieviel Strahlung die Erde von der Sonne erhält und wieviel Strahlung die Erde an den Weltraum wieder abgibt. Seit einigen Jahrzehnten hat man festgestellt, dass der Unterschied zwischen Ein- und Ausstrahlung  der Erde zunimmt. Einerseits verringern die durch den Menschen emittierten Treibhausgase die Ausstrahlung. Andererseits werden von der Erde weniger Sonnenstrahlen reflektiert und mehr absorbiert. Dadurch ergibt sich ein zunehmendes Ungleichgewicht zwischen Ein- und Ausstrahlung, und die Erde wird wärmer. Dass die Erde weniger Sonneneinstrahlung direkt reflektiert, hängt damit zusammen, dass die Erde zunehmend dunkler wird. Ein Grund ist die abnehmende Wolkenbedeckung, ein anderer die Abnahme von hellen Eis- und Schneeflächen.
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|{{Box2|Ueberschrift=Neue Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Langtang range Nepal.JPG|Breite=220px}}'''[[Klimaänderungen in Hochgebirgen]]''' Hochgebirge gelten als besonders sensibel gegenüber dem Klimawandel. Physikalische Überlegungen und die meisten Klimamodellrechungen  lassen darauf schließen, dass Gebirge sich stärker erwärmt haben als tiefer liegende Gebiete in derselben Breitenlage. Das Abschmelzen der Gebirgsgletscher gilt als sichtbarstes Zeichen des Klimawandels. Eine zunehmende Erwärmung mit der Höhe durch Messdaten zu belegen stößt jedoch auf Schwierigkeiten, da lanfristige Daten vor allem aus größeren Höhen fehlen. In vielen Regionen können die Folgen einer stärkeren Erwärmung der Hochgebirge für Mensch und Natur gravierend sein, etwa in umliegenden Trockengebieten, die auf die Wasserzufuhr aus den Bergländern angewiesen sind. [[Klimaänderungen in Hochgebirgen|Mehr...]]<br />  
|{{Box2|Ueberschrift=Bildersammlung|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Europa temp RCP85.jpg|Breite=280px}}'''[[:Kategorie:Bildergalerien|Bilder mit freien Lizenzen]]''': Eine Sammlung von z.Zt. ca. 2000 Abbildungen mit freien Lizenzen, die - meistens unter bestimmten Bedingungen - weiter verwendet werden können. Es gibt z.B. Bilder zu folgenden Kategorien: [[Atmosphärische Zirkulation (Bilder)|Atmosphärische Zirkulation]], [[Dürren (Bilder)|Dürren]], [[Eisschilde (Bilder)|Eisschilde]], [[Tropische Wirbelstürme (Bilder)|Tropische Wirbelstürme]] etc. Die Bilder entstammen frei zugänglichen wissenschaftlichen Zeitschriften, Plattformen von Organisationen, die weitgehend copyrightfreies Material zur Verfügung stellen, und z.T. auch Büchern. Sie sind mit Erläuterungen versehen und wichtigen Themen des Klimawiki zugeordnet, was ein Verständnis im sachlichen Kontext ermöglicht. Die Sammlung wird ausgebaut. - Eine neue Sammlung bietet [[:Kategorie:Einfache_Bilder|Einfache Bilder]] an, die komplexe Zusammenhänge auch ohne tieferes Vorwissen veranschaulichen.
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[[Bild:Nordaustlandet.jpg|left|220 px]]
'''[[Gletscher auf Spitzbergen]]''' Die norwegische Inselgruppe Spitzbergen ist (außerhalb Grönlands) die am stärksten vergletscherte Region Europas. Etwa 350 Gletscher bedecken die Inseln zu fast 60 % mit Eis. Ein großer Teil der Gletscher mündet als Gezeitengletscher im Meer. In den letzten 30 Jahren hat sich als Folge der globalen Erwärmung die Gletscherfläche verringert und die Dicke der Gletscher abgenommen. Die Oberflächenmassenbilanz der Gletscher ist in jüngster Zeit jedoch nicht mehr wesentlich zurückgegangen. Dafür werden ungewöhnliche Hochdrucklagen über Grönland diskutiert, die für Grönland eine verstärkte Eisschmelze, für Spitzbergen aber häufigere Kaltluftströmungen aus Nordwesten bedeuten. [[Gletscher auf Spitzbergen|Mehr...]]<br /> 
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|{{Box2|Ueberschrift=Aktuelles|Fliesstext={{Bild-links|Bild=CO2-konzentration aktuell.jpg|Breite=220px}}'''400 ppm überschritten!''' Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte wurde die Grenze von 400 ppm Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>) in der Atmosphäre im April und Mai 2015 überschritten. Vor Beginn der Industrialisierung lag die Kohlendioxidkonzentration bei etwa 280 ppm. Durch die Emission aufgrund der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas stieg der CO<sub>2</sub>-Gehalt immer höher und überschritt schon in den letzten Jahren kurzfristig die 400-ppm-Marke. In diesem Jahr liegt die CO<sub>2</sub>-Konzentration aber auch im Monatsmittel und saisonal bereinigt über 400 ppm. [[Kohlendioxid-Konzentration|mehr zur aktuellen Kohlendioxid-Konzentration]]<br />
|{{Box2|Ueberschrift=Aktuelle Entwicklungen|Fliesstext={{Bild-links|Bild=CO2-konzentration aktuell.jpg|Breite=280px}}'''CO<sub>2</sub> auf Rekord-Niveau''' Nach den Messwerten auf dem Mauna Loa erreichte die CO<sub>2</sub>-Konzentration der Atmosphäre im Jahr 2024 mit über 422 ppm einen neuen Jahresrekord. Im Mai 2025 und 2026 wurden sogar 430 ppm übertroffen. Über mindestens 800.000, evtl. sogar über 2-3 Millionen Jahre betrug dieser Wert weniger als 300 ppm, vor Beginn der Industrialiserung sogar weniger als 280 ppm. Im Vergleich dazu bedeutet die aktuelle CO<sub>2</sub>-Konzentration eine Steigerung um 50% in nur gut 200 Jahren, was gegenüber natürlichen Veränderungen geradezu explosiv ist. Mehr: [[Kohlendioxid-Konzentration]]<br />  




[[Bild:Temp1980-2012.jpg|left|220 px]]'''2014 das wärmste Jahr!''' Lange schien es so, als ob sich die globale Mitteltemperatur trotz einer steigenden Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre nicht weiter erhöhen würde. Die Werte im neuen Jahrhundert lagen nur bei wenigen Jahren geringfügig über dem Spitzenjahr des letzten Jahrhunderts 1998. In manchen Medien wurde ein Aussetzen des Klimawandels ausgerufen, und in der Wissenschaft wurde nach Gründe für die "Klimapause" gesucht. Mit den neuesten Daten des Jahres 2014 scheint sich jedoch der Klimawandel zurückzumelden. Die Jahresmitteltemperatur des vergangenen Jahres liegt deutlich über den bisherigen Rekordwerten. Und das ist umso bemerkenswerter, als es 2014 keinen El Niño gab. Jene ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik mit globalen Auswirkungen hatte z.B. 1998 zu einem warmen Rekordjahr gemacht. [[Aktuelle Klimaänderungen|mehr zur aktuellen Klimaänderung]]
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|{{Box2|Ueberschrift=Ein neuer Themenbereich|Fliesstext={{Bild-links|Bild=CE Verfahren.jpg|Breite=220px}}'''[[Climate Engineering]]''' Trotz zahlreicher Warnungen aus der Wissenschaft vor den Folgen des Klimawandels zeigen die internationalen Bemühungen um den Klimaschutz so gut wie keine Wirkung. Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre steigt mit 3,1 % pro Jahr unvermindert an und hat im Mai 2013 kurzfristig die magische Grenze von 400 ppm überschritten. Angesichts dieser Entwicklung halten es viele Wissenschaftler für kaum noch möglich, dass das allgemein anerkannte Klimaziel, den globalen Temperaturanstieg auf 2 °C zu begrenzen, erreicht werden kann. Daher werden zunehmend Eingriffe in das Klimasystem diskutiert, die die Auswirkungen des Klimawandels begrenzen sollen. Solche Eingriffe werden unter dem Begriff ''Climate Engineering'' zusammengefasst. Dabei geht es zum einen um die nachträgliche Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre und zum anderen um die Beeinflussung der Strahlungsbilanz. In den nächsten Monaten werden auf dem Klima-Wiki mehrere Artikel zum Climate Engineering erscheinen. Ein Einführungsbeitrag und Artikel über die Aufhellung von Wolken über dem Ozean sowie über die Eisendüngung des Ozeans zur Anregung von Algenwachstum geben einen ersten Einblick in die Thematik.
[[Bild:Arctic Sept ice1879-2013.jpg|left|280 px]]'''Immer weniger Meereis''' Das arktische Meereis hat bisher vor allem im September, dem Monat seiner geringsten Ausdehnung, stark abgenommen. Im September 2020 wurde fast das bisherige Minimum vom September 2012 erreicht und seit Beginn der Satellitenmessungen nach 2012 zum zweiten Mal die 4 Mio. km<sup>2</sup> Grenze unterschritten. Die Eiskante lag nördlich des 85. Breitengrads weit nördlich der Inselgruppen Spitzbergen, Franz-Josef-Land und Sewernaja Semlja und damit so weit im Norden wie bisher noch nie in der Satellitenära. Über den Zeitraum 1979-2019 zeigte das September-Eis eine Rate von -12,9 % pro Jahrzehnt.<br> Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: [[Arktisches Meereis]], [[Antarktisches Meereis]]<br />
[[Climate Engineering]], [[Modifikation mariner Schichtwolken]], [[Ozeandüngung]], [[Kohlendioxidentzug durch Aufforstung]], [[Ökonomische Aspekte des Climate Engineering]], [[Politische Herausforderungen von Climate Engineering]]
 
 
 
[[Bild:Global-temp-1940-2025.jpg|left|280 px]]
'''[[2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre]]''' 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik.<br />
 
 
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|{{Box2|Ueberschrift=5. Sachstandsbericht des IPCC|Fliesstext={{Bild-links|Bild=IPCC AR5 WGI cover.jpg|Breite=180px}}Der [[IPCC|Weltklimarat IPCC]] (Intergovernmental Panel on Climate Change) gibt 2013/14 in drei Teilen seinen 5. Sachstandsbericht heraus. Der 1. Teil zu den Veränderungen des physikalischen Klimasytems und deren Ursachen ist im September 2013 erscheinen, der zweite Teil über die Folgen und Risiken des Klimawandels im März und der dritte Teil über Anpassungsmöglichkeiten an den Klimawandel und Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels im April 2014. Der Bericht bestätigt fundierter als bisher, dass sich das Klima der Erde durch den menschlichen Einfluss ändert und dass bei einem ungebremsten Ausstoß von Treibhausgasen ein gefährlicher Klimawandel bevorsteht. Ein globaler Temperaturanstieg um 4°C und mehr gegenüber dem vorindustriellem Niveau ist danach möglich. Die Folge wären unvermeidbare Schäden durch den Meeresspiegelanstieg und Extremereignisse wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen für den Menschen und zahlreiche Ökosysteme. Die gegenwärtigen Vermeidungs- und Anpassungsmaßnahmen werden zur Verhinderung dieser Folgen nicht ausreichen.<br />
|{{Box2|Ueberschrift=Climate Engineering|Fliesstext={{Bild-links|Bild=CE Verfahren.jpg|Breite=280px}}[https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kategorie:Climate_Engineering Climate Engineering]: Trotz zahlreicher Warnungen aus der Wissenschaft vor den Folgen des Klimawandels zeigen die internationalen Bemühungen um den Klimaschutz nur wenig Wirkung. Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre steigt unvermindert an und liegt inzwischen bei über 420 ppm. Angesichts dieser Entwicklung halten es viele Wissenschaftler für kaum noch möglich, dass das allgemein anerkannte Klimaziel, den globalen Temperaturanstieg auf 2 °C oder gar 1,5 °C zu begrenzen, erreicht werden kann. Daher werden zunehmend Eingriffe in das Klimasystem diskutiert, die die Auswirkungen des Klimawandels begrenzen sollen. Solche Eingriffe werden unter dem Begriff ''Climate Engineering'' zusammengefasst. Dabei geht es zum einen um die nachträgliche Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre und zum anderen um die Beeinflussung der Sonneneinstrahlung.  
[[IPCC]]
[[Climate Engineering]], [[Solar Radiation Management (SRM)]], [[Modifikation mariner Schichtwolken]], [[Climate Engineering und Arktisches Meereis]], [[Ozeandüngung]], [[Kohlendioxidentzug durch Aufforstung]], [[Ökonomische Aspekte des Climate Engineering]], [[Politische Herausforderungen von Climate Engineering]]
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|{{Box4|Ueberschrift=Bildungswiki '''"Klimawandel"'''|Fliesstext=Das Bildungswiki '''"Klimawandel"''' ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen.  
|{{Box4|Ueberschrift=Bildungswiki Klimawandel|Fliesstext=Das '''"Bildungswiki Klimawandel"''' ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen.  
In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind.
In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind.
   
   
'''Autorinnen und Autoren mit Fachwissen und Schreibfertigkeit sind jederzeit willkommen.''' Das Wiki "Klimawandel" ist auf die Nutzung im Bildungsbereich ausgerichtet. Wünschenswert sind daher einerseits populärwissenschaftliche Fachartikel, andererseits einfache Artikel für jüngere Schüler. Hinweise auf die Verwendung im Unterricht, von einfachen Fragestellungen oder Experimenten bis hin zu ganzen Unterrichtskonzepten, sind ausdrücklich erwünscht. Eine erste Einführung in die Arbeit mit dem Wiki "Klimawandel" bietet die [[Klimawandel:Hilfe|Hilfe]]. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über [[Benutzer:Dieter_Kasang|Dieter Kasang]].
Anmeldung zur Mitarbeit bitte über [[Benutzer:Dieter_Kasang|Dieter Kasang]].
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Aktuelle Version vom 8. Mai 2026, 17:13 Uhr

KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN

Neue und überarbeitete Artikel - und ein neues Portal!

klima2know Der Deutsche Bildungsserver hat in Kooperation mit dem Hamburger Bildungsserver ein neues Portal zum Klimawandel für junge Leute entwickelt. Es bietet verständlich aufbereitete Informationstexte und einfache Schaubilder, widerlegt Falschbehauptungen über den Klimawandel und seine Folgen, zeigt in Interviews, was Forschende und Aktivist*innen denken. Interaktive Elemente wie Quizfragen ermöglichen eine spielerische Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema Klimawandel. Videos und Podcasts erweitern das Medienangebot. Die Inhalte werden laufend erweitert. Darüber hinaus setzt das Pilotprojekt verstärkt auf die Ansprache jüngerer Zielgruppen über soziale Medien. Inhaltlich baut das Webangebot auf dem bereits etablierten Klimawiki des Deutschen und des Hamburger Bildungsservers auf.


Der CO2-Düngeeffekt Die Folgen der zunehmenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre durch das Verbrennen fossiler Energien werden oft verharmlost, indem darauf hingewiesen wird, dass Kohlendioxid das Pflanzenwachstum überhaupt erst ermöglicht. Das stimmt zwar, ist aber nur die halbe Wahrheit. Die Wirkung von mehr CO2 auf unsere pflanzlichen Nahrungsmittel funktioniert nur bei einem Teil der Pflanzen und gerade bei den Pflanzen nicht, die wie Hirse und Mais gerade in den ärmsten Ländern die wichtigsten Nahrungsmittel sind. Und außerdem ist der CO2-Düngeeffekt mit Nebenwirkungen versehen: Der Nährstoffgehalt der Pflanzen nimmt dadurch ab! Das wichtigste Argument gegen das Bild von CO2 als Pflanzennahrung ist aber, dass dieses Treibhausgas die Hauptursache des menschengemachten Klimawandels ist und damit durch Hitze, Dürren und andere Wetterextreme mehr an Nahrungsmitteln zerstört, als es durch den Düngeeffekt wachsen lässt.



Das Energie-Ungleichgewicht der Erde Der beste Maßstab für die Erwärmung der Erde durch den menschlich bedingten Klimawandel ist die Ein- und Ausstrahlung an der Obergrenze der Atmosphäre. Hier kann man mit Satelliten genau messen, wieviel Strahlung die Erde von der Sonne erhält und wieviel Strahlung die Erde an den Weltraum wieder abgibt. Seit einigen Jahrzehnten hat man festgestellt, dass der Unterschied zwischen Ein- und Ausstrahlung der Erde zunimmt. Einerseits verringern die durch den Menschen emittierten Treibhausgase die Ausstrahlung. Andererseits werden von der Erde weniger Sonnenstrahlen reflektiert und mehr absorbiert. Dadurch ergibt sich ein zunehmendes Ungleichgewicht zwischen Ein- und Ausstrahlung, und die Erde wird wärmer. Dass die Erde weniger Sonneneinstrahlung direkt reflektiert, hängt damit zusammen, dass die Erde zunehmend dunkler wird. Ein Grund ist die abnehmende Wolkenbedeckung, ein anderer die Abnahme von hellen Eis- und Schneeflächen.



Bildersammlung

Bilder mit freien Lizenzen: Eine Sammlung von z.Zt. ca. 2000 Abbildungen mit freien Lizenzen, die - meistens unter bestimmten Bedingungen - weiter verwendet werden können. Es gibt z.B. Bilder zu folgenden Kategorien: Atmosphärische Zirkulation, Dürren, Eisschilde, Tropische Wirbelstürme etc. Die Bilder entstammen frei zugänglichen wissenschaftlichen Zeitschriften, Plattformen von Organisationen, die weitgehend copyrightfreies Material zur Verfügung stellen, und z.T. auch Büchern. Sie sind mit Erläuterungen versehen und wichtigen Themen des Klimawiki zugeordnet, was ein Verständnis im sachlichen Kontext ermöglicht. Die Sammlung wird ausgebaut. - Eine neue Sammlung bietet Einfache Bilder an, die komplexe Zusammenhänge auch ohne tieferes Vorwissen veranschaulichen.



Aktuelle Entwicklungen

CO2 auf Rekord-Niveau Nach den Messwerten auf dem Mauna Loa erreichte die CO2-Konzentration der Atmosphäre im Jahr 2024 mit über 422 ppm einen neuen Jahresrekord. Im Mai 2025 und 2026 wurden sogar 430 ppm übertroffen. Über mindestens 800.000, evtl. sogar über 2-3 Millionen Jahre betrug dieser Wert weniger als 300 ppm, vor Beginn der Industrialiserung sogar weniger als 280 ppm. Im Vergleich dazu bedeutet die aktuelle CO2-Konzentration eine Steigerung um 50% in nur gut 200 Jahren, was gegenüber natürlichen Veränderungen geradezu explosiv ist. Mehr: Kohlendioxid-Konzentration



Immer weniger Meereis Das arktische Meereis hat bisher vor allem im September, dem Monat seiner geringsten Ausdehnung, stark abgenommen. Im September 2020 wurde fast das bisherige Minimum vom September 2012 erreicht und seit Beginn der Satellitenmessungen nach 2012 zum zweiten Mal die 4 Mio. km2 Grenze unterschritten. Die Eiskante lag nördlich des 85. Breitengrads weit nördlich der Inselgruppen Spitzbergen, Franz-Josef-Land und Sewernaja Semlja und damit so weit im Norden wie bisher noch nie in der Satellitenära. Über den Zeitraum 1979-2019 zeigte das September-Eis eine Rate von -12,9 % pro Jahrzehnt.
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis


2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik.

Climate Engineering

Climate Engineering: Trotz zahlreicher Warnungen aus der Wissenschaft vor den Folgen des Klimawandels zeigen die internationalen Bemühungen um den Klimaschutz nur wenig Wirkung. Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre steigt unvermindert an und liegt inzwischen bei über 420 ppm. Angesichts dieser Entwicklung halten es viele Wissenschaftler für kaum noch möglich, dass das allgemein anerkannte Klimaziel, den globalen Temperaturanstieg auf 2 °C oder gar 1,5 °C zu begrenzen, erreicht werden kann. Daher werden zunehmend Eingriffe in das Klimasystem diskutiert, die die Auswirkungen des Klimawandels begrenzen sollen. Solche Eingriffe werden unter dem Begriff Climate Engineering zusammengefasst. Dabei geht es zum einen um die nachträgliche Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre und zum anderen um die Beeinflussung der Sonneneinstrahlung.

Climate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering

Bildungswiki Klimawandel

Das "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind.

Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang.

Kontakt: Dieter Kasang