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|{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild= | |{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=GHG emission countries 2021.jpg|Breite=280px}}'''[[Treibhausgasemissionen]]''': Der Hauptgrund der globalen Erwärmung ist die Emission von Treibhausgasen, besonders von Kohlendioxid durch das Verbrennen fossiler Energieträger. An der Spitze der größten staatlichen Emittenten steht aktuell China mit großem Abstand vor den USA. Während China und Indien weiterhin ihre Treibhausgasemissionen steigern, nehmen sie bei den 27 EU-Staaten und den USA in den letzten beiden Jahrzehnten kontinuierlich ab. Bei der Frage nach dem Anteil am aktuellen Klimawandel sollten jedoch auch die früheren Emissionen seit Beginn des industriellen Zeitalters berücksichtigt werden, weil z.B. das Treibhausgas CO<sub>2</sub> Jahrhunderte bis über 1000 Jahre in der Atmosphäre verbleibt. Aus dieser Sicht tragen immer noch die USA die Hauptverantwortung für die Zunahme der globalen Temperatur. China, die 27 EU-Staaten und Russland folgen mit einem gewissen Abstand.<br /> | ||
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[[Bild: | [[Bild:Klimafaktoren-südl-Afrika.jpg|left|280 px]]'''[[Klimaänderungen im Südlichen Afrika]]''': Das Südliche Afrika gilt als einer der Hotspots des Klimawandels. Durch seine Breitenlage und die umgebenden Ozeane besitzt das Südliche Afrika ein maritim geprägtes subtropisches Klima und steht unter dem Einfluss sowohl der subtropischen Hochdruckzellen als auch starker Meeresströmungen vor den Küsten. Die klimatischen Bedingungen sind daher im Westen und in großen Teilen des Binnenlands trocken bis sehr trocken und im Osten und Nordosten durch tropischen Einfluss relativ feucht. Durch den Klimawandel droht eine Ausweitung der Trockengebiete und das Auftreten extremer Dürren, wie sie in Südafrika bereits vorgekommen sind.<br /> | ||
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Version vom 18. August 2024, 10:50 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
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Bildersammlung
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2023 - das wärmste Jahr 2023 ist das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem Copernicus-Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union mit 1,48 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen nur noch knapp unter der 1,5-Grad-Grenze, die nach dem Klimaabkommen von Paris (2015) im 21. Jahrhundert längerfristig nicht überschritten werden sollte, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. 2023 übertraf damit das bisherige Rekordjahr 2016, dessen hohe Temperaturen durch einen starken El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst wurden. Auch 2023 hat sich ein starker El Niño entwickelt, der wahrscheinlich noch in das Jahr 2024 hinein anhalten wird. Grundlegend für die hohen Temperaturen im Jahr 2023 war aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Das belegt das Jahr 2020, das trotz des Einflusses durch eine La Niña, die kalte Schwester von El Niño, nur knapp nach 2016 das bisher drittwärmste Jahr wurde. Auch die Ozeane waren 2023 historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik. |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |



