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[[Bild:Global temp Holocene +2000.jpg|left|280 px]]'''[[Holozän]]''': Als Holozän wird die geologische Epoche nach der letzten Kaltzeit des Eiszeitalters bezeichnet, die bis in die Gegenwart reicht. Das Klima des Holozäns gilt insgesamt als eine sehr stabile Phase in der Erdgeschichte, die vielfach als positive Voraussetzung für die Entwicklung der menschlichen Hochkulturen gesehen wird. Das Holozän begann mit einer relativ schnellen Erwärmung nach der letzten Eiszeit vor ca. 12.000 Jahren, die ihren Höhepunkt um 6.500 vh. erreichte und von einer langsamen Abkühlung bis ins 19. Jahrhundert abgelöst wurde. Darauf | [[Bild:Global temp Holocene +2000.jpg|left|280 px]]'''[[Holozän]]''': Als Holozän wird die geologische Epoche nach der letzten Kaltzeit des Eiszeitalters bezeichnet, die bis in die Gegenwart reicht. Das Klima des Holozäns gilt insgesamt als eine sehr stabile Phase in der Erdgeschichte, die vielfach als positive Voraussetzung für die Entwicklung der menschlichen Hochkulturen gesehen wird. Das Holozän begann mit einer relativ schnellen Erwärmung nach der letzten Eiszeit vor ca. 12.000 Jahren, die ihren Höhepunkt um 6.500 vh. erreichte und von einer langsamen Abkühlung bis ins 19. Jahrhundert abgelöst wurde. Darauf folgt die heutige im Vergleich zu natürlichen Veränderungen rapide globale Erärmung der Gegenwart, die auch als neue geologische Epoche mit dem Namen [[Anthropozän]] bezeichnet wird. Die jüngste Forschung zeigt, dass die globale Mitteltemperatur des letzte Jahrzehnts (2014-2023) die wärmste Periode des Holozäns inzwischen übertrifft.<br /> | ||
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Version vom 16. Dezember 2024, 17:16 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue und überarbeitete Artikel
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Bildersammlung
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2023 - das wärmste Jahr 2023 ist das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,48 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen nur noch knapp unter der 1,5-Grad-Grenze, die nach dem Klimaabkommen von Paris (2015) im 21. Jahrhundert längerfristig nicht überschritten werden sollte, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. 2023 übertraf damit das bisherige Rekordjahr 2016, dessen hohe Temperaturen durch einen starken El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst wurden. Auch 2023 hat sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen im Jahr 2023 war aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren 2023 historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik. - Nach dem Copernicus Climate Change Service wird das Jahr 2024 so gut wie sicher das Jahr 2023 als wärmstes Jahr seit Beginn der Messungen noch übertreffen. |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |



