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[[Bild:Lago-di-Montespluga2013-22.jpg|left|280 px]]'''[[Dürren im Mittelmeerraum]]''': Obwohl die Niederschläge im Mittelmeerraum langfristig keinen klaren Abnahmetrend zeigen, wird die Region zunehmend trockener. Sowohl die Luftfeuchtigkeit als auch die Bodenfeuchte nehmen seit den 1990er Jahren kontinuierlich ab. Der entscheidenede Grund sind die steigenden Temperaturen, durch die die Verdunstung und damit die Austrocknung des oberen Bodens und der bodennahen Luftschicht verstärkt wird. Die Folge sind teilweise sehr extrene Dürren wie z.B. 2022 in der Po-Ebene und 2024 auf Sizilien und Sardinien. Bei der Dürre in der Po-Ebene spielte zusätzlich der verringerte Schneefall in den Alpen eine Rolle, durch den die Po-Zuflüsse den Hauptstrom kaum noch mit Wasser versorgen konnten.<br /> | |||
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[[Bild: | [[Bild:Theewaterskloof sandscape 2018.jpg|left|280 px]]'''[[Sommertourismus]]''': Von der Welthandelsorganisation WTO wurde der Klimawandel als die größte Herausforderung für den Tourismus im 21. Jahrhundert eingeschätzt. Bedrohungen gehen u.a. vom Meeresspiegelanstieg und Sturmfluten, von abnehmenden Wasserressourcen, Preissteigerungen durch Klimaschutzmaßnahmen, Wetterextremen, die touristische Infrastruktur zerstören, u.a. Faktoren aus. Meeresspiegelanstieg und Küstenerosion haben bereits lokal zum Zurükweichen von Stränden geführt und könnten die Küstenlinie vielerorts bis 2100 um mindestens 100 m zurückverlegen. Wetterextreme wie Starkregen, Stürme, Hitzewellen und Dürren können den Zugang zu touristischen Zielen und die Vor-Ort-Bedingungen erheblich verändern. So können Überschwemmungen und Stürme die Transportinfrastruktur in Mitleidenschaft ziehen. Ebenso kann der Klimawandel z.B. durch Dürren die landwirtschaftliche Produktion schädigen und zu höheren Kosten bei Lebensmitteln führen. Besonders die Küstenräume der Mittelmeerländer, der wichtigsten Touristenregion der Welt, sind durch Hitzewellen und Wassermangel stark gefährdet.<br /> | ||
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Version vom 11. Oktober 2024, 16:44 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue und überarbeitete Artikel
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Bildersammlung
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2023 - das wärmste Jahr 2023 ist das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem Copernicus-Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union mit 1,48 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen nur noch knapp unter der 1,5-Grad-Grenze, die nach dem Klimaabkommen von Paris (2015) im 21. Jahrhundert längerfristig nicht überschritten werden sollte, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. 2023 übertraf damit das bisherige Rekordjahr 2016, dessen hohe Temperaturen durch einen starken El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst wurden. Auch 2023 hat sich ein starker El Niño entwickelt, der wahrscheinlich noch in das Jahr 2024 hinein anhalten wird. Grundlegend für die hohen Temperaturen im Jahr 2023 war aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Das belegt das Jahr 2020, das trotz des Einflusses durch eine La Niña, die kalte Schwester von El Niño, nur knapp nach 2016 das bisher drittwärmste Jahr wurde. Auch die Ozeane waren 2023 historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik. |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |



