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|{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Aerosole-Wolken-Strahlung.jpg|Breite=280px}}'''[[Zukünftige Aerosolkonzentrationen]]''': Die Zunahme der durch menschliche Aktivitäten verursachten Aerosole | |{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Aerosole-Wolken-Strahlung.jpg|Breite=280px}}'''[[Zukünftige Aerosolkonzentrationen]]''': Die Zunahme der durch menschliche Aktivitäten verursachten Aerosole hat lange Zeit dem Klimawandel entgegengewirkt und einen abkühlenden Effekt gehabt. Erst in den letzten Jahrzehnten hat die Aerosolbelastung der Atmosphäre, die als gesundheitsschädlich gilt, in einigen Regionen der Erde abgenommen. In Zukunft wird das mit wenigen Ausnahmen in allen wichtigen Ballungsräumen der Erde und im globalen Mittel mehr oder weniger der Fall sein. Gerade bei einem starken Rückgang fossiler Emissionen wird auch die Aerosolbelastung stark abnehmen, da der größte Teil der Aerosole, vor allem die besonders klimawirksamen Sulfataerosole, bei der Verbrennung fossiler Energierohstoffe entstehen. Die Erwärmung durch weniger Aerosole wird somit der zu erwartenden Abkühlung durch weniger Treibhausgase entgegenwirken und die Erreichung des 1,5- bzw. 2,0-Grad-Ziels, das einen gefährlichen Klimawandel verhindern soll, noch schwieriger machen. S. auch [[Strahlungsantrieb von Aerosolen]] und [[Klimawirkung von Aerosolen]].<br /> | ||
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Version vom 2. November 2023, 20:39 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
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Bildersammlung
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Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2023 - das wärmste Jahr! 2023 wird nach aktueller Einschätzung (Okt. 2023) mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. 2015 und 2016 lagen um etwa 0,3 °C über dem lange Zeit als Rekordjahr geltenden Jahr 1998. Grund war wie schon 1998 ein starker El Niño, jene ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, die 2016 zu dem bisher wärmsten Jahr gemacht hat. Obwohl dann in den Folgejahren der El Niño-Einfluss verschwand, waren aber auch 2017, 2018 und 2019 noch relativ warm und gehörten zu den bis dahin fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Messungen. 2020 wurde dann das zweitwärmste Jahr knapp nach 2016, obwohl es unter dem Einfluss einer La Niña stand, der kalten Schwester von El Niño. 2023 hat nun schon bis einschließlich Oktober zahlreiche Rekorde früherer Jahre gebrochen. Ein Jahr nach dem heißen nordhemisphärischen Sommer 2022 waren Juni bis August die wärmste je gemessene Dreimonatsperiode, begleitet von außergewöhnlichen Hitzewellen mit rekordhohen Temperaturen in vielen Teilen der Welt. Auch die Ozeane waren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik. An 38 Tagen im Jahr wurde eine globale Mitteltemperatur von über 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau registiriert, was als Einstieg in einen gefährlichen Klimawandel gilt. Grund ist neben natürlichen Schwankungen wie einem weiteren El Niño in erster Linie die stetige Zunahme der anthropogenen Treibhausgase. |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |



