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|{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild= | |{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel - und ein neues Portal!|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Agroforestry-organic-inputs.jpg|Breite=280px}}'''[[Agroforstwirtschaft]]''' Bei der Agroforstwirtschaft werden auf demselben Stück Land Bäume und Sträucher mit Ackerbau und Viehzucht kombiniert. Diese Form der Landwirtschaft ist auf der Welt weit verbreitet und wird seit Jahrhunderten praktiziert. In den letzten Jahrzehnten wurde sie durch die Modernisierung der Landwirtschaft zurückgedrängt, weil Bäume und Sträucher den Einsatz von Maschinen behinderten. In jüngster Zeit wurden ihre Vorteile als Kliamaschutz- und Klimaanpassungs-Maßnahme jedoch wiederentdeckt. Bäume und Sträucher nehmen durch ihre größere Biomasse mehr Kohlenstoff auf als Anbaukulturen und Gräser. Außerdem schützen sie den Boden vor Erosion. Sie sind in der Lage viel Niederschlag zu speichern und geben ihn bei Dürren wieder ab. Nicht zuletzt verdunsten Bäume und Sträucher viel Wasser und spenden Schatten. Dadurch bewahren sie bei Hitzewellen Anbaupflanzen und Weidetiere vor allzu hohen Temperaturen.<br> | ||
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[[Bild: | [[Bild:Monaco.jpg|left|280 px]]'''[[Schwammstadt als Anpassungsmaßnahme]]''' Der Sommer 2026 hat erneut gezeigt: Der Klimawandel ist längst auch bei uns angekommen. Wir müssen alles tun, um seine weitere Verstärkung abzuschwächen. Aber bestimmte Folgen wie Hitzewellen und Waldbrände sind nicht mehr zu vermeiden. Daher braucht es Maßnahmen, um die Wirkung dieser Folgen möglichst zu begrenzen. Eine wichtige Maßnahme ist das Konzept der Schwammstadt. Es zielt zum einen darauf, den städtischen Wasserkreislauf dem natürlichen Kreislauf wieder anzunähern, und zum anderen, im Sommer das Stadtklima herunterzukühlen. Dazu dient die Umwandlung der Stadt von einer grauen Stadt mit viel Beton und Asphalt in eine grün-blaue Stadt mit vielen Pflanzen und Wasserflächen.<br> | ||
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[[Bild: | [[Bild:Zerstörter PKW F 2026.jpg|left|280 px]]'''[[Waldbrände_im_Mittelmeerraum#Waldbrände_2026|Waldbrände in Frankreich und Spanien 2026]]''' Bereits bis Ende Juli 2026 hat es im westlichen Mittelmeerraum gewaltige Waldbrände gegeben. Betroffen waren vor allem der Südwesten Frankreichs und das zentrale Spanien, wo starke Waldbrände sich auf die Metropolen Bordeaux und Madrid zubewegten. Allein in Frankreich mussten 220.000 Einwohner und Touristen evakuiert werden, in Spanien 80.000 Menschen. Untersuchungen haben gezeigt, dass an diesen Rekordfeuern wesentlich der Klimawandel beteiligt war. Starke Regenfälle im Winter ließen vor allem in Frankreich die Vegetation üppig wachsen, Dürren und mehrere Hitzewellen trockneten dann das reichlich vorhandene Brennmaterial extrem aus. Trotz der in beiden Ländern weit entwickelten Maßnahmen zur Brandbekämpfung wurde in großem Umfang Wald- und Buschvegetation vernichtet und zahlreiche Häuser zerstört.<br> | ||
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[[Bild:Cc--impacts-MP.jpg|left|280 px]]'''[[Mikroplastik und Klimawandel]]''' Klimawandel und die Plastikverschmutzung werden normalerweise als getrennte Problemfelder wahrgenommen. Zwischen der Herstellung und Umwandlung von Kunststoffen und dem Klimawandel bestehen jedoch durchaus wechselseitige Beziehungen. Kunststoffe werden in den meisten Fällen aus fossilen Rohstoffen, besonders Erdöl, hergestellt. Dadurch kommt es sowohl bei der Produktion als auch beim Verbrennen und der Zersetzung von Plastikabfall zu Treibhausgas-Emissionen. Der Klimawandel wiederum beeinflusst die Verbreitung von kleineren Plastikpartikeln in der Atmosphäre, im Ozean und im Boden und verstärkt die Aufnahme von Mikroplastik durch Organismen.<br> | |||
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[[Bild:Clipboard 07-07-2026 01 sm.jpg|left|280 px]]'''[https://www.bildungsserver.de/klima2know/ klima2know]''' Der Deutsche Bildungsserver hat in Kooperation mit dem Hamburger Bildungsserver ein neues Portal zum Klimawandel für junge Leute entwickelt. Es bietet verständlich aufbereitete Informationstexte und widerlegt Falschbehauptungen. Interaktive Elemente wie Quizfragen ermöglichen eine spielerische Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema Klimawandel. Videos und Podcasts erweitern das Medienangebot, jüngere Zielgruppen werden über soziale Medien angesprochen.<br> | |||
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|{{Box2|Ueberschrift=Bildersammlung|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Europa temp RCP85.jpg|Breite=280px}}'''[[:Kategorie:Bildergalerien|Bilder mit freien Lizenzen]]''': Eine Sammlung von z.Zt. ca. 2000 Abbildungen mit freien Lizenzen, die - meistens unter bestimmten Bedingungen - weiter verwendet werden können. Es gibt z.B. Bilder zu folgenden Kategorien: [[Atmosphärische Zirkulation (Bilder)|Atmosphärische Zirkulation]], [[Dürren (Bilder)|Dürren]], [[Eisschilde (Bilder)|Eisschilde]], [[Tropische Wirbelstürme (Bilder)|Tropische Wirbelstürme]] etc. Die Bilder entstammen frei zugänglichen wissenschaftlichen Zeitschriften, Plattformen von Organisationen, die weitgehend copyrightfreies Material zur Verfügung stellen, und z.T. auch Büchern. Sie sind mit Erläuterungen versehen und wichtigen Themen des Klimawiki zugeordnet, was ein Verständnis im sachlichen Kontext ermöglicht. Die Sammlung wird ausgebaut. - Eine neue Sammlung bietet [[:Kategorie:Einfache_Bilder|Einfache Bilder]] an, die komplexe Zusammenhänge auch ohne tieferes Vorwissen veranschaulichen. | |{{Box2|Ueberschrift=Bildersammlung|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Europa temp RCP85.jpg|Breite=280px}}'''[[:Kategorie:Bildergalerien|Bilder mit freien Lizenzen]]''': Eine Sammlung von z.Zt. ca. 2000 Abbildungen mit freien Lizenzen, die - meistens unter bestimmten Bedingungen - weiter verwendet werden können. Es gibt z.B. Bilder zu folgenden Kategorien: [[Atmosphärische Zirkulation (Bilder)|Atmosphärische Zirkulation]], [[Dürren (Bilder)|Dürren]], [[Eisschilde (Bilder)|Eisschilde]], [[Tropische Wirbelstürme (Bilder)|Tropische Wirbelstürme]] etc. Die Bilder entstammen frei zugänglichen wissenschaftlichen Zeitschriften, Plattformen von Organisationen, die weitgehend copyrightfreies Material zur Verfügung stellen, und z.T. auch Büchern. Sie sind mit Erläuterungen versehen und wichtigen Themen des Klimawiki zugeordnet, was ein Verständnis im sachlichen Kontext ermöglicht. Die Sammlung wird ausgebaut. - Eine neue Sammlung bietet [[:Kategorie:Einfache_Bilder|Einfache Bilder]] an, die komplexe Zusammenhänge auch ohne tieferes Vorwissen veranschaulichen. | ||
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|{{Box2|Ueberschrift=Aktuelle Entwicklungen|Fliesstext={{Bild-links|Bild= | |{{Box2|Ueberschrift=Aktuelle Entwicklungen|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Klimaindikatoren-2025-Startseite.jpg|Breite=280px}}'''[[Aktuelle Klimadaten]]''' Alle 6-8 Jahre veröffentlicht der Weltklimarat IPCC einen Bericht über die Änderung des Klimas durch die menschliche Emissionen von Treibhausgasen. Der letzte Bericht ist 2021/22 erschienen, der nächste ist für 2029 geplant. Da die Klimaänderung weitergeht, veröffentlichen in der Zwischenzeit IPCC-Autoren wichtige aktuelle Klimadaten in jährlichen Darstellungen. Hier wird der jeweils letzte Berichte vereinfacht zusammengefasst. Dazu gehören die aktuellen Treibhausgasemissionen und -konzentrationen, der Strahlungsantrieb, die aktuelle globale Mitteltemperatur und das verbleibende CO<sub>2</sub>-Budget bis zur Erreichung des 1,5°C-Ziels.<br /> | ||
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[[Bild:CO2-konzentration aktuell.jpg|left|280 px]]'''[[Kohlendioxid-Konzentration|CO<sub>2</sub> auf Rekord-Niveau]]''' Nach den Messwerten auf dem Mauna Loa erreichte die CO<sub>2</sub>-Konzentration der Atmosphäre im Jahr 2024 mit über 422 ppm einen neuen Jahresrekord. Im Mai 2025 und 2026 wurden sogar 430 ppm übertroffen. Über mindestens 800.000, evtl. sogar über 2-3 Millionen Jahre betrug dieser Wert weniger als 300 ppm, vor Beginn der Industrialiserung sogar weniger als 280 ppm. Im Vergleich dazu bedeutet die aktuelle CO<sub>2</sub>-Konzentration eine Steigerung um 50% in nur gut 200 Jahren, was gegenüber natürlichen Veränderungen geradezu explosiv ist. Mehr: [[Kohlendioxid-Konzentration]]<br /> | |||
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[[Bild:Global-temp-1940-2025.jpg|left|280 px]] | [[Bild:Global-temp-1940-2025.jpg|left|280 px]] | ||
'''[[2023 und | '''[[2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre]]''' 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik.<br /> | ||
Aktuelle Version vom 18. September 2026, 07:19 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue und überarbeitete Artikel - und ein neues Portal!
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Bildersammlung |
Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik. |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |






