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|{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild= | |{{Box2|Ueberschrift=Neue und überarbeitete Artikel - und ein neues Portal!|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Klima2know_Logo.jpg|Breite=280px}} '''[https://www.bildungsserver.de/klima2know/ klima2know]''' Der Deutsche Bildungsserver hat in Kooperation mit dem Hamburger Bildungsserver ein neues Portal zum Klimawandel für junge Leute entwickelt. Es bietet verständlich aufbereitete Informationstexte und einfache Schaubilder, widerlegt Falschbehauptungen über den Klimawandel und seine Folgen, zeigt in Interviews, was Forschende und Aktivist*innen denken. Interaktive Elemente wie Quizfragen ermöglichen eine spielerische Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema Klimawandel. Videos und Podcasts erweitern das Medienangebot. Die Inhalte werden laufend erweitert. Darüber hinaus setzt das Pilotprojekt verstärkt auf die Ansprache jüngerer Zielgruppen über soziale Medien. Inhaltlich baut das Webangebot auf dem hier vorliegenden und bereits etablierten Klimawiki des Deutschen und des Hamburger Bildungsservers auf.<br> | ||
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[[Bild: | [[Bild:RCP8.5-vermieden.jpg|left|280 px]]'''[[Neue Szenarien für den 7. IPCC-Bericht]]''' Etwa alle 7 Jahre gibt der Weltklimarat IPCC einen Sachstandsbericht über den aktuellen Stand der Klimaforschung heraus. Im Vorlauf des 7. Berichts, der 2028/29 erscheinen soll, erschien im April 2026 eine Darstellung neuer Szenarien, die in der Öffentlichkeit einige Aufmerksamkeit erregt hat. Grund war die Streichung des bisher höchsten Szenarios, nach dem zum Ende des Jahrhunderts eine globale Erwärmung von 4,5 °C möglich wäre. Eine solche katastrophale Klimaänderung, die dem Unterschied zwischen der letzten Eiszeit und der heutigen Warmzeit entspricht, wird nun aufgrund der Erfolge des weltweiten Klimaschutzes nicht mehr für plausibel gehalten. Allerdings wird in dem Entwurf der neuen Szenarien auch ausgeschlossen, dass das 1,5-Grad-Ziel einer nicht gefährlichen Klimaentwicklung noch erreichbar ist. | ||
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[[Bild: | [[Bild:Grönland-Prozesse.jpg|left|280 px]]'''[[Grönländischer Eisschild]]''' Auf der Erde gibt es in der gegenwärtigen Warmzeit zwei Eisschilde, den Grönländischen und den Antarktischen Eisschild. Bei einem vollständigen Abschmelzen würde der Meeresspiegel durch den Grönländischen Eisschild um 7,4 m steigen, durch den Antarktische Eisschild um 58 m. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts könnte der Meeresspiegelanstieg durch den Beitrag Grönlands um 3-10 cm, nach manchen Berechnungen aber auch bis 30 cm ansteigen. An dem Eisverlust Grönlands sind verschiedene Prozessse beteiligt. Zum einen fließt das Eis von hoch gelegenen Innern der Insel sehr langsam ins Meer und schmilzt dort durch das wärmer werdende Meerwasser, zum anderen schmilzt das Eis an der Oberfläche durch die sich erwärmende Atmosphäre. Mit einem vollständigen Abschmelzen des Grönländischen Eisschilds wird in einem oder mehreren Jahrtausenden gerechnet. | ||
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[[Bild:Klima- und CO2-Wirkung.jpg|left|280 px]]'''[[Der CO2-Düngeeffekt]]''' Die Folgen der zunehmenden CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Atmosphäre durch das Verbrennen fossiler Energien werden oft verharmlost, indem darauf hingewiesen wird, dass Kohlendioxid das Pflanzenwachstum überhaupt erst ermöglicht. Das stimmt zwar, ist aber nur die halbe Wahrheit. Die Wirkung von mehr CO<sub>2</sub> auf unsere pflanzlichen Nahrungsmittel funktioniert nur bei einem Teil der Pflanzen und gerade bei den Pflanzen nicht, die wie Hirse und Mais gerade in den ärmsten Ländern die wichtigsten Nahrungsmittel sind. Und außerdem ist der CO<sub>2</sub>-Düngeeffekt mit Nebenwirkungen versehen: Der Nährstoffgehalt der Pflanzen nimmt dadurch ab! Das wichtigste Argument gegen das Bild von CO<sub>2</sub> als Pflanzennahrung ist aber, dass dieses Treibhausgas die Hauptursache des menschengemachten Klimawandels ist und damit durch Hitze, Dürren und andere Wetterextreme mehr an Nahrungsmitteln zerstört, als es durch den Düngeeffekt wachsen lässt. | |||
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|{{Box2|Ueberschrift=Bildersammlung|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Europa temp RCP85.jpg|Breite=280px}}'''[[:Kategorie:Bildergalerien|Bilder mit freien Lizenzen]]''': Eine Sammlung von z.Zt. ca. 2000 Abbildungen mit freien Lizenzen, die - meistens unter bestimmten Bedingungen - weiter verwendet werden können. Es gibt z.B. Bilder zu folgenden Kategorien: [[Atmosphärische Zirkulation (Bilder)|Atmosphärische Zirkulation]], [[Dürren (Bilder)|Dürren]], [[Eisschilde (Bilder)|Eisschilde]], [[Tropische Wirbelstürme (Bilder)|Tropische Wirbelstürme]] etc. Die Bilder entstammen frei zugänglichen wissenschaftlichen Zeitschriften, Plattformen von Organisationen, die weitgehend copyrightfreies Material zur Verfügung stellen, und z.T. auch Büchern. Sie sind mit Erläuterungen versehen und wichtigen Themen des Klimawiki zugeordnet, was ein Verständnis im sachlichen Kontext ermöglicht. Die Sammlung wird ausgebaut. | |{{Box2|Ueberschrift=Bildersammlung|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Europa temp RCP85.jpg|Breite=280px}}'''[[:Kategorie:Bildergalerien|Bilder mit freien Lizenzen]]''': Eine Sammlung von z.Zt. ca. 2000 Abbildungen mit freien Lizenzen, die - meistens unter bestimmten Bedingungen - weiter verwendet werden können. Es gibt z.B. Bilder zu folgenden Kategorien: [[Atmosphärische Zirkulation (Bilder)|Atmosphärische Zirkulation]], [[Dürren (Bilder)|Dürren]], [[Eisschilde (Bilder)|Eisschilde]], [[Tropische Wirbelstürme (Bilder)|Tropische Wirbelstürme]] etc. Die Bilder entstammen frei zugänglichen wissenschaftlichen Zeitschriften, Plattformen von Organisationen, die weitgehend copyrightfreies Material zur Verfügung stellen, und z.T. auch Büchern. Sie sind mit Erläuterungen versehen und wichtigen Themen des Klimawiki zugeordnet, was ein Verständnis im sachlichen Kontext ermöglicht. Die Sammlung wird ausgebaut. - Eine neue Sammlung bietet [[:Kategorie:Einfache_Bilder|Einfache Bilder]] an, die komplexe Zusammenhänge auch ohne tieferes Vorwissen veranschaulichen. | ||
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|{{Box2|Ueberschrift=Aktuelle Entwicklungen|Fliesstext={{Bild-links|Bild= | |{{Box2|Ueberschrift=Aktuelle Entwicklungen|Fliesstext={{Bild-links|Bild=CO2-konzentration aktuell.jpg|Breite=280px}}'''CO<sub>2</sub> auf Rekord-Niveau''' Nach den Messwerten auf dem Mauna Loa erreichte die CO<sub>2</sub>-Konzentration der Atmosphäre im Jahr 2024 mit über 422 ppm einen neuen Jahresrekord. Im Mai 2025 und 2026 wurden sogar 430 ppm übertroffen. Über mindestens 800.000, evtl. sogar über 2-3 Millionen Jahre betrug dieser Wert weniger als 300 ppm, vor Beginn der Industrialiserung sogar weniger als 280 ppm. Im Vergleich dazu bedeutet die aktuelle CO<sub>2</sub>-Konzentration eine Steigerung um 50% in nur gut 200 Jahren, was gegenüber natürlichen Veränderungen geradezu explosiv ist. Mehr: [[Kohlendioxid-Konzentration]]<br /> | ||
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[[Bild:Global-temp-1940-2025.jpg|left|280 px]] | [[Bild:Global-temp-1940-2025.jpg|left|280 px]] | ||
'''[[2023 und | '''[[2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre]]''' 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik.<br /> | ||
Aktuelle Version vom 8. Juni 2026, 09:59 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue und überarbeitete Artikel - und ein neues Portal!
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Bildersammlung |
Aktuelle Entwicklungen
Das antarktische Meereis nahm in den letzten Jahrzehnten dagegen eher leicht zu, worüber es verschiedene Erklärungsversuche gibt. Seit 2017 nahm die Ausdehnung des Eises rund um die Antarktis jedoch bis zum aktuellen Jahr überraschenderweise deutlich ab. Mehr: Arktisches Meereis, Antarktisches Meereis
2023, 2024 und 2025 - die wärmsten Jahre 2024 hat das bisher wärmste Jahr 2023 noch einmal um 0,12 °C globale Mitteltemperatur übertroffen und ist jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Die globale Mitteltemperatur lag nach dem europäischen Copernicus Climate Change Service mit 1,60 °C über den vorindustriellen (1850-1900) Temperaturen und war damit das erste Kalenderjahr, das die 1,5-Grad-Grenze des Klimaabkommens von Paris (2015) übertroffen hat. Wie im bisherige Rekordjahr 2023 waren die hohen Temperaturen auch 2024 durch einen El Niño, eine ungewöhnliche Erwärmung im tropischen Pazifik, mit beeinflusst. 2023 hatte sich ein starker El Niño entwickelt, der in das Jahr 2024 hinein angehalten hat. Grundlegend für die hohen Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024 waren aber vor allem der Klimawandel durch die Emission anthropogener Treibhausgase. Auch die Ozeane waren in beiden Jahren historisch warm, mit besonders hohen Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik. |
Climate EngineeringClimate Engineering, Solar Radiation Management (SRM), Modifikation mariner Schichtwolken, Climate Engineering und Arktisches Meereis, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
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Bildungswiki KlimawandelDas "Bildungswiki Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |




