Isobaren: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 16. Januar 2009, 10:20 Uhr

Isobaren (von griechisch iso „gleich“ und baros „Druck“) sind Linien gleichen Druckes

Verwendung in der Meteorologie

Mit Hilfe von Isobaren wird der Luftdruckverlauf auf Wetterkarten dargestellt. Dabei werden Orte gleichen Luftdrucks durch Linien verbunden. Die Isobaren sind in den Wetterkarten in der Regel von 5 zu 5 Hektopascal (hPa) eingezeichnet. Selbstverständlich müssen dafür die Messungen von den unterschiedlichen Stationen mit verschiedenen Höhen auf Meereshöhe reduziert werden.

Auswertung von Isobaren

Isobaren bei einem Orkan über England

Isobaren ermöglichen das erkennen von Hoch- und Tiefdruckgebieten. Das Hochdruckgebiet erkennt man daran, dass es von Isobaren umgeben ist, die nach allen Seiten tieferen Luftdruck anzeigen. Die das Tiefdruckgebiet umgebenden Isobaren signalisieren steigenden Luftdruck nach allen Seiten. Besondere Bedeutung kommt den Abständen der Isobaren zu. Denn diese geben Auskunft über das herrschende Druckgefälle:

  • geringe Isobarenabstände stehen für große Druckunterschiede und damit für ein turbulentes bzw. stürmisches Wettergeschehen
  • große Isobarenabstände repräsentieren geringe Druckunterschiede und damit für ein ruhiges Wettergeschehen mit wenig Wind

Weblinks


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