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|{{Box2|Ueberschrift=Neue Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild= | |{{Box2|Ueberschrift=Neue Artikel|Fliesstext={{Bild-links|Bild=Central Asia glacier mass balance.jpg|Breite=220px}}'''[[Gletscher in Zentralasien]]''' Der zentralasiatische Gebirgszug Tien Shan gehört zu den am stärksten vergletscherten Gebirgen Eurasiens. Etwa 16 000 Gletscher haben noch bis vor kurzem eine Fläche von 15400 km<sup>2</sup> bedeckt. Wie fast überall auf der Welt besaßen auch die Gletscher des Tien Shan während der Kleinen Eiszeit ihre größte Ausdehnung seit dem Mittelalter und gehen seitdem zurück. Am Ende der Kleinen Eiszeit war die Vergletscherung in den äußeren und niedrigeren Gebirgsketten um 50-90 % größer als heute, in den inneren hohen Gebirgszügen allerdings nur um 3-7 %. Besonders in den letzten 40 Jahren war die Massenbilanz der Gletscher nahezu durchgehend negativ, die Ausdehnung verringerte sich, die Gletscherzungen zogen sich zurück und einige kleinere Gletscher verschwanden ganz. Bei Fortsetzung des gegenwärtigen Trends könnten die Gletscher in einigen Gebieten des Tien Shan bis 2050 die Hälfte ihrer jetzigen Fläche verlieren.<br /> | ||
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'''[[ | '''[[Wasserprobleme in Zentralasien]]''' Zentralasien gehört zu den wichtigsten Regionen auf der Welt, die wahrscheinlich mit Wasserknappheit, sozialen Konflikten und politischer Gewalt rechnen müssen, weil der Klimawandel die wasserspendenden Gletscher der Hochgebirge abschmelzen lässt. Im semiariden bis ariden Zentralasien hängen Leben und Wirtschaft stark von den Wasserressourcen ab, die aus den Oberläufen der Flüsse aus dem Pamir und vor allem dem Tien Shan stammen, einem ca. 2000 km langen Gebirgszug, der wegen seiner vielen Gletscher und deren Bedeutung für die Wasserführung der Flüsse auch als "Wasserschloss Asiens" bezeichnet wird. Die Gebirgsgletscher sind besonders in den trockenen Sommermonaten, wenn das Wasser für die Bewässerung der Felder am meisten gebraucht wird, von entscheidender Bedeutung. Der Abfluss in den wichtigsten Tien-Shan-Flüssen wird in naher Zukunft möglicherweise stabil bleiben oder durch die zunehmende Gletscherschmelze bzw. steigenden Niederschläge sogar leicht ansteigen, bis zum Ende des Jahrhunderts aber wahrscheinlich deutlich sinken.<br /> | ||
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Version vom 6. Juli 2014, 10:02 Uhr
KLIMAWANDEL UND KLIMAFOLGEN
Neue Artikel
Wasserprobleme in Zentralasien Zentralasien gehört zu den wichtigsten Regionen auf der Welt, die wahrscheinlich mit Wasserknappheit, sozialen Konflikten und politischer Gewalt rechnen müssen, weil der Klimawandel die wasserspendenden Gletscher der Hochgebirge abschmelzen lässt. Im semiariden bis ariden Zentralasien hängen Leben und Wirtschaft stark von den Wasserressourcen ab, die aus den Oberläufen der Flüsse aus dem Pamir und vor allem dem Tien Shan stammen, einem ca. 2000 km langen Gebirgszug, der wegen seiner vielen Gletscher und deren Bedeutung für die Wasserführung der Flüsse auch als "Wasserschloss Asiens" bezeichnet wird. Die Gebirgsgletscher sind besonders in den trockenen Sommermonaten, wenn das Wasser für die Bewässerung der Felder am meisten gebraucht wird, von entscheidender Bedeutung. Der Abfluss in den wichtigsten Tien-Shan-Flüssen wird in naher Zukunft möglicherweise stabil bleiben oder durch die zunehmende Gletscherschmelze bzw. steigenden Niederschläge sogar leicht ansteigen, bis zum Ende des Jahrhunderts aber wahrscheinlich deutlich sinken.
Politische Herausforderungen von Climate Engineering Climate Engineering kam stärker in die klimapolitische Diskussion, als drastische Einsparungen von Treibhausgasemissionen immer unwahrscheinlicher wurden. Die aktuelle Klimapolitik steckt in dem Dilemma, sich für die Reduktion von Emissionen einzusetzen, aber dennoch zu scheitern. Climate Engineering ist erst aufgrund dieser aktuellen Problematik bekannt und politisch bedeutsam geworden, nachdem es einige Jahrzehnte vor allem von Wissenschaftlern und Militärs diskutiert worden war. |
Ein neuer ThemenbereichClimate Engineering, Modifikation mariner Schichtwolken, Ozeandüngung, Kohlendioxidentzug durch Aufforstung, Ökonomische Aspekte des Climate Engineering, Politische Herausforderungen von Climate Engineering |
5. Sachstandsbericht des IPCC |
Kategorien und weitere ZugängeAerosole Atmosphäre Atmosphärische Zirkulation Bildergalerien Biosphäre Boden Climate Engineering Einfache Artikel Einfache Bilder Eiszeitalter Extremereignisse Gesundheit Grundbegriffe Imported vocabulary Klimaforschung Klimageschichte Klimaleugnung Klimamodelle Klimaprojektionen Klimasystem Klimaänderungen Kohlendioxid Kryosphäre Landwirtschaft Meeresspiegel Meeresströmungen Ozean Ozon Regionale Klimafolgen Regionale Klimaprojektionen Regionale Klimaänderungen Seiten mit defekten Dateilinks Strahlung Tourismus Treibhausgase Unterricht Unterrichtsmaterial nach Themen Vegetation Wasserkreislauf Wasserressourcen Wirtschaft und Soziales Ökosysteme
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Bildungswiki "Klimawandel"Das Bildungswiki "Klimawandel" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bildungsserver, dem Climate Service Center und dem Hamburger Bildungsserver zum Aufbau einer Enzyklopädie über den anthropogenen Klimawandel und seine Folgen. In der sachlichen Richtigkeit sind die Artikel an den Ergebnissen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen orientiert, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen und zumeist in die zusammenfassenden Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC eingegangen sind. Autorinnen und Autoren mit Fachwissen und Schreibfertigkeit sind jederzeit willkommen. Das Wiki "Klimawandel" ist auf die Nutzung im Bildungsbereich ausgerichtet. Wünschenswert sind daher einerseits populärwissenschaftliche Fachartikel, andererseits einfache Artikel für jüngere Schüler. Hinweise auf die Verwendung im Unterricht, von einfachen Fragestellungen oder Experimenten bis hin zu ganzen Unterrichtskonzepten, sind ausdrücklich erwünscht. Eine erste Einführung in die Arbeit mit dem Wiki "Klimawandel" bietet die Hilfe. Anmeldung zur Mitarbeit bitte über Dieter Kasang. |
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