Anthropogen

Aus Klimawandel
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Der Begriff anthropogen (vom griechischen anthropos = Mensch und von genese = Erzeugung/Erschaffung) bezeichnet alles vom Menschen Beeinflusste, Verursachte oder Hergestellte. So sind z. B. Kunststoffe anthropogen, da sie nur existieren, weil sie vom Menschen hergestellt werden und nicht in der Natur vorhanden sind.

Bei Eingriffen des Menschen in die Umwelt und bei vom Menschen verursachten Umweltproblemen wird häufig der Begriff anthropogen verwendet, z. B.

  • anthropogene Landschaften,
  • anthropogener Treibhauseffekt.

Als Gegensatz zu anthropogen wird häufig der Begriff natürlich verwendet. Viele Einflüsse auf die Umwelt können sowohl anthropogen als auch natürlich bedingt sein, wobei eine eindeutige Abgrenzung nicht immer möglich ist. So kann ein Waldbrand beispielsweise sowohl durch Menschen als auch durch eine natürliche Ursache (z. B. Blitzschlag) verursacht worden sein.

Die insbesondere seit der Industrialisierung gestiegenen Bedürfnisse der Menschen in den sog. Industrieländern haben weltweit anthropogene Veränderungen bis hin zu Schädigungen von Ökosystemen bewirkt und auch zu einem Rückgang der Artenvielfalt (Biodiversität) geführt. Diese Zeit der menschlichen Einwirkungen wird auch Anthropozän genannt.

Die Bedürfnisse der Menschen haben verschiedene Einflüsse auf die Umwelt. So kann es zu anthropogen bedingten Veränderungen oder gar Schädigungen von Ökosystemen kommen, wodurch wiederum die Artenvielfalt verringert werden kann. Einige Einflüsse des Menschen führen aber auch direkt zu einer Verringerung der Artenvielfalt.

Lizenzhinweis

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Anthropogen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Kontakt: Dieter Kasang

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