<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de-x-formal">
	<id>https://wiki.bildungsserver.de/weltliteratur/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Wolfgang+Stanik</id>
	<title>Weltliteratur - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.bildungsserver.de/weltliteratur/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Wolfgang+Stanik"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bildungsserver.de/weltliteratur/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Wolfgang_Stanik"/>
	<updated>2026-05-31T05:05:40Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.45.3</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.bildungsserver.de/weltliteratur/index.php?title=Alejo_Carpentier&amp;diff=2743</id>
		<title>Alejo Carpentier</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bildungsserver.de/weltliteratur/index.php?title=Alejo_Carpentier&amp;diff=2743"/>
		<updated>2007-08-17T15:43:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang Stanik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alejo Carpentier&lt;br /&gt;
Biographie&lt;br /&gt;
Alejo Carpentier (*26.12.1904 in Paris – nach anderen Angaben in Lausanne bzw. Havanna; † 24.4.1980 in Paris) ist ein kubanischer Schriftsteller, der als einer der Begründer des lateinamerikanischen „Magischen Realismus“ gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als Sohn französisch-russischer Eltern geborene Carpentier wuchs französisch- und spanischsprachig in Havanna auf. Er studierte Architektur, Literatur und Musikwissenschaften, arbeitete für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften und musste 1927 wegen Protestaktionen gegen den Diktator Gerardo Machado für ein halbes Jahr ins Gefängnis. Anschließend geht er für 11 Jahre ins französische Exil. In Paris nimmt Carpentier Kontakt zur surrealistischen Bewegung auf und schreibt seinen ersten Roman (Ecué-Yamba-O, 1933), der sich mit dem Gegensatz der mythischen Kulturen Lateinamerikas und der modernen Zivilisation befasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 kehrt Carpentier nach Havanna zurück, wo er für den Rundfunk arbeitet und an der Universität Musikwissenschaft lehrt. 1945 flieht er vor dem Terror der Batista-Diktatur erneut, dieses Mal nach Venezuela. Hier arbeitet er für eine Werbeagentur und lehrt an einer Kunsthochschule in Caracas Kunstgeschichte. 1949 erschien von ihm der Roman El reino de este mundo von 1949 (dt. Das Reich von dieser Welt, 1964), der Erfahrungen einer Reise nach Haiti im Jahre 1943 verarbeitet und dessen berühmtes Vorwort als Manifest des Magischen Realismus gilt. In dem lateinamerikanischen Gegenprogramm zum europäischen Surrealismus, der von ihm als künstlich und gewollt kritisiert wird, formuliert Carpentier zum ersten Mal seine Vorstellungen vom „wunderbar Wirklichen“, das in Lateinamerika im alltäglichen Leben der Menschen existiert und hier authentisch erfahrbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der kubanischen Revolution 1959 kehrt Carpentier wieder nach Kuba zurück und wird 1962 Leiter des staatlichen Nationalverlages und Vizepräsident des kubanischen Schriftstellerverbandes. Es erscheint sein erfolgreichster Roman Explosion in der Kathedrale (im Original 1963, dt. 1965) und Carpentier wird zu einem der bekanntesten Schriftsteller Lateinamerikas. 1966 schickt Castro ihn als Kulturattaché der kubanischen Botschaft nach Paris. In dieser Zeit erscheinen weitere Romane wie Staatsraison (1974; 1976) und Le Sacre du Printemps (1978; 1993). Am 24.4.1980 stirbt Carpentier in der französischen Hauptstadt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang Stanik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bildungsserver.de/weltliteratur/index.php?title=Rayuela&amp;diff=2736</id>
		<title>Rayuela</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bildungsserver.de/weltliteratur/index.php?title=Rayuela&amp;diff=2736"/>
		<updated>2007-08-16T17:07:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang Stanik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Cortázar: Rayuela&lt;br /&gt;
Aufbau&lt;br /&gt;
Vor der Lektüre werden dem Leser zwei Vorgehensweisen vorgeschlagen: Entweder liest er den Roman vom 1. bis zum 56. Kapitel und lässt den letzten, mit „Entbehrliche Kapitel“ überschriebenen Teil weg, oder er folgt den Anweisungen am Ende jedes Kapitels auf einem verschlungenen Weg durch den Roman mit Vorgriffen und Rückgriffen und der Lektüre aller 155 Kapitel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman besteht insgesamt aus drei Teilen. Der erste Teil (überschrieben mit „Vom anderen Ufer“) spielt in Paris, der zweite (überschrieben mit „Vom hiesigen Ufer“) in Buenos Aires. Der dritte Teil  (überschrieben mit „Von anderen Ufern“)enthält die unterschiedlichsten Textteile: Einige Kapitel gehören inhaltlich zu den beiden ersten Romanteilen, andere enthalten die Romanpoetik des fiktiven Autors Morelli, die dem Roman Rayuela zugrunde zu liegen scheinen, weitere bringen Zitate anderer Schriftsteller und Philosophen, Zeitungsnotizen, innere Monologe und Gedanken nicht identifizierbarer Personen.&lt;br /&gt;
Inhalt&lt;br /&gt;
Die Hauptperson des Romans, Horacio Oliveira, stammt aus Buenos Aires, lebt im ersten Teil des Romans aber als Bohéme in Paris. Er gehört mit einer Gruppe Gleichgesinnter zum „Club der Schlange“, der sich im Atelier zweier Künstler trifft, Wodka trinkt, Gauloise raucht, Jazz hört und philosophische und ästhetische Fragen diskutiert. Intensiv werden die Theorien des von allen verehrten Romanschriftstellers Morelli erörtert. Horacio und der Maler Etienne werden zufällig Zeuge eines Verkehrsunfalls, bei dem ein alter Mann verletzt wird und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert wird. Ohne zu wissen warum, besuchen sie den Alten im Krankenhaus, der sich überraschend als Morelli entpuppt. Morelli beauftragt seine beiden Bewunderer, sich um seine Manuskripte zu kümmern, und gibt ihnen den Schlüssel zu seiner Wohnung. Dort trifft sich gegen Ende des ersten Teils der ganze Club, um Morellis Manuskripte zu sichten und zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Handlungsstrang dreht sich um die Liebesbeziehung zwischen Horacio und Lucía, die „die Maga“ genannt wird. Die Maga stammt aus Montevideo und ist ebenfalls in Paris gestrandet. Sie hat eine schwere Kindheit hinter sich, mit einer früh gestorbenen Mutter, einem ständig betrunkenen und sie misshandelnden Vater und einem schwarzen Hausangestellten, der sie mit 14 vergewaltigt hat. Mit einem gerade geborenen Kind unter dem Arm ist sie mittellos nach Paris gegangen, um Gesang zu studieren. Horacio und die Maga treffen sich oft gewollt zufällig in den Straßen von Paris und erleben leidenschaftliche Begegnungen. Die Liebe zwischen beiden wird jedoch bald getrübt durch Eifersüchteleien. Horacio hat eine Geliebte mit dem Namen Pola, die er heimlich trifft. Er selbst verdächtigt die Maga, mit dem Clubmitglied Gregorovius zu schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein größeres Problem zwischen beiden entsteht, als die Maga ihren dreijährigen, ernsthaft erkrankten Sohn, den sie zunächst in Pflege aufs Land gegeben hatte, in die gemeinsame Einzimmerwohnung holt. Horacio flieht vor der Enge mit dem Kind, irrt durch die Straßen von Paris und gerät durch Zufall in das Konzert einer drittklassigen Pianistin. Aus Mitleid nimmt er sich der Dame an, die ihn jedoch schließlich als Wüstling missversteht und abweist. Währenddessen besucht Gregorovius und der ganze Club die Maga; auch Horacio stößt dazu. Während der Club über metaphysische Fragen diskutiert, stirbt unbemerkt im Hintergrund des Zimmers der Sohn der Maga. Als der Tod des Kindes entdeckt wird, bricht die Mutter zusammen, und Horacio verlässt die Wohnung. Als er einige Tage später zurückkommt, ist die Maga verschwunden, wohin weiß niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem letzten Zusammentreffen des Clubs in Morellis Wohnung kommt es zum Eklat wegen Haracios Verhalten zu seinen beiden Frauen. Horacio erklärt seinen Austritt aus dem Club, irrt erneut durch Paris und lässt sich mit einer Clocharde ein. Dabei wird er von der Polizei aufgriffen und offensichtlich ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil des Romans beginnt mit Horacios Ankunft in Südamerika. Nach einer kurzen Suche nach der Maga in Montevideo landet Horacio in Buenos Aires und wird von seinem Jugendfreund Traveler und dessen Freundin Talita empfangen. Beide arbeiten in einem Zirkus, bei dem auch Horacio einen Job finden wird. Er quartiert sich in ein Hotelzimmer im 6. Stock gegenüber der Wohnung von Horacio und Talita ein. Als er eines Tages gerade Nägel und Mate von beiden braucht, bauen die drei, statt sechs Stockwerke runter und wieder rauf zu laufen, aus Brettern eine Brücke quer über die Straße. In einer halsbrecherischen Aktion bringt Talita Horacio die gewünschten Dinge. In dieser höchst symbolischen Szene wird deutlich, dass Horacio in Talita zunehmend die Maga sieht und Traveler zeitweise als seinen eigenen Doppelgänger erlebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zirkus, bei dem die drei arbeiten, wird von seinem Direktor verkauft, der stattdessen eine Irrenanstalt erwirbt, den neuen Arbeitsplatz für Horacio, Talita und Traveler. Zwischen Horacio und Talita kommt es zu einer ebenso engen wie undurchsichtigen Beziehung. Horacio steigert sich zunehmend in eine Phantasiewelt, in der Talita und die Maga verschmelzen und er in Traveler seinen Gegner sieht. Ihm versucht er eines Tages eine Falle zu stellen, indem er sein Zimmer mit Fäden, Kugeln und Wasserbehältern auslegt und Traveler hineinlockt, damit dieser sich darin verfängt. Doch der phantastische Plan misslingt. Es kommt zu einem langen Gespräch zwischen Horacio und Traveler, während Talita, von Horacio nun gänzlich als die Maga wahrgenommen, unterhalb des Fensters von Horacios Zimmer auf dem Feld jenes Hüpfspiels steht, der dem Roman seinen Namen gegeben hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang Stanik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bildungsserver.de/weltliteratur/index.php?title=Julio_Cort%C3%A1zar&amp;diff=2734</id>
		<title>Julio Cortázar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bildungsserver.de/weltliteratur/index.php?title=Julio_Cort%C3%A1zar&amp;diff=2734"/>
		<updated>2007-08-16T17:04:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang Stanik: /* Werke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Julio Florencio Cortázar (* 26. August 1914 in Brüssel; † 12. Februar 1984 in Paris) war ein argentinischer Schriftsteller und Intellektueller und neben Jorge Luis Borges der wesentliche Vertreter des Surrealismus seines Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
Julio Cortázars Vater war Argentinier und Handelsattachée an der argentinischen Botschaft in Brüssel (das zum Zeitpunkt seiner Geburt von Deutschen besetzt war). Seine Mutter war Französin. Die Familie zog 1916 in die Schweiz und kehrte nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, als der Sohn vier Jahre alt war, nach Buenos Aires zurück. Cortázar studierte an der Universidad de Buenos Aires, wurde 1937 als Lehrer in einer Kleinstadt in der Provinz Buenos Aires eingestellt. Mitte der 1940er Jahre wurde er Professor für Französische Literatur an der Universität Cuyo in Mendoza.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 emigrierte Cortázar in Opposition zum Regime Juan Peróns nach Frankreich, wo er bis zu seinem Tod lebte. Ab 1952 arbeitete er für die UNESCO als Übersetzer. Er übersetzte unter anderem Robinson Crusoe und die Erzählungen Edgar Allan Poes ins Spanische, wobei der Einfluss Poes auch auf sein originäres Werk spürbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen späten Jahren änderte er seinen politischen Standpunkt, engagierte sich aktiv bei linksgerichteten Gruppierungen in Südamerika und unterstützte die Kubanische Revolution. Im Oktober 1979 reiste er nach Nicaragua und unterstützte die sandinistische Regierung. Einige seiner Texte wurden bei der Alphabetisierungskampagne verwendet. Das Ergebnis seiner politischen Aktivitäten war eine Verminderung seiner schriftstellerischen Produktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 1981 verlieh ihm die Regierung von François Mitterrand in einem ihrer ersten Dekrete die französische Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cortázar starb 1984 an Leukämie, wobei auch angenommen wurde, dass aufgrund einer Bluttransfusion vor der Identifizierung des HI-Virus AIDS die tatsächliche Todesursache gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cortázar war dreimal verheiratet, seit 1953 mit der argentinischen Übersetzerin Aurora Bernárdez, von 1967 bis 1979 mit der Schriftstellerin und Übersetzerin Ugné Karvelis, die in den 1990er Jahren UNESCO-Vertreterin Litauens war, und von 1979 bis zu ihrem Tod 1982 mit der Kanadierin Carol Dunlop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutung und Wirkung==&lt;br /&gt;
Cortázar gilt vor allem als meisterhafter Verfasser von Kurzgeschichten insbesondere des phantastischen Genres (siehe etwa Bestiario (1951) und Final de Juego (1956)). Er veröffentlichte aber auch Romane, von denen einige große Bedeutung für die spanischsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts erlangten, wie etwa Rayuela (1963), das zu den Auslösern des lateinamerikanischen Booms gehörte, und Libro de Manuel (1973).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb auch Theaterstücke, Gedichte und Tangos, mit denen er jedoch keine vergleichbaren Erfolge erzielen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cortázars Stärken als Autor bestehen in seinem reizvollen und respektlosen Humor, seinem eindrucksvollen technischen Fähigkeiten, seinem poetischen und neuartigen Sprachgebrauch und der sorgfältig ausbalancierten Entwicklung des Unheimlichen in seinen Kurzgeschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michelangelo Antonionis Film Blow-Up basiert auf Cortázars Kurzgeschichte Las Babas del Diablo, ins Englische als Blow-Up übersetzt. Die als Teufelsgeifer ins Deutsche übersetzte Geschichte ist in Las armas secretas/Die geheimen Waffen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1986 unternahm es der spanische Verlag Alfaguara, eine Gesamtausgabe Cortázars herauszugeben. In der Bibliotéca Cortázar erschienen auch bisher unveröffentlichte Werke wie El Examen und Divertimento.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Bestiarium&lt;br /&gt;
* Der Verfolger&lt;br /&gt;
[[* Rayuela]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.hamburger-bildungsserver.de/index.phtml?site=faecher.deutsch.cortazar Julio Cortázar] Linksammlung auf dem Hamburger Bildungsserver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Lizenzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinamerikanische_Literatur|Cortázar, Julio]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang Stanik</name></author>
	</entry>
</feed>