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	<title>Modifikation mariner Schichtwolken - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Anja: /* Ein mögliches Feldexperiment und die Forschungsfragen im Projekt “LEAC” */</title>
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		<updated>2023-07-26T09:17:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ein mögliches Feldexperiment und die Forschungsfragen im Projekt “LEAC”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Anja</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Lizenzhinweis */</title>
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Impfen von Wolken? */</title>
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		<updated>2013-09-13T18:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Impfen von Wolken?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Johannes Quaas: /* Impfen von Wolken? */</title>
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		<title>MartinBehrens am 13. September 2013 um 08:01 Uhr</title>
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		<title>MartinBehrens am 13. September 2013 um 08:00 Uhr</title>
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		<author><name>MartinBehrens</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Lizenzhinweis */</title>
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		<updated>2013-09-11T09:38:55Z</updated>

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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<id>https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php?title=Modifikation_mariner_Schichtwolken&amp;diff=16554&amp;oldid=prev</id>
		<title>Dieter Kasang am 11. September 2013 um 09:35 Uhr</title>
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		<updated>2013-09-11T09:35:14Z</updated>

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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* vom Wolkentyp: Je höher die Wolke in der Atmosphäre, desto stärker der erwärmende Effekt. Denn dann sind die Wolken auch sehr kalt, und strahlen also wenig Wärmestrahlung ins Weltall ab. Je dicker die Wolke, desto stärker der abkühlende Effekt. Denn Wolken, die von unten schwarz aussehen, lassen sehr wenig Sonnenlicht durch und reflektieren also alles ins Weltall. Am stärksten erwärmend wirken also hohe, dünne Wolken – die Zirren. Am stärksten abkühlend wirken dagegen niedrige, dicke Wolken.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* vom &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Wolken|&lt;/ins&gt;Wolkentyp&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;: Je höher die Wolke in der Atmosphäre, desto stärker der erwärmende Effekt. Denn dann sind die Wolken auch sehr kalt, und strahlen also wenig Wärmestrahlung ins Weltall ab. Je dicker die Wolke, desto stärker der abkühlende Effekt. Denn Wolken, die von unten schwarz aussehen, lassen sehr wenig Sonnenlicht durch und reflektieren also alles ins Weltall. Am stärksten erwärmend wirken also hohe, dünne Wolken – die Zirren. Am stärksten abkühlend wirken dagegen niedrige, dicke Wolken.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* vom Untergrund: Dies gilt eigentlich nur für die Reflektion von Sonnenlicht. Wenn der Untergrund sehr hell ist (Schnee zum Beispiel, oder Wüsten), dann macht die Wolke keinen großen Unterschied. Wenn der Untergrund dunkel ist (Ozeane vor allem), dann ist der Unterschied sehr groß. Niedrige, dicke Wolken über Ozeanen haben also einen besonders starken abkühlenden Einfluss.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* vom Untergrund: Dies gilt eigentlich nur für die Reflektion von Sonnenlicht. Wenn der Untergrund sehr hell ist (Schnee zum Beispiel, oder Wüsten), dann macht die Wolke keinen großen Unterschied. Wenn der Untergrund dunkel ist (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Ozean im Klimasystem|&lt;/ins&gt;Ozeane&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;vor allem), dann ist der Unterschied sehr groß. Niedrige, dicke Wolken über Ozeanen haben also einen besonders starken abkühlenden Einfluss.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* vom Sonnenstand: Nachts haben Wolken keinen abkühlenden Einfluss. Daher ist der abkühlende Effekt im Winter insgesamt geringer als im Sommer. In den Tropen und Subtropen, wo sehr viel Sonnenlicht ankommt, ist der Effekt viel stärker als in Polarregionen. Also ist der abkühlende Effekt von Wolken besonders stark in den niederen Breiten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* vom Sonnenstand: Nachts haben Wolken keinen abkühlenden Einfluss. Daher ist der abkühlende Effekt im Winter insgesamt geringer als im Sommer. In den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Tropen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Subtropen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, wo sehr viel Sonnenlicht ankommt, ist der Effekt viel stärker als in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Polargebiet|&lt;/ins&gt;Polarregionen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Also ist der abkühlende Effekt von Wolken besonders stark in den niederen Breiten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Insgesamt überwiegt im globalen Mittel deutlich der kühlende Einfluss. Wenn man den kühlenden Einfluss weiter verstärken könnte, würde man also die Erde abkühlen. Besonders effektiv wäre es, wenn man mehr niedrige, dicke Wolken über den Ozeanen in den Tropen oder Subtropen schaffen könnte. Gerade über den Ozeanen in den Subtropen finden sich sehr ausgedehnte Wolkenfelder. Dort sinkt die Luft, die am Äquator in den hochreichenden Gewitterwolken aufgestiegen ist, ab und die Wolken breiten sich aus. Vor den Westküsten der Kontinente steigt Wasser aus dem Ozean auf, das in den Subtropen wegen der Erddrehung von Osten her gegen die Kontinente strömt. Das Meer ist also kalt, und statt dass es Turbulenz und damit Kumuluswolken gibt, entstehen so die ausgedehnten Schichtwolken, die sogenannten Stratokumulusfelder.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Insgesamt überwiegt im globalen Mittel deutlich der kühlende Einfluss. Wenn man den kühlenden Einfluss weiter verstärken könnte, würde man also die Erde abkühlen. Besonders effektiv wäre es, wenn man mehr niedrige, dicke Wolken über den Ozeanen in den Tropen oder Subtropen schaffen könnte. Gerade über den Ozeanen in den Subtropen finden sich sehr ausgedehnte Wolkenfelder. Dort sinkt die Luft, die am Äquator in den hochreichenden Gewitterwolken aufgestiegen ist, ab und die Wolken breiten sich aus. Vor den Westküsten der Kontinente steigt Wasser aus dem Ozean auf, das in den Subtropen wegen der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Corioliskraft|&lt;/ins&gt;Erddrehung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;von Osten her gegen die Kontinente strömt. Das Meer ist also kalt, und statt dass es Turbulenz und damit Kumuluswolken gibt, entstehen so die ausgedehnten Schichtwolken, die sogenannten Stratokumulusfelder.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Effekte von Aerosolen auf Wolken ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Effekte von Aerosolen auf Wolken ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Schaut man sich Wolken genau an, dann findet man, dass sie aus einzelnen kleinen Tröpfchen bestehen, jeweils nur etwa 10 Mikrometer groß. Die Tröpfchen bilden sich in der Atmosphäre nicht spontan, sondern auf sogenannten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kondensationskeimen&lt;/del&gt;. Die Partikel in der Atmosphäre, die solche Kondensationskeime sein können, nennt man Aerosole. Aerosoltypen in der Atmosphäre sind zum Beispiel Staub, Sulfate, Ruß und von den Ozeanen aufgewirbeltes Meersalz. Wenn es lange nicht geregnet hat, kann man manchmal gut beobachten, wie die Aerosole in der Luft anschwellen, weil sich Wasserdampf auf ihnen anlagert. Besonders gut erkennt man den so entstehenden Dunst bei tiefstehender Sonne, also zum Beispiel am Abend. Wenn es dann weiter abkühlt, dann bildet sich Nebel – also Wolken, die am Erdboden aufliegen. Wenn es mehr Aerosole in der Luft gibt, dann gibt es auch mehr Wolkentröpfchen. Eine Wolke, die aus mehr Tröpfchen besteht, ist (von oben gesehen) heller (von unten dunkler) als eine Wolke mit weniger Tröpfchen, auch wenn sie aus der gleichen Menge Wasser bestehen. Wenn man nämlich das Wasser auf mehr Tröpfchen verteilt, ist die gesamte Oberfläche größer, obwohl die einzelnen Tröpfchen kleiner sind. So ist die Fläche, an der das Sonnenlicht reflektiert wird, größer und damit ist der abkühlende Effekt größer.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Schaut man sich Wolken genau an, dann findet man, dass sie aus einzelnen kleinen Tröpfchen bestehen, jeweils nur etwa 10 Mikrometer groß. Die Tröpfchen bilden sich in der Atmosphäre nicht spontan, sondern auf sogenannten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Kondensation]]skeimen&lt;/ins&gt;. Die Partikel in der Atmosphäre, die solche Kondensationskeime sein können, nennt man &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Aerosole&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Aerosoltypen in der Atmosphäre sind zum Beispiel &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Primäre_Aerosole#Staubaerosole|&lt;/ins&gt;Staub&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Sulfataerosole|&lt;/ins&gt;Sulfate&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Primäre_Aerosole#Biologische_Teilchen.2C_Organische_Aerosole.2C_Ru.C3.9F|&lt;/ins&gt;Ruß&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;und von den Ozeanen aufgewirbeltes &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Primäre_Aerosole#Meersalzaerosole|&lt;/ins&gt;Meersalz&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Wenn es lange nicht geregnet hat, kann man manchmal gut beobachten, wie die Aerosole in der Luft anschwellen, weil sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Wasserkreislauf|&lt;/ins&gt;Wasserdampf&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;auf ihnen anlagert. Besonders gut erkennt man den so entstehenden Dunst bei tiefstehender Sonne, also zum Beispiel am Abend. Wenn es dann weiter abkühlt, dann bildet sich Nebel – also Wolken, die am Erdboden aufliegen. Wenn es mehr Aerosole in der Luft gibt, dann gibt es auch mehr Wolkentröpfchen. Eine Wolke, die aus mehr Tröpfchen besteht, ist (von oben gesehen) heller (von unten dunkler) als eine Wolke mit weniger Tröpfchen, auch wenn sie aus der gleichen Menge Wasser bestehen. Wenn man nämlich das Wasser auf mehr Tröpfchen verteilt, ist die gesamte Oberfläche größer, obwohl die einzelnen Tröpfchen kleiner sind. So ist die Fläche, an der das Sonnenlicht reflektiert wird, größer und damit ist der abkühlende Effekt größer.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wenn sich die Wolkentröpfchen ändern, dann kann das allerdings noch einige andere Konsequenzen für die Wolke haben. Zum Beispiel dauert es dann zunächst länger, bis sich Regen bildet. Die kleineren Tröpfchen brauchen nämlich viel länger, bis sie zu der Größe von Regentropfen anwachsen. Andererseits verdunsten kleinere Tröpfchen schneller. So gibt es viele Wechselwirkungen in den Wolken, die es kompliziert machen, eine genaue Vorhersage zu treffen, was mit einer Wolke passiert, in der mehr Aerosole vorhanden sind.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wenn sich die Wolkentröpfchen ändern, dann kann das allerdings noch einige andere Konsequenzen für die Wolke haben. Zum Beispiel dauert es dann zunächst länger, bis sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Regen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;bildet. Die kleineren Tröpfchen brauchen nämlich viel länger, bis sie zu der Größe von Regentropfen anwachsen. Andererseits verdunsten kleinere Tröpfchen schneller. So gibt es viele Wechselwirkungen in den Wolken, die es kompliziert machen, eine genaue Vorhersage zu treffen, was mit einer Wolke passiert, in der mehr Aerosole vorhanden sind.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Impfen von Wolken? ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Impfen von Wolken? ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Idee ist es also, über den Subtropen, dort, wo sich die ausgedehnten Stratokumulusfelder befinden, mit Hilfe von speziell konstruierten Schiffen zusätzliche Aerosole über dem Ozean aufzuwirbeln und die Wolken damit zu “impfen”. Es gilt als wahrscheinlich, dass dadurch die Meeresoberfläche tatsächlich kühler wird. Aber um wieviel, kann man wegen der vielen Wechselwirkungen in den Wolken, die noch nicht gut genug erforscht sind, nicht genau vorhersagen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Idee ist es also, über den Subtropen, dort, wo sich die ausgedehnten Stratokumulusfelder befinden, mit Hilfe von speziell konstruierten Schiffen zusätzliche Aerosole über dem Ozean aufzuwirbeln und die Wolken damit zu “impfen”. Es gilt als wahrscheinlich, dass dadurch die Meeresoberfläche tatsächlich kühler wird. Aber um wieviel, kann man wegen der vielen Wechselwirkungen in den Wolken, die noch nicht gut genug erforscht sind, nicht genau vorhersagen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein weiteres Problem mit dieser Methode ist es, dass ja nur gewisse Regionen gekühlt würden. Um tatsächlich den Treibhauseffekt auszugleichen, müsste in den Regionen daher eine ziemlich starke Veränderung der Strahlung erreicht werden (z.B. 30 Wm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; für einen Ausgleich über die nächsten ca. 30 Jahre)&amp;lt;ref&amp;gt;Jones et al., ASL 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies hat möglicherweise erhebliche Konsequenzen für das regionale Klima, und eventuell auch für das Klima in benachbarten Regionen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein weiteres Problem mit dieser Methode ist es, dass ja nur gewisse Regionen gekühlt würden. Um tatsächlich den Treibhauseffekt auszugleichen, müsste in den Regionen daher eine ziemlich starke Veränderung der Strahlung erreicht werden (z.B. 30 Wm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; für einen Ausgleich über die nächsten ca. 30 Jahre)&amp;lt;ref&amp;gt;Jones et al., ASL 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies hat möglicherweise erhebliche Konsequenzen für das regionale Klima, und eventuell auch für das Klima in benachbarten Regionen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Johannes Quaas am 11. September 2013 um 09:11 Uhr</title>
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		<updated>2013-09-11T09:11:02Z</updated>

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		<author><name>Johannes Quaas</name></author>
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		<title>Dieter Kasang am 11. September 2013 um 08:54 Uhr</title>
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		<updated>2013-09-11T08:54:06Z</updated>

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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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