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	<title>Kohlendioxidentzug durch Aufforstung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Klimawandel</subtitle>
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		<title>Dieter Kasang: /* Szenarien und Potentiale */</title>
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		<updated>2026-05-05T09:16:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Szenarien und Potentiale&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Terrestrischer Kohlendioxidentzug */</title>
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		<updated>2025-12-18T03:21:10Z</updated>

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Fast die gesamte CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Aufnahme durch CDR erfolgt gegenwärtig durch Aufforstung und Wiederaufforstung. Daneben spielt noch die Verwertung in Holzprodukten wie Möbel oder Bauholz eine gewisse Rolle. Technisch-basierte Methoden wie BECCS und DACCS tragen aktuell nur äußerst gering zur CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Aufnahme aus der Atmosphäre bei (Tab. 1). Letzteres soll sich schon in den nächsten Jahren ändern. Nach Powis et al. (2023)&amp;lt;ref name=&quot;Powis 2023&quot;&amp;gt;Powis R.C.M., M.S. Smith, J.C. Minx J., T. Gasser (2023):  Quantifying global carbon dioxide removal deployment. Environ. Res. Lett. 18 (2023) 024022, https://doi.org/10.1088/1748-9326/acb450&amp;lt;/ref&amp;gt; befinden sich zahlreiche technik-basierte CDR-Projekte, in erster Linie BECCS-Maßnahmen, gegenwärtig im Entwicklungsstadium. Falls diese Projekte im Laufe dieses Jahrzehnts ihren Betrieb aufnehmen und keine neuen Projekte hinzukommen, können folgende Annahmen über die CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Entnahme aus der Atmosphäre gemacht werden: BECCS könnte schon im Jahr 2024 auf ca. 11 Mio. t CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;/Jahr ansteigen. Der Grund wäre fast ausschließlich die Fertigstellung des Summit Carbon Solutions BECCS-Projekts (USA), wozu die Inbetriebnahme von 30 gekoppelten Ethanolproduktions-Anlagen und die damit verbundene geologische Speicherung gehören. Bis 2030 könnten weitere Projekte und deren Ausbau die gesamte CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Entnahme durch technik-basierte CDR-Maßnahmen wie BECCS und zunehmend auch DACCS auf über 22 Mio. t CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;/Jahr erhöhen (Tab. 1). Für 2050 liegen die oberen und unteren Schätzungen des IPCC größtenteils weit auseinander. Die Gründe sind primär unterschiedliche Kriterien bei der Berechnung wie technische Realisierbarkeit, Kosten und gesellschaftliche Akzeptanz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die gegenwärtige CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Aufnahme durch CDR-Methoden wird auf rund 2 Gt CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;/Jahr geschätzt,&amp;lt;ref name=&quot;Smith 2023&quot;&amp;gt;Smith, S.M., O. Geden, G. Nemet et al. 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Lett. 18 (2023) 024022, https://doi.org/10.1088/1748-9326/acb450&amp;lt;/ref&amp;gt; befinden sich zahlreiche technik-basierte CDR-Projekte, in erster Linie BECCS-Maßnahmen, gegenwärtig im Entwicklungsstadium. Falls diese Projekte im Laufe dieses Jahrzehnts ihren Betrieb aufnehmen und keine neuen Projekte hinzukommen, können folgende Annahmen über die CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Entnahme aus der Atmosphäre gemacht werden: BECCS könnte schon im Jahr 2024 auf ca. 11 Mio. t CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;/Jahr ansteigen. Der Grund wäre fast ausschließlich die Fertigstellung des Summit Carbon Solutions BECCS-Projekts (USA), wozu die Inbetriebnahme von 30 gekoppelten Ethanolproduktions-Anlagen und die damit verbundene geologische Speicherung gehören. Bis 2030 könnten weitere Projekte und deren Ausbau die gesamte CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Entnahme durch technik-basierte CDR-Maßnahmen wie BECCS und zunehmend auch DACCS auf über 22 Mio. t CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;/Jahr erhöhen (Tab. 1). Für 2050 liegen die oberen und unteren Schätzungen des IPCC größtenteils weit auseinander. Die Gründe sind primär unterschiedliche Kriterien bei der Berechnung wie technische Realisierbarkeit, Kosten und gesellschaftliche Akzeptanz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Nebenwirkungen durch Aufforstung und Wiederaufforstung */</title>
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Gefährdung von (Wieder-)Aufforstungen */</title>
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		<updated>2024-07-17T19:35:17Z</updated>

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Beim Abbrennen von großen Waldflächen für Rinderweiden oder den Anbau von Monokulturen, wie es aus dem Amazonasgebiet bekannt ist, werden erhebliche Mengen von Kohlendioxid direkt emittiert. Diese auf vorhandene Wälder bezogenen Risiken bestehen ebenso für Wälder, die mit der Absicht angelegt wurden, CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der Atmosphäre zu entnehmen. In einer veränderten sozialen Lage kann die Nutzung von Waldflächen von der Politik oder der lokalen Bevölkerung neu bewertet und z.B. die Produktion von Nahrungsmitteln als wichtiger erachtet werden als der Klimaschutz (s.o.). Ohnehin sind die in den letzten Jahrzehnten neu angelegten Waldflächen nur zu einem geringen Teil mit der Absicht geschaffen worden, CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der Atmosphäre zu binden. Andere Gründe wie etwa die Holznutzung oder die Aufgabe von landwirtschaftlichen Flächen durch Modernisierung und Ertragssteigerung der Produktion waren in der Regel viel bedeutender. So ist etwa die deutliche [[Wälder im Klimawandel: Europa|Zunahme der europäischen Waldbedeckung]]  seit dem 2. Weltkrieg um ca. 25% teils durch den Holzmangel in der Nachkriegszeit, teils durch die Aufgabe von landwirtschaftlichen Betrieben nach dem Ende des Sozialismus bedingt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Palmero-Iniesta 2021&amp;quot;&amp;gt;Palmero-Iniesta, M., J. Pino, L. Pesquer et al. (2021): [https://doi.org/10.1007/s10342-021-01366-z Recent forest area increase in Europe: expanding and regenerating forests differ in their regional patterns, drivers and productivity trends.] Eur J Forest Res&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Speicherung von CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; ist gegenwärtig auch in schon bestehenden Wäldern durch direkte menschliche Einwirkungen gefährdet. Abholzung im großen Stil, z.B. für die weltweite Bau- und Möbelindustrie, vernichten vor allem Naturwälder in den Tropen, etwa in Indonesien, und verursachen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen. Dabei kann allerdings das im verwerteten Holz gespeicherte CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; durch eine langfristige Nutzung unter Umständen länger gespeichert bleiben als in lebenden Bäumen. Beim Abbrennen von großen Waldflächen für Rinderweiden oder den Anbau von Monokulturen, wie es aus dem Amazonasgebiet bekannt ist, werden erhebliche Mengen von Kohlendioxid direkt emittiert. Diese auf vorhandene Wälder bezogenen Risiken bestehen ebenso für Wälder, die mit der Absicht angelegt wurden, CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der Atmosphäre zu entnehmen. In einer veränderten sozialen Lage kann die Nutzung von Waldflächen von der Politik oder der lokalen Bevölkerung neu bewertet und z.B. die Produktion von Nahrungsmitteln als wichtiger erachtet werden als der Klimaschutz (s.o.). Ohnehin sind die in den letzten Jahrzehnten neu angelegten Waldflächen nur zu einem geringen Teil mit der Absicht geschaffen worden, CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der Atmosphäre zu binden. Andere Gründe wie etwa die Holznutzung oder die Aufgabe von landwirtschaftlichen Flächen durch Modernisierung und Ertragssteigerung der Produktion waren in der Regel viel bedeutender. So ist etwa die deutliche [[Wälder im Klimawandel: Europa|Zunahme der europäischen Waldbedeckung]]  seit dem 2. Weltkrieg um ca. 25% teils durch den Holzmangel in der Nachkriegszeit, teils durch die Aufgabe von landwirtschaftlichen Betrieben nach dem Ende des Sozialismus bedingt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Palmero-Iniesta 2021&amp;quot;&amp;gt;Palmero-Iniesta, M., J. Pino, L. Pesquer et al. (2021): [https://doi.org/10.1007/s10342-021-01366-z Recent forest area increase in Europe: expanding and regenerating forests differ in their regional patterns, drivers and productivity trends.] Eur J Forest Res&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Nebenwirkungen durch Aufforstung und Wiederaufforstung */</title>
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		<updated>2024-04-09T13:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nebenwirkungen durch Aufforstung und Wiederaufforstung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Rückwirkungen von Aufforstung auf das Klima */</title>
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		<updated>2024-04-05T08:18:55Z</updated>

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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Anja: /* Szenarien und Potentiale */</title>
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		<updated>2023-03-31T08:44:42Z</updated>

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		<author><name>Anja</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Rückwirkungen von Aufforstung auf das Klima */</title>
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		<updated>2023-03-26T16:11:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rückwirkungen von Aufforstung auf das Klima&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<id>https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php?title=Kohlendioxidentzug_durch_Aufforstung&amp;diff=29329&amp;oldid=prev</id>
		<title>Dieter Kasang am 26. März 2023 um 16:10 Uhr</title>
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		<updated>2023-03-26T16:10:24Z</updated>

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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Szenarien und Potentiale */</title>
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		<updated>2023-03-26T16:07:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Szenarien und Potentiale&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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