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	<title>ENSO-Folgen: Nordamerika - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Klimawandel</subtitle>
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		<title>Dieter Kasang: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2013-10-19T08:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Neuere Abschätzungen kommen zu dem Ergebnis, dass El-Niño-Ereignisse für die USA mehr positive als negative Folgen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Pielke, R.A.Jr., and C.N. Landsea (1999): La Niña, El Niño and Atlantic Hurricane Damages in the United States, Bulletin of the American Meteorological Society 80, 2027-2034&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein wichtiger Grund ist die Wirkung El Niños auf die Hurrikantätigkeit. &lt;br /&gt;
== Zusammenhang zwischen ENSO-Phänomen und Hurrikanaktivität ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordamerika.jpg|thumb|420px|Teleconnections während eines El-Niño-Ereignisses: Gezeigt sind die Verschiebung der [[Walker-Zirkulation|Walker-Zelle]] nach Osten, die [[Troposphäre|troposphärische]] Erwärmung und die Verstärkung der planetarischen [[Front|Frontalzone]], die Ausprägung des [[Jetstream|Jetstreams]], die Verstärkung des Alëuten-Tiefs und der Einstrom warmer Meeresluft nach Nordamerika, die Abschwächung des Land-Meer-Gegensatzes im westlichen Nordatlantik und der [[NAO]] sowie die Abschwächung der atlantischen [[Hurrikane]].]]Das [[ENSO]]-Phänomen beeinflusst deutlich die Aktivität tropischer Zyklonene rund um den Globus. In einigen ozeanischen Becken werden diese Aktivitäten durch [[El Niño|El-Niño]]-Ereignisse erhöht (z.B. im zentralen Nordpazifik bei Hawaii, im Südpazifk und im Nordwestpazifik zwischen 160° Ost und der Datumslinie), in anderen werden sie abgeschwächt, so im Atlantik, im Nordwestpazifik westlich 160° Ost und um Australien. Bei [[La Niña|La-Niña]]-Ereignissen verhält es sich gewöhnlich umgekehrt. Die atlantischen Hurrikane, durch die die USA in &amp;quot;normalen&amp;quot; und La-Niña-Jahren besonders betroffen sind, werden über Veränderungen der atlantischen Zirkulation durch ENSO ferngesteuert. Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen [[Troposphäre]] verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität [[Tropische Wirbelstürme|tropischer Stürme und Hurrikane]]. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren. Dabei spielt auch die unterschiedliche Intensität der Hurrikane eine Rolle. In El-Niño-Jahren verursachten 32% der Schadensereignisse einen Schaden von über 1 Milliarde US $ und 14% einen Schaden von über 5 Milliarden US $, in La-Niña-Jahren waren es 77% bzw. 36%. So war auch während des [[El Niño 1997/98|Jahrhundert-El-Niños 1997/98]] die [[Tropische Wirbelstürme|Hurrikan]]-Zerstörung in den östlichen USA minimal und lag unter 100 Millionen US $. Allerdings kann es auch in El-Niño-Jahren starke Hurrikan-Zerstörungen geben, da auch andere Faktoren wie etwa die Meeresoberflächentemperatur des Atlantik, der Luftdruck über der Karibik oder die Niederschläge im westlichen Sahel die Hurrikan-Aktivität beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders verhält es sich mit der Wirkung von El Niño auf den pazifischen Westen der USA. Während eines El Niños ist die Zyklonen-Aktivität um etwa 50% höher als sonst. Hintergrund ist die stabile Südlage des Jetstreams. Kalifornien und Arizona werden von Hurrikanen nur bei starken El-Niño-Ereignissen heimgesucht. Zugleich sind hier die Niederschläge dann zwischen Herbst und Frühjahr deutlich höher, z.T. verbunden mit extremen Überflutungen. Allerdings kommt es zu starken Niederschlägen gelegentlich auch in Jahren ohne El Niño, so dass auch andere Einflussfaktoren angenommen werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Pagano, T.C, H.C. Hartmann, and S. Sorooshian (2002): Factors affecting seasonal forecast use in Arizona water management: a case study of the 1997-98 El Niño, Climate Research 21, 259-269&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des El-Niño-Ereignisses von 1997/98 erreichte mit dem Hurrikan Nora einer der stärksten Hurrikane die amerikanische Westküste und brachte gewaltige Niederschläge mit verheerenden Überschwemmungen und Ernteschäden in Kalifornien und Arizona mit sich. Die Schäden und die Zahl der Opfer waren jedoch aufgrund des verbesserten Vorhersage- und Warnsystems deutlich geringer als wähernd des ähnlich starken El Niños von 1982/83. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere wichtige Folge von El-Niño-Ereignissen für Nordamerika sind die milden Winter in Kanada und den nördlichen US-Staaten. Während eines El Niño ist das Alëuten-Tief im Winter ungewöhnlich verstärkt und nach SO verschoben. Daraus resultiert ein starker Einstrom warmer Luft vom Pazifik in den nordamerikanischen Kontinent. Die Folge sind ungewöhnlich warme Temperaturen über Nordamerika, bes. im westlichen und östlichen Kanada, wo deutliche Temperaturerhöhungen von Dezember bis Mai während El-Niño-Ereignissen beobachtet wurden, so z.B. ein Anstieg um 2°C zwischen den Großen Seen und der Hudson Bay.&amp;lt;ref&amp;gt;nach Moron, V., and G. Plaut (2003): The impact of El Niño-southern oscillation upon weather regimes over Europe and the North Atlantic during boreal winter, International Journal of Climatology 23, 363-379&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1998 lagen die Temperaturen im Gebiet der Großen Seen sogar um 10 oC über dem Durchschnitt. Zieht man für die USA eine Schadensbilanz für den [[El Niño 1997/98|El Niño von 1997/98]]  im Vergleich zu normalen Jahren,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Changnon, S.A. (1999): Impacts of 1997-98 El Niño Generated Weather in the United States, Bulletin of the American Meteorological Society 80, 1819-1827&amp;lt;/ref&amp;gt; so fallen die Verluste deutlich geringer als die &amp;quot;Gewinne&amp;quot; aus. Den 187 Opfern durch El-Niño-bestimmte Ereignisse die Vermeidung von 850 Opfern gegenüber, die in normalen Jahren durch atlantische Hurrikane und vor allem durch extreme Kälteeinbrüche, Schneefälle und Eisstürme im Norden zu beklagen sind. Und während durch den El Niño von 1997/98 etwas über 4 Milliarden US$ an ökonomischen Kosten entstanden, konnten über 19 Milliarden US$ durch geringere Hurrikan-Schäden, Energie-Einsparungen, höhere Gewinne in der Bauindustrie aufgrund des milden Winters usw. positiv verbucht werden (siehe auch [[Kosten des Klimawandels]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenzhinweis ==&lt;br /&gt;
{{CC-Lizenz}}&lt;br /&gt;
{{Kontakt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#set:&lt;br /&gt;
Regionales Beispiel von=ENSO Folgen&lt;br /&gt;
|Folge von=ENSO&lt;br /&gt;
|ähnlich wie=ENSO-Folgen: Afrika&lt;br /&gt;
|ähnlich wie=ENSO-Folgen: Indien&lt;br /&gt;
|ähnlich wie=ENSO-Folgen: Tropischer Pazifik &lt;br /&gt;
|ähnlich wie=ENSO-Folgen: Europa&lt;br /&gt;
|beeinflusst=Tropische Wirbelstürme&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;metakeywords&amp;gt;ENSO Folgen, ENSO, ENSO-Folgen: Afrika, ENSO-Folgen: Indien, ENSO-Folgen: Tropischer Pazifik, ENSO-Folgen: Europa, Tropische Wirbelstürme, Ozean&amp;lt;/metakeywords&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ozean]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<id>https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php?title=ENSO-Folgen:_Nordamerika&amp;diff=13260&amp;oldid=prev</id>
		<title>Anastasia am 23. Januar 2012 um 18:52 Uhr</title>
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In einigen ozeanischen Becken werden diese Aktivitäten durch El-Niño-Ereignisse erhöht (z.B. im zentralen Nordpazifik bei Hawaii, im Südpazifk und im Nordwestpazifik zwischen 160° Ost und der Datumslinie), in anderen werden sie abgeschwächt, so im Atlantik, im Nordwestpazifik westlich 160° Ost und um Australien. Bei La-Niña-Ereignissen verhält es sich gewöhnlich umgekehrt. Die atlantischen Hurrikane, durch die die USA in &quot;normalen&quot; und La-Niña-Jahren besonders betroffen sind, werden über Veränderungen der atlantischen Zirkulation durch ENSO ferngesteuert. Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen Troposphäre verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität tropischer Stürme und Hurrikane. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren. Dabei spielt auch die unterschiedliche Intensität der Hurrikane eine Rolle. In El-Niño-Jahren verursachten 32% der Schadensereignisse einen Schaden von über 1 Milliarde US $ und 14% einen Schaden von über 5 Milliarden US $, in La-Niña-Jahren waren es 77% bzw. 36%. So war auch während des Jahrhundert-El-Niños 1997/98 die Hurrikan-Zerstörung in den östlichen USA minimal und lag unter 100 Millionen US $. Allerdings kann es auch in El-Niño-Jahren starke Hurrikan-Zerstörungen geben, da auch andere Faktoren wie etwa die Meeresoberflächentemperatur des Atlantik, der Luftdruck über der Karibik oder die Niederschläge im westlichen Sahel die Hurrikan-Aktivität beeinflussen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Nordamerika.jpg|thumb|420px|Teleconnections während eines El-Niño-Ereignisses: Gezeigt sind die Verschiebung der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Walker-Zirkulation|&lt;/ins&gt;Walker-Zelle&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;nach Osten, die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Troposphäre|&lt;/ins&gt;troposphärische&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;Erwärmung und die Verstärkung der planetarischen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Front|&lt;/ins&gt;Frontalzone&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, die Ausprägung des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Jetstream|&lt;/ins&gt;Jetstreams&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, die Verstärkung des Alëuten-Tiefs und der Einstrom warmer Meeresluft nach Nordamerika, die Abschwächung des Land-Meer-Gegensatzes im westlichen Nordatlantik und der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;NAO&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;sowie die Abschwächung der atlantischen [[Hurrikane]].]]Das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;ENSO&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;-Phänomen beeinflusst deutlich die Aktivität tropischer Zyklonene rund um den Globus. In einigen ozeanischen Becken werden diese Aktivitäten durch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[El Niño|&lt;/ins&gt;El-Niño&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;-Ereignisse erhöht (z.B. im zentralen Nordpazifik bei Hawaii, im Südpazifk und im Nordwestpazifik zwischen 160° Ost und der Datumslinie), in anderen werden sie abgeschwächt, so im Atlantik, im Nordwestpazifik westlich 160° Ost und um Australien. Bei &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[La Niña|&lt;/ins&gt;La-Niña&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;-Ereignissen verhält es sich gewöhnlich umgekehrt. Die atlantischen Hurrikane, durch die die USA in &quot;normalen&quot; und La-Niña-Jahren besonders betroffen sind, werden über Veränderungen der atlantischen Zirkulation durch ENSO ferngesteuert. Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Troposphäre&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Tropische Wirbelstürme|&lt;/ins&gt;tropischer Stürme und Hurrikane&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren. Dabei spielt auch die unterschiedliche Intensität der Hurrikane eine Rolle. In El-Niño-Jahren verursachten 32% der Schadensereignisse einen Schaden von über 1 Milliarde US $ und 14% einen Schaden von über 5 Milliarden US $, in La-Niña-Jahren waren es 77% bzw. 36%. So war auch während des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[El Niño 1997/98|&lt;/ins&gt;Jahrhundert-El-Niños 1997/98&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Tropische Wirbelstürme|&lt;/ins&gt;Hurrikan&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;-Zerstörung in den östlichen USA minimal und lag unter 100 Millionen US $. 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		<author><name>Anastasia</name></author>
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		<title>77.5.243.154 am 30. August 2010 um 20:19 Uhr</title>
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		<updated>2010-08-30T20:19:52Z</updated>

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		<author><name>77.5.243.154</name></author>
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		<title>Sebastian am 28. Juli 2008 um 23:51 Uhr</title>
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In einigen ozeanischen Becken werden diese Aktivitäten durch El-Niño-Ereignisse erhöht (z.B. im zentralen Nordpazifik bei Hawaii, im Südpazifk und im Nordwestpazifik zwischen 160° Ost und der Datumslinie), in anderen werden sie abgeschwächt, so im Atlantik, im Nordwestpazifik westlich 160° Ost und um Australien. Bei La-Niña-Ereignissen verhält es sich gewöhnlich umgekehrt. Die atlantischen Hurrikane, durch die die USA in &quot;normalen&quot; und La-Niña-Jahren besonders betroffen sind, werden über Veränderungen der atlantischen Zirkulation durch ENSO ferngesteuert. Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen Troposphäre verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität tropischer Stürme und Hurrikane. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren. Dabei spielt auch die unterschiedliche Intensität der Hurrikane eine Rolle. In El-Niño-Jahren verursachten 32% der Schadensereignisse einen Schaden von über 1 Milliarde US $ und 14% einen Schaden von über 5 Milliarden US $, in La-Niña-Jahren waren es 77% bzw. 36%. So war auch während des Jahrhundert-El-Niños 1997/98 die Hurrikan-Zerstörung in den östlichen USA minimal und lag unter 100 Millionen US $. Allerdings kann es auch in El-Niño-Jahren starke Hurrikan-Zerstörungen geben, da auch andere Faktoren wie etwa die Meeresoberflächentemperatur des Atlantik, der Luftdruck über der Karibik oder die Niederschläge im westlichen Sahel die Hurrikan-Aktivität beeinflussen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Nordamerika.jpg|thumb|420px|Teleconnections während eines El-Niño-Ereignisses: Gezeigt sind die Verschiebung der Walker-Zelle nach Osten, die troposphärische Erwärmung und die Verstärkung der planetarischen Frontalzone, die Ausprägung des Jetstreams, die Verstärkung des Alëuten-Tiefs und der Einstrom warmer Meeresluft nach Nordamerika, die Abschwächung des Land-Meer-Gegensatzes im westlichen Nordatlantik und der NAO sowie die Abschwächung der atlantischen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Hurrikane&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;.]]Das ENSO-Phänomen beeinflusst deutlich die Aktivität tropischer Zyklonene rund um den Globus. 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Allerdings kann es auch in El-Niño-Jahren starke Hurrikan-Zerstörungen geben, da auch andere Faktoren wie etwa die Meeresoberflächentemperatur des Atlantik, der Luftdruck über der Karibik oder die Niederschläge im westlichen Sahel die Hurrikan-Aktivität beeinflussen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian</name></author>
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		<title>Anja: /* Zusammenhang zwischen ENSO-Phänomen und Hurrikanaktivität */</title>
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In einigen ozeanischen Becken werden diese Aktivitäten durch El-Niño-Ereignisse erhöht (z.B. im zentralen Nordpazifik bei Hawaii, im Südpazifk und im Nordwestpazifik zwischen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;160 oOst &lt;/del&gt;und der Datumslinie), in anderen werden sie abgeschwächt, so im Atlantik, im Nordwestpazifik westlich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;160o &lt;/del&gt;Ost und um Australien. Bei La-Niña-Ereignissen verhält es sich gewöhnlich umgekehrt. Die atlantischen Hurrikane, durch die die USA in &quot;normalen&quot; und La-Niña-Jahren besonders betroffen sind, werden über Veränderungen der atlantischen Zirkulation durch ENSO ferngesteuert. Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen Troposphäre verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität tropischer Stürme und Hurrikane. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren. Dabei spielt auch die unterschiedliche Intensität der Hurrikane eine Rolle. In El-Niño-Jahren verursachten 32% der Schadensereignisse einen Schaden von über 1 Milliarde US $ und 14% einen Schaden von über 5 Milliarden US $, in La-Niña-Jahren waren es 77% bzw. 36%. So war auch während des Jahrhundert-El-Niños 1997/98 die Hurrikan-Zerstörung in den östlichen USA minimal und lag unter 100 Millionen US $. Allerdings kann es auch in El-Niño-Jahren starke Hurrikan-Zerstörungen geben, da auch andere Faktoren wie etwa die Meeresoberflächentemperatur des Atlantik, der Luftdruck über der Karibik oder die Niederschläge im westlichen Sahel die Hurrikan-Aktivität beeinflussen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Nordamerika.jpg|thumb|420px|Teleconnections während eines El-Niño-Ereignisses: Gezeigt sind die Verschiebung der Walker-Zelle nach Osten, die troposphärische Erwärmung und die Verstärkung der planetarischen Frontalzone, die Ausprägung des Jetstreams, die Verstärkung des Alëuten-Tiefs und der Einstrom warmer Meeresluft nach Nordamerika, die Abschwächung des Land-Meer-Gegensatzes im westlichen Nordatlantik und der NAO sowie die Abschwächung der atlantischen Hurrikane.]]Das ENSO-Phänomen beeinflusst deutlich die Aktivität tropischer Zyklonene rund um den Globus. 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Allerdings kann es auch in El-Niño-Jahren starke Hurrikan-Zerstörungen geben, da auch andere Faktoren wie etwa die Meeresoberflächentemperatur des Atlantik, der Luftdruck über der Karibik oder die Niederschläge im westlichen Sahel die Hurrikan-Aktivität beeinflussen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Anja</name></author>
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		<title>Anja: /* Zusammenhang zwischen ENSO-Phänomen und Hurrikanaktivität */</title>
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		<updated>2008-07-05T20:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zusammenhang zwischen ENSO-Phänomen und Hurrikanaktivität&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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In einigen ozeanischen Becken werden diese Aktivitäten durch El-Niño-Ereignisse erhöht (z.B. im zentralen Nordpazifik bei Hawaii, im Südpazifk und im Nordwestpazifik zwischen 160 oOst und der Datumslinie), in anderen werden sie abgeschwächt, so im Atlantik, im Nordwestpazifik westlich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;160 oOst &lt;/del&gt;und um Australien. Bei La-Niña-Ereignissen verhält es sich gewöhnlich umgekehrt. Die atlantischen Hurrikane, durch die die USA in &quot;normalen&quot; und La-Niña-Jahren besonders betroffen sind, werden über Veränderungen der atlantischen Zirkulation durch ENSO ferngesteuert. Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen Troposphäre verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität tropischer Stürme und Hurrikane. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren. Dabei spielt auch die unterschiedliche Intensität der Hurrikane eine Rolle. In El-Niño-Jahren verursachten 32% der Schadensereignisse einen Schaden von über 1 Milliarde US $ und 14% einen Schaden von über 5 Milliarden US $, in La-Niña-Jahren waren es 77% bzw. 36%. So war auch während des Jahrhundert-El-Niños 1997/98 die Hurrikan-Zerstörung in den östlichen USA minimal und lag unter 100 Millionen US $. Allerdings kann es auch in El-Niño-Jahren starke Hurrikan-Zerstörungen geben, da auch andere Faktoren wie etwa die Meeresoberflächentemperatur des Atlantik, der Luftdruck über der Karibik oder die Niederschläge im westlichen Sahel die Hurrikan-Aktivität beeinflussen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Nordamerika.jpg|thumb|420px|Teleconnections während eines El-Niño-Ereignisses: Gezeigt sind die Verschiebung der Walker-Zelle nach Osten, die troposphärische Erwärmung und die Verstärkung der planetarischen Frontalzone, die Ausprägung des Jetstreams, die Verstärkung des Alëuten-Tiefs und der Einstrom warmer Meeresluft nach Nordamerika, die Abschwächung des Land-Meer-Gegensatzes im westlichen Nordatlantik und der NAO sowie die Abschwächung der atlantischen Hurrikane.]]Das ENSO-Phänomen beeinflusst deutlich die Aktivität tropischer Zyklonene rund um den Globus. In einigen ozeanischen Becken werden diese Aktivitäten durch El-Niño-Ereignisse erhöht (z.B. im zentralen Nordpazifik bei Hawaii, im Südpazifk und im Nordwestpazifik zwischen 160 oOst und der Datumslinie), in anderen werden sie abgeschwächt, so im Atlantik, im Nordwestpazifik westlich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;160o Ost &lt;/ins&gt;und um Australien. Bei La-Niña-Ereignissen verhält es sich gewöhnlich umgekehrt. Die atlantischen Hurrikane, durch die die USA in &quot;normalen&quot; und La-Niña-Jahren besonders betroffen sind, werden über Veränderungen der atlantischen Zirkulation durch ENSO ferngesteuert. Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen Troposphäre verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität tropischer Stürme und Hurrikane. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren. Dabei spielt auch die unterschiedliche Intensität der Hurrikane eine Rolle. In El-Niño-Jahren verursachten 32% der Schadensereignisse einen Schaden von über 1 Milliarde US $ und 14% einen Schaden von über 5 Milliarden US $, in La-Niña-Jahren waren es 77% bzw. 36%. So war auch während des Jahrhundert-El-Niños 1997/98 die Hurrikan-Zerstörung in den östlichen USA minimal und lag unter 100 Millionen US $. Allerdings kann es auch in El-Niño-Jahren starke Hurrikan-Zerstörungen geben, da auch andere Faktoren wie etwa die Meeresoberflächentemperatur des Atlantik, der Luftdruck über der Karibik oder die Niederschläge im westlichen Sahel die Hurrikan-Aktivität beeinflussen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Anja</name></author>
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		<title>Anja: /* Zusammenhang zwischen ENSO-Phänomen und Hurrikanaktivität */</title>
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		<updated>2008-07-05T20:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zusammenhang zwischen ENSO-Phänomen und Hurrikanaktivität&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen Troposphäre verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität tropischer Stürme und Hurrikane. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren. Dabei spielt auch die unterschiedliche Intensität der Hurrikane eine Rolle. In El-Niño-Jahren verursachten 32% der Schadensereignisse einen Schaden von über 1 Milliarde US $ und 14% einen Schaden von über 5 Milliarden US $, in La-Niña-Jahren waren es 77% bzw. 36%. So war auch während des Jahrhundert-El-Niños 1997/98 die Hurrikan-Zerstörung in den östlichen USA minimal und lag unter 100 Millionen US $. Allerdings kann es auch in El-Niño-Jahren starke Hurrikan-Zerstörungen geben, da auch andere Faktoren wie etwa die Meeresoberflächentemperatur des Atlantik, der Luftdruck über der Karibik oder die Niederschläge im westlichen Sahel die Hurrikan-Aktivität beeinflussen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Bild:Nordamerika.jpg|thumb|420px|Teleconnections während eines El-Niño-Ereignisses: Gezeigt sind die Verschiebung der Walker-Zelle nach Osten, die troposphärische Erwärmung und die Verstärkung der planetarischen Frontalzone, die Ausprägung des Jetstreams, die Verstärkung des Alëuten-Tiefs und der Einstrom warmer Meeresluft nach Nordamerika, die Abschwächung des Land-Meer-Gegensatzes im westlichen Nordatlantik und der NAO sowie die Abschwächung der atlantischen Hurrikane.]]&lt;/ins&gt;Das ENSO-Phänomen beeinflusst deutlich die Aktivität tropischer Zyklonene rund um den Globus. In einigen ozeanischen Becken werden diese Aktivitäten durch El-Niño-Ereignisse erhöht (z.B. im zentralen Nordpazifik bei Hawaii, im Südpazifk und im Nordwestpazifik zwischen 160 oOst und der Datumslinie), in anderen werden sie abgeschwächt, so im Atlantik, im Nordwestpazifik westlich 160 oOst und um Australien. Bei La-Niña-Ereignissen verhält es sich gewöhnlich umgekehrt. Die atlantischen Hurrikane, durch die die USA in &quot;normalen&quot; und La-Niña-Jahren besonders betroffen sind, werden über Veränderungen der atlantischen Zirkulation durch ENSO ferngesteuert. Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen Troposphäre verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität tropischer Stürme und Hurrikane. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren. Dabei spielt auch die unterschiedliche Intensität der Hurrikane eine Rolle. In El-Niño-Jahren verursachten 32% der Schadensereignisse einen Schaden von über 1 Milliarde US $ und 14% einen Schaden von über 5 Milliarden US $, in La-Niña-Jahren waren es 77% bzw. 36%. So war auch während des Jahrhundert-El-Niños 1997/98 die Hurrikan-Zerstörung in den östlichen USA minimal und lag unter 100 Millionen US $. Allerdings kann es auch in El-Niño-Jahren starke Hurrikan-Zerstörungen geben, da auch andere Faktoren wie etwa die Meeresoberflächentemperatur des Atlantik, der Luftdruck über der Karibik oder die Niederschläge im westlichen Sahel die Hurrikan-Aktivität beeinflussen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Anja</name></author>
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		<title>Anja: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2008-07-05T20:11:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Anja</name></author>
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		<title>Anja am 5. Juli 2008 um 20:09 Uhr</title>
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		<author><name>Anja</name></author>
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		<title>Anja: /* Zusammenhang zwischen ENSO-Phänomen und Hurrikanaktivität */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zusammenhang zwischen ENSO-Phänomen und Hurrikanaktivität&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1998 lagen die Temperaturen im Gebiet der Großen Seen sogar um 10 oC über dem Durchschnitt. Zieht man für die USA eine Schadensbilanz für den El Niño von 1997/98 im Vergleich zu normalen Jahren,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Changnon, S.A. (1999): Impacts of 1997-98 El Niño Generated Weather in the United States, Bulletin of the American Meteorological Society 80, 1819-1827&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1998 lagen die Temperaturen im Gebiet der Großen Seen sogar um 10 oC über dem Durchschnitt. Zieht man für die USA eine Schadensbilanz für den El Niño von 1997/98 im Vergleich zu normalen Jahren,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Changnon, S.A. (1999): Impacts of 1997-98 El Niño Generated Weather in the United States, Bulletin of the American Meteorological Society 80, 1819-1827&amp;lt;/ref&amp;gt; so fallen die Verluste deutlich geringer als die &quot;Gewinne&quot; aus. Den 187 Opfern durch El-Niño-bestimmte Ereignisse die Vermeidung von 850 Opfern gegenüber, die in normalen Jahren durch atlantische Hurrikane und vor allem durch extreme Kälteeinbrüche, Schneefälle und Eisstürme im Norden zu beklagen sind. Und während durch den El Niño von 1997/98 etwas über 4 Milliarden US$ an ökonomischen Kosten entstanden, konnten über 19 Milliarden US$ durch geringere Hurrikan-Schäden, Energie-Einsparungen, höhere Gewinne in der Bauindustrie aufgrund des milden Winters usw. positiv verbucht werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/del&gt;so fallen die Verluste deutlich geringer als die &quot;Gewinne&quot; aus. Den 187 Opfern durch El-Niño-bestimmte Ereignisse die Vermeidung von 850 Opfern gegenüber, die in normalen Jahren durch atlantische Hurrikane und vor allem durch extreme Kälteeinbrüche, Schneefälle und Eisstürme im Norden zu beklagen sind. Und während durch den El Niño von 1997/98 etwas über 4 Milliarden US$ an ökonomischen Kosten entstanden, konnten über 19 Milliarden US$ durch geringere Hurrikan-Schäden, Energie-Einsparungen, höhere Gewinne in der Bauindustrie aufgrund des milden Winters usw. positiv verbucht werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Anja</name></author>
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