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	<title>CO2-Entnahme durch Küstenfeuchtgebiete - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Klimawandel</subtitle>
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		<title>Dieter Kasang: /* Gefährdung der Küstenfeuchtgebiete */</title>
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		<updated>2023-04-16T10:05:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gefährdung der Küstenfeuchtgebiete&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Brodersen (2022): Temperature Effects on Leaf and Epiphyte Photosynthesis, Bicarbonate Use and Diel O2 Budgets of the Seagrass Zostera marina L. Front. Mar. Sci. 9:822485. doi: 10.3389/fmars.2022.822485&amp;lt;/ref&amp;gt; Marine Hitzewellen haben bereits vielfach zum Absterben zahlreicher Pflanzen geführt, [[Außertropische Stürme|Stürme]] und starke Wellen können Seegräser entwurzeln und Salzwiesen beschädigen. Auch die [[Ozeanversauerung|Versauerung der Meere]] durch die erhöhte Kohlendioxid-Aufnahme beeinträchtigt das Wachstum von Seegräsern und Tangwäldern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDRmare 2022&amp;quot; /&amp;gt; Ein weiteres Problem ist der [[Aktueller Meeresspiegelanstieg|Meeresspiegelanstieg]], der Küstenökosysteme entweder dazu zwingt, mitzuwachsen oder ins Binnenland auszuweichen. Durch eine stärkere Sedimentation kann der Boden von Seegraswiesen höher gelegt werden und dabei unter Umständen, vor allem wenn der Anstieg des Meeresspiegels nicht zu stark ist, mit diesem mithalten. Die Fähigkeit zur Migration hängt dagegen von der lokalen Topographie und dem Vorhandensein von Küstenschutzanlagen ab. Sie kann sowohl durch natürlich Abhänge wie durch Deiche stark eingeschränkt sein. Je nach Szenario und den lokalen Gegebenheiten sind auch Salzmarschen durch den Meeresspiegelanstieg in den nächsten Jahrzehnten mehr oder weniger stark gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchanan 2022&amp;quot;&amp;gt;Buchanan, M.K., S. Kulp and B. Strauss (2022): [https://iopscience.iop.org/article/10.1088/2515-7620/ac6eef Resilience of U.S. coastal wetlands to accelerating sea level rise], Environmental Research Communications 4 (6)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Klimawandel|allgemeine Erwärmung]] und [[Marine Hitzewellen|marine Hitzewellen]] haben vor allem Seegraswiesen geschädigt, die durch die weitere Zunahme der Temperaturen wahrscheinlich ihre Lebensräume polwärts verlagern werden müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCC AR6 WGII 2022&amp;quot; /&amp;gt; Mehrere lebenswichtige Prozesse von Seegräsern wie der Diffusionstransport von Gasen und gelösten Stoffen sowie die [[Photosynthese]] und Atmung sind temperaturabhängig und werden bei Temperaturen über 27 °C eingeschränkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen 2022&amp;quot;&amp;gt;Hansen, A.B., A.S. 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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang am 16. April 2023 um 09:27 Uhr</title>
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		<updated>2023-04-16T09:27:47Z</updated>

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Brodersen (2022): Temperature Effects on Leaf and Epiphyte Photosynthesis, Bicarbonate Use and Diel O2 Budgets of the Seagrass Zostera marina L. Front. Mar. Sci. 9:822485. doi: 10.3389/fmars.2022.822485&amp;lt;/ref&amp;gt; Marine Hitzewellen haben bereits vielfach zum Absterben zahlreicher Pflanzen geführt, [[Außertropische Stürme|Stürme]] und starke Wellen können Seegräser entwurzeln und Salzwiesen beschädigen. Auch die [[Ozeanversauerung|Versauerung der Meere]] durch die erhöhte Kohlendioxid-Aufnahme beeinträchtigt das Wachstum von Seegräsern und Tangwäldern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDRmare 2022&amp;quot; /&amp;gt; Ein weiteres Problem ist der [[Aktueller Meeresspiegelanstieg|Meeresspiegelanstieg]], der Küstenökosysteme entweder dazu zwingt, mitzuwachsen oder ins Binnenland auszuweichen. Durch eine stärkere Sedimentation kann der Boden von Seegraswiesen höher gelegt werden und dabei unter Umständen, vor allem wenn der Anstieg des Meeresspiegels nicht zu stark ist, mit diesem mithalten. Die Fähigkeit zur Migration hängt dagegen von der lokalen Topographie und dem Vorhandensein von Küstenschutzanlagen ab. Sie kann sowohl durch natürlich Abhänge wie durch Deiche stark eingeschränkt sein. Je nach Szenario und den lokalen Gegebenheiten sind auch Salzmarschen durch den Meeresspiegelanstieg in den nächsten Jahrzehnten mehr oder weniger stark gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchanan 2022&amp;quot;&amp;gt;Buchanan, M.K., S. Kulp and B. Strauss (2022): [https://iopscience.iop.org/article/10.1088/2515-7620/ac6eef Resilience of U.S. coastal wetlands to accelerating sea level rise], Environmental Research Communications 4 (6)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Klimawandel|allgemeine Erwärmung]] und [[Marine Hitzewellen|marine Hitzewellen]] haben vor allem Seegraswiesen geschädigt, die durch die weitere Zunahme der Temperaturen wahrscheinlich ihre Lebensräume polwärts verlagern werden müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCC AR6 WGII 2022&amp;quot; /&amp;gt; Mehrere lebenswichtige Prozesse von Seegräsern wie der Diffusionstransport von Gasen und gelösten Stoffen sowie die [[Photosynthese]] und Atmung sind temperaturabhängig und werden bei Temperaturen über 27 °C eingeschränkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen 2022&amp;quot;&amp;gt;Hansen, A.B., A.S. Pedersen, M. Kühl and K.E. Brodersen (2022): Temperature Effects on Leaf and Epiphyte Photosynthesis, Bicarbonate Use and Diel O2 Budgets of the Seagrass Zostera marina L. Front. Mar. Sci. 9:822485. doi: 10.3389/fmars.2022.822485&amp;lt;/ref&amp;gt; Marine Hitzewellen haben bereits vielfach zum Absterben zahlreicher Pflanzen geführt, [[Außertropische Stürme|Stürme]] und starke Wellen können Seegräser entwurzeln und Salzwiesen beschädigen. Auch die [[Ozeanversauerung|Versauerung der Meere]] durch die erhöhte Kohlendioxid-Aufnahme beeinträchtigt das Wachstum von Seegräsern und Tangwäldern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDRmare 2022&amp;quot; /&amp;gt; Ein weiteres Problem ist der [[Aktueller Meeresspiegelanstieg|Meeresspiegelanstieg]], der Küstenökosysteme entweder dazu zwingt, mitzuwachsen oder ins Binnenland auszuweichen. Durch eine stärkere Sedimentation kann der Boden von Seegraswiesen höher gelegt werden und dabei unter Umständen, vor allem wenn der Anstieg des Meeresspiegels nicht zu stark ist, mit diesem mithalten. Die Fähigkeit zur Migration hängt dagegen von der lokalen Topographie und dem Vorhandensein von Küstenschutzanlagen ab. Sie kann sowohl durch natürlich Abhänge wie durch Deiche stark eingeschränkt sein. Je nach Szenario und den lokalen Gegebenheiten sind auch Salzmarschen durch den Meeresspiegelanstieg in den nächsten Jahrzehnten mehr oder weniger stark gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchanan 2022&amp;quot;&amp;gt;Buchanan, M.K., S. Kulp and B. Strauss (2022): [https://iopscience.iop.org/article/10.1088/2515-7620/ac6eef Resilience of U.S. coastal wetlands to accelerating sea level rise], Environmental Research Communications 4 (6)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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Vielmehr ging es um den Erhalt von Ökosystemleistungen vor Ort wie den Küstenschutz oder die Bewahrung des Artenreichtums. Heutzutage wird jedoch zunehmend gesehen, dass diese Maßnahmen auch dazu beitragen, die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kohlendioxidaufnahme &lt;/del&gt;aus der Luft zu erhöhen. Quantitative Angaben zur CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Speicherung sind jedoch sehr &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unsicher &lt;/del&gt;und in hohem Maße von lokalen Bedingungen abhängig. Einige Studien &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;kamen &lt;/del&gt;zu dem Ergebnis, dass restaurierte Salzmarschen Jahrzehnte bis Jahrhunderte brauchen, um so viel Kohlenstoff zu speichern wie naturbelassene Marschen, andere haben jedoch schon nach vier Jahren zumindest in den oberen 30 cm einen fast &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;so &lt;/del&gt;hohen Kohlenstoffgehalt festgestellt. Wesentliche Einflussfaktoren scheinen das Höheniveau, die lokale Hydrologie, die Beschaffenheit der Sedimente und die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zusammenzetzung &lt;/del&gt;der Pflanzengemeinschaften zu sein.&amp;lt;ref name=&quot;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;cMahon &lt;/del&gt;2023&quot;&amp;gt;McMahon, L., C.J.T. Ladd, A. Burden et al. (2023): Maximizing blue carbon stocks through saltmarsh restoration. Front. Mar. Sci. 10:1106607. doi:10.3389/fmars.2023.1106607&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Die weltweite Zerstörung &lt;/ins&gt;von Küstenfeuchtgebieten ist &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;eine wichtige Quelle von CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen. Die Verhinderung weiterer Verluste dieser bedeutenden Ökosysteme ist allein schon &lt;/ins&gt;ein wichtiger Beitrag zur Emissionsminderung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;und damit zum Klimaschutz&lt;/ins&gt;. Restaurationsprojekte in der ganzen Welt versuchen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;darüber hinaus&lt;/ins&gt;, Küstenökosysteme wenigstens teilweise wiederherzustellen und im besten Fall sogar zu erweitern. Bisher wurde das jedoch kaum mit dem Ziel unternommen, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entnehmen und in Biomasse zu speichern. Vielmehr ging es um den Erhalt von Ökosystemleistungen vor Ort wie den Küstenschutz oder die Bewahrung des Artenreichtums. Heutzutage wird jedoch zunehmend gesehen, dass diese Maßnahmen auch dazu beitragen, die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kohlendioxidentnahme &lt;/ins&gt;aus der Luft zu erhöhen. 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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Gefährdung der Küstenfeuchtgebiete */</title>
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		<updated>2023-04-15T20:50:07Z</updated>

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Brodersen (2022): Temperature Effects on Leaf and Epiphyte Photosynthesis, Bicarbonate Use and Diel O2 Budgets of the Seagrass Zostera marina L. Front. Mar. Sci. 9:822485. doi: 10.3389/fmars.2022.822485&amp;lt;/ref&amp;gt; Marine Hitzewellen haben bereits vielfach zum Absterben zahlreicher Pflanzen geführt, [[Außertropische Stürme|Stürme]] und starke Wellen können Seegräser entwurzeln und Salzwiesen beschädigen. Auch die [[Ozeanversauerung|Versauerung der Meere]] durch die erhöhte Kohlendioxid-Aufnahme beeinträchtigt das Wachstum von Seegräsern und Tangwäldern.&amp;lt;ref name=&quot;CDRmare 2022&quot; /&amp;gt; Ein weiteres Problem ist der [[Aktueller Meeresspiegelanstieg|Meeresspiegelanstieg]], der Küstenökosysteme entweder dazu zwingt, mitzuwachsen oder ins Binnenland auszuweichen. Durch eine stärkere Sedimentation kann der Boden von Seegraswiesen höher gelegt werden und dabei unter Umständen, vor allem wenn der Anstieg des Meeresspiegels nicht zu stark ist, mit diesem mithalten. Die Fähigkeit zur Migration hängt dagegen von der lokalen Topographie und dem Vorhandensein von Küstenschutzanlagen ab. Sie kann sowohl durch natürlich Abhänge wie durch Deiche stark eingeschränkt sein. Je nach Szenario und den lokalen Gegebenheiten sind auch Salzmarschen durch den Meeresspiegelanstieg in den nächsten Jahrzehnten mehr oder weniger stark gefährdet.&amp;lt;ref name=&quot;Buchanan 2022&quot;&amp;gt;Buchanan, M.K., S. Kulp and B. Strauss (2022): Resilience of U.S. coastal wetlands to accelerating sea level rise, Environmental Research Communications 4 (6)&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, https://iopscience.iop.org/article/10.1088/2515-7620/ac6eef&lt;/del&gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Klimawandel|allgemeine Erwärmung]] und [[Marine Hitzewellen|marine Hitzewellen]] haben vor allem Seegraswiesen geschädigt, die durch die weitere Zunahme der Temperaturen wahrscheinlich ihre Lebensräume polwärts verlagern werden müssen.&amp;lt;ref name=&quot;IPCC AR6 WGII 2022&quot; /&amp;gt; Mehrere lebenswichtige Prozesse von Seegräsern wie der Diffusionstransport von Gasen und gelösten Stoffen sowie die [[Photosynthese]] und Atmung sind temperaturabhängig und werden bei Temperaturen über 27 °C eingeschränkt.&amp;lt;ref name=&quot;Hansen 2022&quot;&amp;gt;Hansen, A.B., A.S. Pedersen, M. Kühl and K.E. Brodersen (2022): Temperature Effects on Leaf and Epiphyte Photosynthesis, Bicarbonate Use and Diel O2 Budgets of the Seagrass Zostera marina L. Front. Mar. Sci. 9:822485. doi: 10.3389/fmars.2022.822485&amp;lt;/ref&amp;gt; Marine Hitzewellen haben bereits vielfach zum Absterben zahlreicher Pflanzen geführt, [[Außertropische Stürme|Stürme]] und starke Wellen können Seegräser entwurzeln und Salzwiesen beschädigen. Auch die [[Ozeanversauerung|Versauerung der Meere]] durch die erhöhte Kohlendioxid-Aufnahme beeinträchtigt das Wachstum von Seegräsern und Tangwäldern.&amp;lt;ref name=&quot;CDRmare 2022&quot; /&amp;gt; Ein weiteres Problem ist der [[Aktueller Meeresspiegelanstieg|Meeresspiegelanstieg]], der Küstenökosysteme entweder dazu zwingt, mitzuwachsen oder ins Binnenland auszuweichen. Durch eine stärkere Sedimentation kann der Boden von Seegraswiesen höher gelegt werden und dabei unter Umständen, vor allem wenn der Anstieg des Meeresspiegels nicht zu stark ist, mit diesem mithalten. Die Fähigkeit zur Migration hängt dagegen von der lokalen Topographie und dem Vorhandensein von Küstenschutzanlagen ab. Sie kann sowohl durch natürlich Abhänge wie durch Deiche stark eingeschränkt sein. Je nach Szenario und den lokalen Gegebenheiten sind auch Salzmarschen durch den Meeresspiegelanstieg in den nächsten Jahrzehnten mehr oder weniger stark gefährdet.&amp;lt;ref name=&quot;Buchanan 2022&quot;&amp;gt;Buchanan, M.K., S. Kulp and B. Strauss (2022): &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[https://iopscience.iop.org/article/10.1088/2515-7620/ac6eef &lt;/ins&gt;Resilience of U.S. coastal wetlands to accelerating sea level rise&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]&lt;/ins&gt;, Environmental Research Communications 4 (6)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Verbreitung und Ökosystemleistungen von Küstenfeuchtgebieten */</title>
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Kohlenstoffspeicherung */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kohlenstoffspeicherung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang: /* Kohlenstoffspeicherung */</title>
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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		<title>Dieter Kasang am 14. April 2023 um 14:09 Uhr</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Küstenökosysteme (Mangroven, Salzmarschen und Seegraswiesen) werden wegen ihrer Fähigkeit, kohlenstoffreiche Sedimente zu akkumulieren und zu speichern, auch als ‚blue carbon‘ Ökosysteme bezeichnet.&amp;lt;ref name=&quot;IPCC AR6 WGII 2022&quot;&amp;gt;IPCC AR6, WGII (2022): Climate Change 2022. Ch. 3, Impacts, Adaptation and Vulnerability, 3.4.2.5&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Wurzeln von Salzmarschen, Seegraswiesen und Mangroven, die auf sandigem und schlammigem Untergrund wachsen, lagern einen Großteil des aufgenommenen Kohlenstoffs weitgehend unter Luftabschluss am Boden und in Sedimenten ab. Der Sauerstoffmangel verhindert die Zersetzung, so dass sich zunehmend mehr und mehr Kohlenstoff in bis zu mehreren Metern dicken Schichten ablagern kann. Dadurch sind die Küstenökosysteme wesentlich effektivere CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Speicher als selbst [[Wälder im Klimawandel|tropische Regenwälder]]. Von Salzmarschen, Seegraswiesen und Mangroven wird angenommen, dass sie pro Flächeneinheit 30mal so viel Kohlenstoff aufnehmen wie die biomassereichen Regenwälder in den Tropen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. Tangwälder besitzen zwar keine Wurzeln, ihr abgestorbenes Material wird aber von Meeresströmungen verfrachtet und von Sedimenten bedeckt, wodurch ebenfalls die Abgabe von CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; an die Atmosphäre stark eingeschränkt ist&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Küstenökosysteme (Mangroven, Salzmarschen und Seegraswiesen) werden wegen ihrer Fähigkeit, kohlenstoffreiche Sedimente zu akkumulieren und zu speichern, auch als ‚blue carbon‘ Ökosysteme bezeichnet.&amp;lt;ref name=&quot;IPCC AR6 WGII 2022&quot;&amp;gt;IPCC AR6, WGII (2022): Climate Change 2022. Ch. 3, Impacts, Adaptation and Vulnerability, 3.4.2.5&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Wurzeln von Salzmarschen, Seegraswiesen und Mangroven, die auf sandigem und schlammigem Untergrund wachsen, lagern einen Großteil des aufgenommenen Kohlenstoffs weitgehend unter Luftabschluss am Boden und in Sedimenten ab. Der Sauerstoffmangel verhindert die Zersetzung, so dass sich zunehmend mehr und mehr Kohlenstoff in bis zu mehreren Metern dicken Schichten ablagern kann. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hinzu kommt, dass die Böden gesättigt und stark salzhaltig sind, was ebenfalls den Abbau organischer Substanzen verlangsamt und die Emission von Methan begrenzt, das aus Süßwasserökosystemen wie Mooren entweicht.&amp;lt;ref name=&quot;Christianson 2022&quot;&amp;gt;Christianson, A.B., A. Cabré, B. Bernal et al. (2022): The Promise of Blue Carbon Climate Solutions: Where the Science Supports Ocean-Climate Policy. Front. Mar. Sci. 9:851448. doi: 10.3389/fmars.2022.851448&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/ins&gt;Dadurch sind die Küstenökosysteme wesentlich effektivere CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Speicher als selbst [[Wälder im Klimawandel|tropische Regenwälder]]. Von Salzmarschen, Seegraswiesen und Mangroven wird angenommen, dass sie pro Flächeneinheit 30mal so viel Kohlenstoff aufnehmen wie die biomassereichen Regenwälder in den Tropen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die gespeicherten Mengen an global eingelagertem Kohlenstoff durch Küstenökosysteme ist schwer zu bestimmen und wird auf 85-250 Mio. t C pro Jahr geschätzt. Pro Flächeneinheit nehmen Mangroven mit 560 kg bis 11 t C pro ha und Jahr wahrscheinlich am meisten Kohlenstoff auf, gefolgt von Salzmarschen mit 28 kg bis 17 t C. Die in den Sedimenten luftdicht abgeschlossenen Lager können den Kohlenstoff Jahrhunderte bis Jahrtausende speichern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDRmare 2022&amp;quot; /&amp;gt; Neben den Sedimenten schützt auch die Vegetationsdecke von Salz- und Seegraswiesen die Kohlenstoffreservoire im Boden. Darin besteht ein großer Unterschied zu [[Wälder im Klimawandel|Bäumen]], die zwar viel Biomasse bilden, welche aber nach dem Absterben der Luft und damit dem mikrobiellen Abbau ausgesetzt ist. Obwohl Seegraswiesen weniger als 0,1% der Fläche des Meeresbodens einnehmen, speichern sie 10-18% des gesamten vom Meer aufgenommenen Kohlenstoffs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dolch 2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die gespeicherten Mengen an global eingelagertem Kohlenstoff durch Küstenökosysteme ist schwer zu bestimmen und wird auf 85-250 Mio. t C pro Jahr geschätzt. Pro Flächeneinheit nehmen Mangroven mit 560 kg bis 11 t C pro ha und Jahr wahrscheinlich am meisten Kohlenstoff auf, gefolgt von Salzmarschen mit 28 kg bis 17 t C. Die in den Sedimenten luftdicht abgeschlossenen Lager können den Kohlenstoff Jahrhunderte bis Jahrtausende speichern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDRmare 2022&amp;quot; /&amp;gt; Neben den Sedimenten schützt auch die Vegetationsdecke von Salz- und Seegraswiesen die Kohlenstoffreservoire im Boden. Darin besteht ein großer Unterschied zu [[Wälder im Klimawandel|Bäumen]], die zwar viel Biomasse bilden, welche aber nach dem Absterben der Luft und damit dem mikrobiellen Abbau ausgesetzt ist. Obwohl Seegraswiesen weniger als 0,1% der Fläche des Meeresbodens einnehmen, speichern sie 10-18% des gesamten vom Meer aufgenommenen Kohlenstoffs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dolch 2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;  für Tangwälder auf 20-400 Tausend.&amp;lt;ref name=&quot;Krause-Jensen 2018&quot; /&amp;gt;  Ein großer Teil des in Makroalgen ursprünglich gespeicherten Kohlenstoff wird von Meeresströmungen in größere Entfernungen verfrachtet, gelangt in die marine Nahrungskette und in größere Meerestiefen. Ein Viertel soll nach jüngeren Schätzungen sogar die Sedimente der Tiefsee unter 4000 m erreichen.&amp;lt;ref name=&quot;Christianson 2022&quot; /&amp;gt;   &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Gefährdung der Küstenfeuchtgebiete ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Gefährdung der Küstenfeuchtgebiete ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Dieter Kasang</name></author>
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