Die Abenteuer des Huckleberry Finn

Aus Weltliteratur
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Die Abenteuer des Huckleberry Finn (The Adventures of Huckleberry Finn) ist ein 1884 erschienener Roman von Mark Twain. Die erste deutsche Übersetzung verfasste Henny Koch und wurde unter dem Titel „Huckleberry Finns Abenteuer und Fahrten“ 1890 veröffentlicht. Dieser Roman stellt eine Fortsetzung des 1876 erschienen Romans Tom Sawyers Abenteuer dar und wird häufig mit diesem in einem Band veröffentlicht. In „Tom Sawyer“ werden die Personen eingeführt und erleben erste Abenteuer.


1 Inhalt

In der Fortsetzung muss sich Huckleberry mit seinem Vater auseinandersetzen, der von seinem Schatzfund gehört und ihn entführt hat. Huckleberry gelingt die Flucht und ihm schließt sich der entlaufene schwarze Sklave Jim an. Das Buch liefert eine detaillierte Beschreibung der Menschen und Orte am Ufer des Mississippi River und gibt ernüchternde und bissige Einblicke in die fest verwurzelten Verhaltensweisen dieser Zeit, insbesondere den Rassismus und die Sklaverei. Das Buch wird bisweilen selbst als rassistisch bezeichnet, weil Jim durchweg als „Nigger“ angeredet wird. Jedoch verwendet damit Mark Twain nur die zu der Zeit tatsächlich gebräuchliche Anrede für einen Schwarzen.

Bemerkenswert an dem Werk ist auch, dass der Autor die handelnden Figuren sich in unterschiedlichen regionalen und subkulturellen Dialekten äußern lässt.

In dem Roman gehen ein unbeschulter, individualistischer Außenseiter und ein rechtloser Sklave zusammen erfolgreich ihren widrigen Weg den Mississippi stromab, der als Lebensstrom der US-amerikanischen Südstaaten gilt. Der Roman gilt der landläufigen Amerikanistik als eine der klassischen literarischen Verkörperungen des amerikanischen Traumes; dem 'Streben nach Glück', wie es in der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung proklamiert wurde.

2 Literatur

3 Weblinks

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn Text bei Zeno.org


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