Der kleine Prinz

Aus Weltliteratur
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Der kleine Prinz (im Original: Le Petit Prince), eine illustrierte Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry, ist das bekannteste Werk des französischen Autors. Nach Harenberg [1] gilt der kleine Prinz als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors. Das Werk ist ein modernes Märchen und nicht nur ein Kinderbuch. Die Erstausgabe wurde 1943 in New York vorgestellt. 1950 erschien die erste deutsche Übersetzung; bis heute wurde das Werk weltweit in über 50 Sprachen übersetzt. Es ist ein Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit.

1 Inhalt

Der Zufall will es, dass der kleine Prinz und ein Flieger einander mitten in der Sahara treffen, nachdem der Flieger mit seinem Flugzeug abgestürzt ist (Ähnliches ist dem Autor tatsächlich passiert, als er 1935 etwa 200 km westlich von Kairo in der Wüste landete). Der kleine Prinz hat nichts von einem verängstigten oder verunsicherten Kind an sich, sondern bittet nur: „Zeichne mir ein Schaf“. Bald stellt sich heraus, dass der kleine Prinz nicht von der Erde stammt, sondern von einem kleinen Asteroiden. Auf seiner Reise durch das Universum lernt er die unterschiedlichsten Menschen kennen und entdeckt deren Gemeinsamkeit, nur auf Äußerlichkeiten zu achten und sich ansonsten vorwiegend für sich selbst zu interessieren. Erst auf der Erde und im Gespräch mit unterschiedlichen Tieren erfuhr der kleine Prinz, dass nur wahre Freundschaft und Liebe die Einsamkeit jedes Einzelnen überwinden können. Nachdem er von einer Schlange gebissen wurde, fällt der kleine Prinz lautlos in den Sand und ist am nächsten Morgen verschwunden. Der Flieger hat unterdessen sein Flugzeug repariert und kehrt in seine Welt zurück.

2 Unterricht

3 Literatur

4 Weblinks

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