Erziehungsziel

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Erziehungsziele sind Idealvorstellungen von der Gesamtpersönlichkeit oder von Persönlichkeitseigenschaften, die der zu Erziehende so weit wie möglich verwirklichen soll.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] 1 Entstehung von Erziehungszielen

Ohne Ziele und Zwecke wäre Erziehung undenkbar. Erziehungsziele basieren auf den Normvorstellungen einer Gruppe und sind daher Wandlungen unterworfen. Erziehungsziele sind daher auch nicht logisch ableitbar, auch wenn es die Ansicht gibt, dass "Erziehungsziele", insbesondere moralische, durch Intuition zu erkennen seien (siehe Materiale Werteethik M. Schelers).

[Bearbeiten] 2 Allgemeine Erziehungs- und Bildungsziele

Zumindest in der sogenannten westlichen Welt gelten allgemein als mögliche Bildungs- und Erziehungsziele:

  • Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt,
  • Achtung vor der Würde des Menschen,
  • Selbstbeherrschung und Spontaneität,
  • Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit,
  • Hilfsbereitschaft,
  • Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne,
  • Ehrfurcht vor allem Lebendigen,
  • Achtung vor der Überzeugung des anderen,
  • Toleranz,
  • Nächstenliebe,
  • Gerechtigkeit,
  • sittliches und politisches Verantwortungsbewusstsein,
  • Friedensfähigkeit,
  • berufliches Können,
  • soziales Handeln,
  • freiheitlich demokratische Haltung,
  • Solidarfähigkeit,
  • Selbstbestimmung,
  • Fähigkeit zu Urteilen,
  • Fähigkeit zum eigenen Standpunkt und
  • Kritikfähigkeit.
  • Liebe
  • Respekt

[Bearbeiten] 3 Gesetzliche Verankerung von Erziehungszielen

Nicht nur im Schulrecht und in der Jugendhilfe werden explizite Erziehungsziele genannt. Sie haben so beispielsweise auch Einzug in die einzelnen Landesverfassungen und Schulgesetze genommen.

[Bearbeiten] 4 Literaturhinweise

  • Wolfgang Brezinka (1995). Erziehungsziele Erziehungsmittel Erziehungserfolg. München: Ernst Reinhardt.

[Bearbeiten] 5 Weblinks

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